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Apple will iTunes Downloads nicht einstellen

12.12.2017 | 10:23 Uhr |

"Aus informierten Kreisen" ist wieder ein Gerücht durchgesickert, Apple wolle in zwei Jahren ganz auf Streaming setzen.

Update vom 12. Dezember 2017:

Immer noch nicht wahr: Schon vor rund anderthalb Jahren hatte "Digital Music News" berichtet, Apple wolle den Verkauf von Musikdownloads über iTunes einstellen und nur noch Abos für Apple Music verkaufen. Das hätte ab 2017 geschehen sollen, wie bekannt, ist der iTunes Store immer noch in Betrieb. Schon damals sah sich Apple zu einem Dementi veranlasst, welches das Unternehmen nun annähernd wortgleich wiederholt.

Denn "Digital Music News" sieht nun einen neuen Termin für das Ende der Kaufdownloads, 2019 soll es der Fall sein. Manchmal wird eine Prognose richtig, wenn man sie oft genug wiederholt, in diesem Fall sagt Apple aber erneut klipp und klar: Die Berichte sind nicht wahr. Es stimme nicht, dass es einen Plan gebe, alle Käufer von iTunes-Songs mitsamt ihren Einkäufen in den Streamingdienst zu überführen.

Ursprüngliche Meldung vom 12. Mai 2016:

Weiter mit Downloads: Streaming liegt im Trend, das Angebot von Apple Music wird immer umfassender. Dennoch bedeutet das nicht das Ende des Kaufdownloads, wie es zuletzt einige Gerüchte behaupten, die Apple nun dementiert. Gegenüber "Re/Code" sagte Apple-Sprecher Tom Neumayr in einer der seltenen Einlassungen des Unternehmens zu Spekulationen, diese seien nicht wahr.

Zuvor hatte das Magazin " Digital Music News " behauptet, Apple plane den iTunes (Music) Store zu schließen und nur noch auf Streaming zu setzen. Dies sei laut mit Apple in Geschäftsbeziehungen stehenden Quellen keine Frage des ob, sondern des wann, ein Zeitraum von drei bis vier Jahren sei angedacht, es könne aber länger dauern. "Beide Zeithorizonte sind falsch," sagte Neumayr konkret über den Bericht.

iTunes Mediathek sortieren und aufräumen

Dass sich Streaming und Kaufdownloads unterstützen und ergänzen können, zeigt etwa der Fall des neuen Drake-Albums "Views", das es eine Woche exklusiv im Stream bei Apple Music gegeben hatte und dennoch  eine Million mal per Download verkauft wurde. In den USA haben laut des Verbandes RIAA aber im vergangenen Jahr bereits die Umsätze mit Streaming die mit Kaufdownloads übertroffen. Möglicherweise regelt der Markt also das von alleine, was Apple dementiert, vor zu haben.

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