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macOS 12.1: Release Candidate veröffentlicht

08.12.2021 | 12:15 Uhr | Peter Müller

Noch in dieser Woche oder zu Beginn der nächsten wird der Mac einige noch fehlende Features bekommen – aber nicht alle.

macOS 12.1 Monterey steht wie iOS 15.2 und iPadOS 15.2 kurz vor der Veröffentlichung , für das Mac-Betriebssystem hat Apple ebenso einen Release Candidate für das erste große Update veröffentlicht. Im Oktober war Monterey, das Apple auf der WWDC im Juni der Öffentlichkeit erstmals zeigte, mit Version 12.01 erschienen, seither hat es keine Updates gegeben – im Gegensatz zu den mobilen Systemen, die mit iOS 15.1 und iPadOS 15.1 einige der im Juni gezeigten Features nachzogen.

Der Mac musste sich seither auf diese Innovationen gedulden, wie etwa Share Play, mit dessen Hilfe man über Facetime mit anderen gleichzeitig Inhalte aus Apple TV+, Disney+ und anderen Diensten an verschiedenen Rechnern und Orten genießen kann. Voraussetzung ist dann nur iOS 15.1, iPadOS 15.1, macOS 12.1 oder höher – und natürlich an jedem Endgerät das entsprechende Abo.

Mit macOS 12.1 kommen nun einige Funktionen von iCloud+ auch auf den Mac, etwa die E-Mail-Adresse im Mail-Client zu verstecken. Nach der Veröffentlichung von iOS 15.2, iPadOS 15.2 gegen Ende dieser oder zu Beginn der kommenden Woche sollten die Nachlasskontakte funktionieren. Auf iPhone und iPad und Mac kann man dann einrichten, welche Apple-ID im Falle des Ablebens Zugriff auf wichtige, aber nicht alle Daten bekommt. Wie die Nachlasskontakte im Detail funktionieren, haben wir hier aufgeschrieben. In macOS 12.1 fehlt das aber weiterhin.

Fehler behoben, Killer-Feature fehlt aber

Das Update für Monterey zieht nicht nur vermisste Features nach, sondern behebt auch einige Fehler. Vor allem den, der beim Laden per Magsafe an den neuen Macbooks Pro aufgetreten war –  diese ließen sich nicht mehr mit Energie versorgen, wenn sie komplett ausgeschaltet waren .

Es steht zu erwarten, dass Entwickler und Beta-Tester schon in den Tagen nach dem finalen Release von macOS 12.1 die erste Beta von macOS 12.2 zur Ansicht bekommen werden, also noch vor den Weihnachtsferien. Denn eine wesentliche Neuerung, die Apple auf der WWDC stolz gezeigt hatte, fehlt weiterhin: Universal Control respektive nahtlose Bedienung. Die Steuerung von Inhalten über Gerätegrenzen hinweg innerhalb des Apple-Ökosystems ist aber eine recht komplexe Angelegenheit, dass Apple sich mit der Veröffentlichung Zeit lässt, ist eher ein gutes Zeichen: Keine Bananensoftware, die erst beim Kunden reift.

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