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watchOS 8.1 bringt neue Sturzerkennung

26.10.2021 | 15:45 Uhr | Halyna Kubiv

Zusammen mit macOS Monterey und iOS 15.1 hat Apple das nächste Update für die Apple Watch veröffentlicht.

Neben iOS 15.1 mit Share Play und macOS Monterey mit vielen neuen Funktionen hat Apple gestern Abend ebenfalls watchOS 8.1 veröffentlicht. Das Update ist vielleicht nicht so spektakulär wie bei den Macs, doch Apple hat eine nützliche Funktion für die Apple Watch ab Series 4 nachgereicht. Ab watchOS 8.1 ist es möglich, eigene Stürze nach Wahl immer oder nur während des Trainings erkennen zu lassen. Die entsprechende Einstellung findet sich auf der Apple Watch in der App "Einstellungen" im Bereich "SOS". Klickt man darauf, sieht man die Option für die "Sturzerkennung". Diese kann man entweder immer eingeschaltet lassen oder nur während eines Trainings. Apple erklärt den Unterschied so, dass bei den körperlich aktiven Menschen die Wahrscheinlichkeit höher ist, Aktivitäten mit heftigen Bewegungen fälschlicherweise als Stürze zu erkennen. Ist die Sturzerkennung nur auf Trainings beschränkt, werden solche falsche positiv-erkannte Fälle seltener. Offenbar geht Apple davon aus, dass bei den sportlichen Nutzern und Nutzerinnen die Gefahr zufällig im Alltag zu stürzen, deutlich geringer ist. 

Apple Watch im Langzeittest

Neben der granularen Sturzerkennung bringt watchOS 8.1 eine Möglichkeit, eigene Impf-Zertifikate in der Wallet auf der Smartwatch zu integrieren. Allerdings müssen einzelne Anbieter eigene Software an iOS 15.1 und watchOS 8.1 anpassen, bislang funktioniert dies mit einigen Impfbescheinigungen der US-Staaten. In Deutschland müssen Sie nach wie vor auf die Dritt-Lösungen dafür zurückgreifen

WatchOS 8.1 behebt zudem einen Fehler, wobei die Uhrzeit bei den Always-On-Displays (ab Series 5) im deaktivierten Zustang falsch angezeigt wurde. 

Ob watchOS 8.1 irgendwelche Sicherheitslücken geschlossen hat oder nicht, ist ungewiss. Auf der Übersichtsseite mit den Sicherheitsupdates ist zwar das Watch-System aufgeführt , der Entwickler verspricht, dass die Details "bald" veröffentlicht werden. Solche verzögerte Veröffentlichung der geschlossenen Sicherheitslücken praktiziert Apple, wenn sich dabei ein kritischer Bug findet, ein Teil der Software-Portfolios immer noch nicht aktualisiert wurde. 

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