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Aperture 1.5.2

13.04.2007 | 13:51 Uhr | Nikolaus Netzer

Aperture 1.5.2

Der Import-Dialog von Aperture präsentiert eine Vorschau der zu importierenden Dateien unabhängig davon, ob sich diese auf einer Speicherkarte oder einem Ordner auf der Festplatte befinden.
Vergrößern Der Import-Dialog von Aperture präsentiert eine Vorschau der zu importierenden Dateien unabhängig davon, ob sich diese auf einer Speicherkarte oder einem Ordner auf der Festplatte befinden.

Mit Präsentation der ersten Version der Software Aperture Ende 2005 wirbelte Apple mächtig Staub in der Fotografenszene auf. Eine revolutionäre Benutzeroberfläche, die sich an die Gestaltung der anderen Pro-Applikationen von Apple anlehnt, gepaart mit innovativen Bildbetrachtungs- und Sortiermechanismen sollte die Verarbeitung von Kamera-Rohdaten durch Fotografen revolutionieren. Doch Anwender beklagten bei den ersten Fassungen die extremen Hardwareanforderungen und mangelnde Stabilität. Verschwundene Bilder, geringe Anzahl unterstützter Kameras und ein vergleichsweise hoher Preis kratzten am Image der Software. Eine Reihe von Gratis-Updates, Einkaufsgutscheinen und eine deutliche Reduktion des Preises sollten Anwender positiv stimmen. Die inzwischen vorliegende Version 1.5 macht auf den ersten Blick auch einen guten Eindruck.

Übersicht

Aperture bietet Fotografen ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Spektrum an Funktionen. Alle Arbeitsschritte und Funktionsbereiche konzentrieren sich innerhalb der geschlossenen Aperture-Oberfläche, die sich vom Design an die Gestaltung der Pro-Applikationen aus dem Hause Apple anlehnt. Vorteil dieser Arbeitsumgebung soll die Konzentration auf das Motiv sowie die zügige Bildbeurteilung und -auswahl sein.

Beim ersten Programmstart oder später in den Programm-Voreinstellungen legt der Fotograf fest, ob Aperture oder ein anderes Programm für den Import von Bildern von der Digitalkamera auf die Festplatte verwendet wird. Nutzt man Aperture, zeigt ein beim Anschließen der Kamera automatisch aufspringenden Dialog den Inhalt der Speicherkarte einer Kamera und generiert Vorschaubilder. Nach Auswahl der gewünschten Bilder definiert man noch ein Zielprojekt und schon sammelt Aperture die Bilder ein. Dem Anwender bleiben dabei zwei Möglichkeiten, seine Bilddaten zu verwalten. Entweder legt Aperture alle importierten Bilder in ein Verzeichnissystem, bei dem man nicht ohne weiteres über den Finder an die Originale gelangt. Oder es bestehen Ordner im Finder, deren Inhalt Aperture an Ort und Stelle belässt und lediglich die Vorschaudateien für die Ansicht neu generiert. Bei dieser Arbeitsweise stehen die Bilder auch anderen Programmen zur Verfügung. Zusätzlich lassen sich ein oder mehrere Laufwerke als dezidierte Backup-Medien definieren, in die Bilder und Variationen automatisiert gesichert werden.

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