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Bessere Videoeinbindung

18.04.2006 | 14:21 Uhr | Nikolaus Netzer

Bessere Videoeinbindung

Für die Darstellung von Filmen im Internet verfügt der neue Flash-Video-Player über einen neuen, mit dem kryptischen Kürzel „On2 VP6“ versehenen Video-Codec. Dieser soll bei geringeren Dateigrößen mit vergleichbaren Produkten von Drittherstellern gleichauf liegen. Wahlweise lässt sich für die Videokompression noch der Sorenson-Spark-Codec auswählen. Filme sind mit wenigen Mausklicks importiert. Nach der Installation von Flash Professional 8 steht aus den Programmen Finalcut Pro, Quicktime Pro, After Effects und Avid Xpress DV der Flash-Video-Codec (FLV) als Exportformat zur Verfügung. Das spart spätere Konvertiervorgänge beim Import nach Flash. Visuell lässt sich bei gleichen Dateigrößen kein Vorsprung gegenüber Alternativen wie Apples Video-Codec H.264 feststellen – aber andere Formate lassen sich ohnehin nicht ohne Umwandlung einbetten.

Flash 8 Video Encoder

Der als separate Applikation vorhandene Flash 8 Video Encoder ermöglicht es, eine Liste beliebiger Quicktime-Filme im Stapelbetrieb abarbeiten zu lassen. Beim Erstellen von Filmen lassen sich Markierungen einbetten, die später beim Abspielen innerhalb einer Flash-Web-Seite zuvor definierte Ereignisse auslösen. Flash 8 kann in Filmen enthaltene transparente oder halbtransparente 8-Bit-Alpha-Kanäle auslesen und vor Hintergrundobjekten freistellen. Möchte man Filme in einem Bereich einer Flash-Webseite mit Bedienelementen für den Nutzer versehen, so findet sich im Lieferumfang eine ganze Reihe von brauchbaren Steuerelementen und Erscheinungsbildern für die Filmhandhabung.

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