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Canopus Twinpact 100

09.12.2005 | 11:47 Uhr |

Canopus Twinpact 100

Professionell: Dank Fernbedienung und VGA-Digitalisierung eignet sich Canopus Twinpact 100 für Präsentationen und Video-Tutorials.
Vergrößern Professionell: Dank Fernbedienung und VGA-Digitalisierung eignet sich Canopus Twinpact 100 für Präsentationen und Video-Tutorials.

Die Twinpact 100, ein Produkt aus Deutschland, ist mehr als nur eine DV-Bridge. Als einziges Gerät im Test hat sie eine Fernbedienung und einen VGA-Ein- und -Ausgang, mit dem sie ein Monitorbild durchschleift und Teile davon – wenn gewünscht – digitalisiert. Leider verliert das Monitorbild dadurch an Helligkeit. Canopus liefert Mac-Software mit, mit der sich das Gerät per Computer statt per Fernbedienung steuern und konfigurieren lässt. Auch Helligkeit, Kontrast und Sättigung lassen sich darüber einstellen.

Die Digitalisierung des VGA-Bildes ist dann nützlich wenn man Tutorial-Videos für DVD oder Web erstellen will und herkömmliche Screencapture-Software nicht mehr schnell genug ist (Video oder 3D-Grafik). Wählbar ist die Aufnahme eines Ausschnittes oder des ganzen Bildschirms (bis zu 1600 mal 1200 Punkte), das Gerät skaliert dann entsprechend. Die Bridge gibt das Bild direkt an den Analogausgängen, als Quicktime-DV-Datei auf dem Computer oder direkt per Firewire aus.

Die Twinpact 100 beherrscht auch den normalen Betrieb als DV-Bridge, bietet aber als einziges Produkt im Test optionale Digitale 3D Rauschreduzierung und 3D Chroma/Luma Separation, was bei Composite-Videomaterial die gefürchteten Farb-Interferenzen sehr gut entfernt.

Dieser Funktionsumfang hat allerdings auch seinen Preis, weswegen die Twinpact 100 eher dem semiprofessionellen als dem Consumer-Bereich zuzuordnen ist.

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