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Cleaner 6.5 vs. Compressor 2.0.1

06.02.2006 | 13:28 Uhr |

Mit dem Cleaner 6.5 bringt Autodesk eine neue Version des bekannten Stapelkomprimierers auf den Markt. Und tritt damit erneut gegen Apples Compressor an. Eine schwierige Aufgabe.

Cleaner vs. Compressor
VergrĂ¶ĂŸern Cleaner vs. Compressor

Wer mehrere Filme etwa fĂŒr eine CD oder das Internet komprimiert, ist dankbar, wenn er diese zeitraubende Arbeit einem Programm ĂŒberlassen kann, das am Besten ĂŒber Nacht einen ganzen Stapel an AuftrĂ€gen abarbeitet.

Fast ein Jahrzehnt lang war Media Cleaner von Terran Interactive das Nonplusultra der Kompressionsprogramme auf dem Mac. Bis schließlich Apple mit den Pro-Applikationen Final Cut Pro und DVD Studio Pro den Compressor auslieferte. Mehrere Übernahmen (Terrans durch Media 100, dann durch den CAD-Spezialisten Autodesk) fĂŒhrten dazu, dass Cleaner nur noch ein Nischendasein fristete und das Feld fast vollstĂ€ndig dem mittlerweile aktualisierten Compressor 2 ĂŒberließ. Mit der Version 6.5 versucht Autodesk wieder, Boden gut zu machen, liefert fĂŒr den stolzen Preis von 700 Euro jedoch wenige Argumente, die gegen die Nutzung des quasi kostenlosen Compressors sprechen.

Was ist ein Stapelkomprimierer eigentlich?

Sowohl Cleaner als auch Compressor sollen Filme in andere Formate umwandeln, also beispielsweise von unkomprimiertem 8-Bit Material in Codecs wie Foto-JPEG oder Animation (das so genannte Transcoding), oder um Filme fĂŒr DVD, CD-ROM oder das Internet klein zu rechnen (auch als Encoding oder Kompression bezeichnet). Ein solcher Transcodier- oder Komprimier-Vorgang kann direkt aus einer Video-Applikation wie Final Cut Pro oder iMovie erfolgen, oder man exportiert einen Film oder eine Ton-Datei in Quicktime Pro in ein anderes Format. Der Nachteil der Video-Applikationen und auch von Quicktime ist es, dass es jeweils immer nur einen Film verarbeiten kann. Ein Stapelkomprimierer erlaubt das Encoding mehrerer Filme in ein Format, oder eines Filmes in mehrere Formate, ohne dass der Anwender dabei stĂ€ndig manuell nachladen muss. Der Komprimier-Vorgang wird mittels Batch-Listen (englisch Stapel) gesteuert und ist weitestgehend automatisiert, sowohl was den eigentlichen Rechenprozess als auch die Speicherorte anbelangt, die von Film zu Film variieren können, wobei auch Streaming-Server unterstĂŒtzt werden. Stapelkomprimierer sind vor allem fĂŒr Anwender geeignet, die hĂ€ufig viele Filme fĂŒr das Internet oder fĂŒr DVDs komprimieren mĂŒssen, und denen die Einzelbearbeitung daher zu umstĂ€ndlich ist.

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