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DTP-Profis

20.08.2007 | 13:49 Uhr |

Gute Arbeitsgeschwindigkeit

Zum Testen dienen uns ein Power Mac G4 1,25 GHz, ein Mac Mini Core Solo und ein Mac Pro 2 GHz. Die Intel-Rechner haben jeweils 1 GB Arbeitsspeicher, der Power Mac 1,5 GB. Auch auf den beiden für aktuelle Verhältnisse schon fast untermotorisierten Testrechnern lässt sich mit Indesign weitgehend flüssig arbeiten. Hochauflösende Bildvoransichten zeigt das Programm ohne größere Verzögerung an und das Zoomen und Scrollen in Layouts mit eingeschalteter hoher Bildauflösung geht ohne Ruckeln vor sich. Bei einem vierseitigen Layout, bei dem wir mehrere Schlagschatten und Transparenzen verwenden, kommt Indesign auf dem Mac Mini aber ins Straucheln, denn beim schnelleren Verschieben des Bildausschnitts mit der Verschiebehand bleibt die Bildschirmaktualisierung manchmal auf der Strecke und muss zwangsweise durch Ein- und Ausschalten von Hilfslinien oder einen Zoomwechsel wieder in Gang gesetzt werden.

Auch die Vorschauen in der Seitenpalette zeigen sich bei diesem Test nur partiell. Auf dem Mac Pro gibt es keine Darstellungsprobleme, aber doch eine kurze Gedenksekunde beim Auffrischen des Bildinhalts. Denn Indesign berechnet die Transparenzen und Schlagschatten nur dann, wenn sie im sichtbaren Bildausschnitt liegen.

Renoviert: Mit überarbeitetem Erscheinungsbild der Paletten und der Steuerung präsentiert sich Indesign CS3 dem Anwender.
Vergrößern Renoviert: Mit überarbeitetem Erscheinungsbild der Paletten und der Steuerung präsentiert sich Indesign CS3 dem Anwender.

Xpress 7.2 kämpft im Vergleich auf den schwächeren Testrechnern mit Zeitverzögerungen bei der Darstellung hochauflösender Bildvoransichten und Ruckeln beim Verschieben der Bildschirmansicht, Probleme mit dem Bildschirmaufbau gibt es aber nicht. Zudem nimmt sich Xpress beim Speichern von Layouts mit hochauflösenden Voransichten deutlich mehr Zeit als Indesign, und zwar auf allen Testrechnern. Xpress sichert in diesen Fällen anscheinend mehr Daten als Indesign und wird von den Festplatten ausgebremst. Sichert man seine Layouts häufig, kommen da sehr viele Gedenksekunden zusammen und es ist deshalb besser, die hochauflösende Voransicht nur dann zu aktivieren, wenn man sie tatsächlich benötigt.

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