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DTP-Profis

20.08.2007 | 13:49 Uhr |

Individuelle Bedienung

Neben den neu gestalteten Paletten mit Bedienungselementen im Windows-Stil bietet Indesign CS3 Optionen, die Menüs, die Palettenmenüs, die Kontextmenüs sowie die Steuerungspalette den eigenen Wünschen anzupassen. Nicht benötigte Befehle und Funktionen lassen sich ausblenden und man hat zudem die Möglichkeit, wichtige Menübefehle farblich zu hinterlegen. Wie bisher lassen sich außerdem die Tastenkürzel bearbeiten. Neu sind darüber hinaus die Ordner in den Paletten mit Stilvorlagen, in die man die Stile einsortiert und so lange Listen übersichtlicher macht.

Im Textmodus der Steuerungspalette sind sowohl bei den Schrift- als auch den Absatzformatierungen die wichtigsten Schrift- und Absatzeinstellungen verfügbar, nur die Anordnung ist unterschiedlich. Dadurch lässt sich häufiges Hin- und Herschalten vermeiden. Im Objekt-Modus hat Adobe der Steuerungspalette die Funktionen zum Drehen, Spiegeln, Umfließen und Ausrichten sowie die Effekteinstellungen hinzugefügt.

Bei Xpress 7 sind die Entwickler den umgekehrten Weg gegangen und haben der Maßpalette über die bisherige, kontextsensitive Belegung hinaus weitere Belegungen spendiert, zu denen man manuell über die Symbole am oberen Palettenrand wechselt. Etliches, was man hier erledigen kann, findet man bei Indesign in den normalen Paletten und nicht in der Steuerung, einer der Gründe, warum Xpress mit weniger Paletten auskommt als Indesign. In beiden Anwendungen lassen sich die Paletten zu Sets zusammenstellen, zwischen denen man wechseln kann, in Xpress auch per Tastenkürzel. Dafür mangelt es Quarks Layoutprogramm an einer Möglichkeit, Sets wieder zu löschen und man muss sie manuell im Finder entsorgen.

Eingefärbt: Die Menüs lassen sich an die eigene Arbeitsweise anpassen und man kann wichtige Befehle farblich hinterlegen.
Vergrößern Eingefärbt: Die Menüs lassen sich an die eigene Arbeitsweise anpassen und man kann wichtige Befehle farblich hinterlegen.

Transparenz

Sowohl im neuen Indesign als auch in Xpress 7.2 lassen sich Transparenzen getrennt für Randstil und Hintergrund eines Rahmens sowie für Texte und Bilder einstellen. Indesign bietet hierfür im neuen Dialogfenster „Effekte“ ein Auswahlmenü an, Xpress weist die Transparenzen der jeweiligen Farbe beziehungsweise dem Bild zu. Da man jeden Buchstaben eines Textes getrennt einfärben kann, ist es in Xpress möglich, diesen auch unterschiedliche Transparenzwerte zuzuweisen. Bei Indesign gelten die Einstellungen immer für den gesamten Text eines Rahmens.

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