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DTP-Profis

20.08.2007 | 13:49 Uhr |

Formatvorlage: Auch für Tabellen gibt es jetzt Stilvorlagen, mit denen man per Mausklick ganze Tabellen gestalten kann.
Vergrößern Formatvorlage: Auch für Tabellen gibt es jetzt Stilvorlagen, mit denen man per Mausklick ganze Tabellen gestalten kann.

Indesign beherrscht es, einem Objekt einen transparenten Verlauf oder Bildkanten mit weichem Übergang zuzuweisen, so dass es in den Hintergrund oder in ein anderes Objekt übergeht. In Xpress muss man für einen ähnlichen Effekt Photoshop bemühen und dort einen Alpha-Kanal mit einem Verlauf anlegen (TIFF oder das Photoshop-Format PSD). Xpress kann diesen interpretieren und umsetzen. In Indesign geht dies ebenfalls, wenn man sich beim Bildimport die Importoptionen anzeigen lässt und den Alpha-Kanal im Dialogfenster unter „Bild“ auswählt.

Vielsprachig: Die Liste der Sprachen für die Silbentrennung und die Rechtschreibung lässt in Indesign CS3 keine Wünsche offen.
Vergrößern Vielsprachig: Die Liste der Sprachen für die Silbentrennung und die Rechtschreibung lässt in Indesign CS3 keine Wünsche offen.

Schatten und Effekte

Schlagschatten bieten beide Programme. In Indesign lassen sich die Schatten getrennt auf das Objekt, den Hintergrund, die Kontur oder den Text anwenden, bei freigestellten Bildern erscheint der Schatten an den Objektkanten. Letzteres ist in Xpress ebenso, getrennte Einstellungen für Objekt, Hintergrund, Kontur und Text gibt es nicht. Um einem Text einen Schatten zuzuweisen, muss der Rahmenhintergrund transparent sein, sonst wirft der Rahmen den Schatten. Die Schatten betreffen in beiden Programmen jeweils den gesamten Text eines Rahmens. Xpress punktet mit der Synchronisation des Schattenwinkels und der Umfließeneigenschaft für den Schatten, Indesign hat dem das globale Licht entgegenzusetzen, mit dem man im gesamten Layout einen einheitlichen Schattenwurf erreicht.

Die anderen neuen Effekte wie Relief, weiche Kante oder Schein weist Indesign ebenfalls getrennt dem Objekt, dem Rahmenhintergrund, der Kontur, dem Bild oder dem Text zu. Dabei werden sie nicht in das Objekt oder platzierte Bild eingerechnet, sondern nur am Bildschirm angezeigt und erst bei der Ausgabe angewendet. Das trifft analog auf die Bildfilter und Bildeffekte in Xpress zu, die man auf platzierte Bilder in den Formaten TIFF und JPEG anwenden kann. Die Berechnung der Bilddarstellung auf dem Monitor erledigt Xpress auf dem Mac Pro im Vergleich zu den anderen Testrechnern recht flott, selbst bei aktiver hochauflösender Voransicht. Bei nicht zu großen Bildern bleibt Xpress sogar auf dem Mac Mini noch in erträglichen Zeitgrenzen, so dass sich die Filter sinnvoll einsetzen lassen.

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