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Bento 3 - unkomplizierte Datenbank

14.10.2009 | 13:52 Uhr |

Das ist wahrlich keine schlechte Karriere, die der kleine Bruder von Filemaker Pro hingelegt hat. Inzwischen noch nicht ganz zwei Jahre alt, ist er bereits in Version 3 auf dem Markt. Macwelt hat Bento 3 getestet.

Ausschlaggebend fĂŒr den Erfolg von Bento ist wohl vor allem seine intuitive Erlernbarkeit und Bedienung. Mit seiner Hilfe lassen sich Informationen organisieren, ohne tiefer die Geheimnisse relationaler Datenbanken ergrĂŒnden oder sich gar mit kryptischen SQL-Befehlen herumschlagen zu mĂŒssen. DarĂŒber hinaus nutzt Bento vorhandene Ressourcen. Er gestattet den direkten Zugriff auf Mail, iCal und Adressbuch, was bei Neubeginn diverse Im- und ExportvorgĂ€nge sowie nervige Nachbearbeitungen oder manuelle Neueingaben erĂŒbrigen kann.

iPhoto-Integration

Die auffĂ€lligste Neuerung der aktuellen Version ist der direkte Zugriff auf den Datenbestand von iPhoto . SĂ€mtliche Alben erscheinen sofort in der Bibliotheksleiste im linken Teil des Hauptfensters von Bento. Allerdings bleiben in iPhoto definierte Ordnerstrukturen auf der Strecke. Überhaupt unterscheidet sich die Verzahnung mit iPhoto deutlich von denen der ĂŒbrigen Apple - Programme. So gestattet Bento weder das Bearbeiten noch das Löschen von iPhoto Elementen. Alben lassen sich zwar um zusĂ€tzliche Felder ergĂ€nzen, ein Transfer dieser Informationen nach iPhoto findet aber nicht statt. Dagegen ist es möglich, Bilder oder Videos in Bento mit Ereignissen, Kontakten oder Projekten zu verknĂŒpfen.

In der Tabellenansicht erscheinen Photos als Miniaturbilder. Bei mehr oder weniger fest zementierter Zeilenhöhe sind hier Einzelheiten allerdings kaum zu erkennen. Ein Mausklick auf das Augensymbol neben dem Bild oder die BetĂ€tigung der Leertaste öffnet aber eine Vorschau, die sich bildschirmfĂŒllend ausdehnen lĂ€sst.

Übersichtlich: der neue Layouttyp "Gitterdarstellung"
VergrĂ¶ĂŸern Übersichtlich: der neue Layouttyp "Gitterdarstellung"

Wesentlich mehr Einzelheiten bietet der neue Layouttyp "Gitterdarstellung". Medienfelder oder Formulare sind hier als Miniatur-Abbilder in Zellen dargestellt. Die GrĂ¶ĂŸe der Bilder ist mittels eines Schiebereglers stufenlos einstellbar. Unterhalb der Zellen ist Platz fĂŒr maximal vier Felder vorgesehen, eine Bearbeitung des Inhalts ist hier nicht möglich. Diese Darstellungsart erlaubt zudem lediglich das Sortieren nach Datum.

MehrbenutzerfÀhigkeit

Bis zu fĂŒnf Nutzer können im lokalen Netz auf den Datenbestand einer Bento-Datenbank zugreifen. Dies kann der Anwender freigeben. Die Freigabe kann die gesamte Datenbank umfassen oder auf ausgewĂ€hlte Bibliotheken beschrĂ€nkt sein. Dabei lĂ€sst sich festlegen, ob die Daten von anderen Nutzern verĂ€ndert werden dĂŒrfen. Ereignisse von iCal sind grundsĂ€tzlich schreibgeschĂŒtzt. Mittels eines Freigabe-Passworts kann man den Zugriff gezielt auf bestimmte Nutzer beschrĂ€nken. Auch die mehrfache Nutzung auf einem GerĂ€t ist möglich. Der Zugriff auf die Daten eines anderen Nutzers setzt voraus, dass dieser Bento geöffnet hat. Ist Bento auf einem GerĂ€t von zwei Nutzern geöffnet, legt das Programm beim Bearbeiten von Feldinhalten hĂ€ufiger "Denkpausen" ein.

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