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Der neue Raspberry Pi 400 im Kurztest

25.11.2020 | 12:28 Uhr |

Den kleine Einplatinen-Computer Raspberry Pi kennen viele oder zumindest haben sie davon schon einmal gelesen oder gehört.

Der Raspberry Pi ist ein Einplatinencomputer, der von der britischen Raspberry Pi Foundation entwickelt wurde. Dieser kleine Computer hatte ursprünglich das Format zweier Kreditkarten. Der erste Raspberry Pi kam Anfang 2012 auf den Markt, der Preis liegt je nach Modell zwischen 20 und 70 Euro.

Bis November 2020 wurden rund 36 Millionen Geräte von dem Raspberry Pi weltweit verkauft. Es existiert ein großes Angebot an Zubehör- und Software für zahlreiche Anwendungsbereiche.

Von der Verwendung als Mediacenter (H.265 (4Kp60 Dekodierung) H.264 (1080p60 Dekodierung, 1080p30 Enkodierung) OpenGL ES 3.0 Grafik) bis hin zur Alarmanlage oder für Aufgaben als Messgerät: Vieles ist dank freier Software machbar. Als Betriebssystem kommen vor allem angepasste Linux-Distributionen mit grafischer Benutzeroberfläche zum Einsatz. Die Software respektive das Betriebssystem ist dabei immer auf einer wechselbaren SD-Karte installiert.

War der kleine Rechner bisher mehr den Spezialisten vorbehalten, geht die Stiftung jetzt einen Schritt weiter: Der neu erschienene Raspberry Pi 400 verfügt über eine eigene Tastatur. Schon jetzt wird der Pi 400 als dezenter Nachfolger des legendären Commodore VC20 oder dem Sinclair ZX81 gehandelt. Denn was diese Geräte mit dem Pi 400 gemeinsam haben, der Rechner selbst, die Rechner-Platine ist direkt im Gehäuse der Tastatur eingebaut.

Die Tastatur des Pi 400, die es selbstverständlich in deutscher Variante zur Verfügung steht, bietet neben einer “normalen” Größe einen guten Anschlag und es macht direkt Spaß darauf zu tippen. Es ist keine einfache Billigtastatur, wo die Tasten schon nach dem ersten Benutzen quietschen (Deutsches Tastaturlayout, QWERTZ).

Auch die Anschlüsse, die sich auf der üblichen hinteren Seite befinden, können sich sehen lassen. Neben zwei HDMI-Anschlüssen stehen auch vier USB-Ports zur Verfügung. RJ-45 Netzwerkanschluss und WiFi sind dabei ebenfalls selbstverständlich. Und auch der bekannt 40-Pin GPIO-Header Anschluss ist vorhanden, um in die Welt des Zubehörs der Pi-Welt einzutauchen. Die Größe der SD-Karte, auf der sich auch das Betriebssystem des Pi 400 befindet, bestimmt auch die Datenspeichergröße und kann entsprechend frei verwendet werden.

An Software steht beinahe alles zur Verfügung, was das Herz begehrt und was der normale Anwender benötigt.

Die Zielrichtung des Pi 400 liegt eindeutig darin, zum einen die zahlreichen Raspberry Pi speziellen Anwendungen auszuprobieren, aber eben auch als kleiner Office-Rechner benutzt zu werden. Surfen, E-Mails schreiben und alle Anwendungen die man täglich benötigt, laufen darauf gut, schnell und flüssig. Angeschlossen via HDMI an einem normalen Monitor und schon kann der Spaß beginnen.

Bei einem Preis unter 100 Euro als Kit mit Zubehör , eine extrem günstige Möglichkeit für einen neuen kleinen Rechner mit Wow-Effekt.

Fazit

Wer einen wirklich preiswerten kleinen Rechner sucht, mit dem die normalen alltäglichen Dinge erledigt, ist mit dem Raspberry Pi 400 auf der richtigen Seite.

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