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Die Druckhandhabung

14.02.2008 | 12:00 Uhr |

Die Druckhandhabung

Druckerhersteller und Papierhersteller haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hinsichtlich der einfacheren und zuverlässigeren Handhabung der Papiere. Die Einzüge der Drucker haben jetzt weniger Probleme mit dem Transportieren von schwerem und dickem Papier. Für schwere matte Papiere gilt die allgemeine Empfehlung, diese über den – sofern vorhandenen – manuellen und geraden Papiereinzug zuzuführen. Bei unseren Baryt-Papieren ist das nicht nötig. Alle Papiere unseres Tests werden fehlerfrei über den automatischen Papiereinzug eingezogen. Da die Oberflächen teilweise sehr empfindlich sind, sollte man nicht mehr als ein Blatt auf einmal in den Einzug einlegen.

Für einen guten und haltbaren Druck sind mehrere Faktoren wichtig, allen voran haltbares Papier und haltbare Tinte. Drucker mit Pigmenttinten, wie der Canon Pixma Pro 9500, HP Photosmart Pro B9180 oder der von uns eingesetzte Testdrucker Epson Stylus Photo R2400 erfüllen diese Aufgabe in der beliebten A3-Klasse optimal.

Ein Faktor für ein optimales Druckergebnis ist die perfekte Abstimmung von Druckertinte zu dem eingesetzten Papier. Diese Aufgabe erledigen ICC-Profile; Papierhersteller liefern in der Regel eigene universelle Profile für eine Auswahl an Druckern mit. Eine Ausnahme ist Hahnemühle, die für unseren Testdrucker kein Profil anbieten. Auf Nachfrage hat uns der Hersteller das Profil für das Hahnemühle Fine Art Pearl empfohlen. Zusätzlich haben wir den Epson Pro 3800, für den es ein passendes Profil gibt, eingesetzt. Die universellen Profile der Papierhersteller sind ein Weg zum guten Druck. Ein anderer ist die Anfertigung eigener Profile. Erst sie garantieren ein perfektes Ergebnis und sind für anspruchsvolle Drucker Pflicht. Und mit ihnen können sich auch die Anwender helfen, für deren Drucker es kein passendes Profil ihres Lieblingspapieres gibt.

Wie die Profile installiert und eingesetzt werden und welche Drucker-einstellungen auszuwählen sind, erklären alle Hersteller in der jeweiligen Anleitung zum Papier, die man auf ihren Homepages anschauen kann. Eine Ausnahme in Sachen Druckereinstellungen machen Monochrom und Tecco – hier liegen Anleitungen ihren Packungen bei. Die Anleitungen sind meist in englischer Sprache, allgemein gehalten und nur selten auf einen bestimmten Drucker abgestimmt. Häufig beschreiben sie exemplarisch anhand eines Druckermodells die Druckeinstellungen.

Eine löbliche Ausnahme bilden hier Monochrom, Sihl und Tecco, die ihre Beschreibungen auch in Deutsch anbieten. Die Erklärungen sind meist ausreichend und knapp gehalten – Grundwissen ist daher von Vorteil. Sihl erfreut hier den Drucker mit einer umfangreichen, verständlichen und bebilderten Anleitung verschiedenster Papiere, jedoch ausgerechnet mit Ausnahme des Baryt-Papiers. Negativ aufgefallen ist in diesem Zusammenhang Permajet, da es keine Anleitung zur Verfügung stellt.

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