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Die Klangeigenschaften

30.04.2009 | 12:53 Uhr |

Die Klangeigenschaften

Drei iPods haben wir mit verlustfreier Musik von Jazz, bis Soul, Klassik und Pop gefüllt. Zunächst begeistert die M-ip Station II mit ihrem warmen vollen Klang und kann mit jeder Art von Musik exzellent umgehen. Bei stimmbetonter Musik und Instrumenten ist sie ganz in ihrem Element. Frauenstimmen bekommen durch die Röhre einen feinen Schmelz mit Suchtfaktor. Die Instrumente erhalten mehr Volumen und die Bühne weist eine ausgezeichnete breite und tiefe Staffelung auf. Im direkten Vergleich zum Kid zeigt sich dennoch, dass dieser etwas mehr Präzision und Klarheit zaubert. Stimmen klingen angenehm und niemals scharf. Was Digital vermag - das hängt sehr stark von DA-Wandler ab. Ein günstiger Surround-Receiver für 400 Euro ist hier nicht der richtige Spielpartner. Für unseren Vergleich wählen wir einen Wandler in einem Linn-Verstärker. Und hier zeigt sich die Überlegenheit dieser Kombination deutlich anhand eines weiten Klangbilds mit einer exzellenten Präzision und Tiefenstaffelung. Nie aggressiv, kräftige Orchester bei Michael Bublé und samtige Stimme bei Sade. Das so etwas aus einem iPod kommt und die meisten CD-Player in den Schatten stellt, möchte man kaum glauben.

Mit Vorverstärker ausgestattet braucht man zum Krell Kid nur noch ein paar Aktiv-Lautsprecher.
Vergrößern Mit Vorverstärker ausgestattet braucht man zum Krell Kid nur noch ein paar Aktiv-Lautsprecher.

Empfehlung

Wer keinen hochwertigen DA-Wandler zum Wadia 170iTransport verwendet, kann dessen Vorteile kaum nutzen. Klanglich kann man sich aber sicher sein, ein tolles Gerät erworben zu haben. Für alle anderen sind die M-ip Station II und Krell Kid ein Ohr wert. Die Wahl kann man dabei dem eigenen Klang-Geschmack überlassen. In der Bedienung überzeugt hingegen nur der Krell Kid.

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