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Die besten Bluetooth-Overear-Kopfhörer 2021 im Test

26.07.2021 | 15:30 Uhr |

Müssen es die Airpods Max sein, um maximalen Sound zu haben? Wir testen drei aktuelle Herausforderer im Jahr 2021, jeder in seiner Art mit einem besonderen Extra, allen gemein das Versprechen nach Highres Sound.

Worauf achten wir? Neben den technischen Grundlagen für einen guten Sound, also für iOS den Bluetooth Codec AAC, sollen die Herausforderer Highres-Audio unterstützten . Highres-Audio gibt es auch bei Bluetooth und nennt sich dann LDAC. Der von Sony entwickelte Codec ist natürlich wegen der geringen Bluetooth-Bandbreite nicht verlustfrei. Da er von Apple nicht unterstützt wird, können wir auch keinen Vergleich zu AAC anstellen.

Wenige Kopfhörer können direkt per Kabel Highres-Audio wiedergeben. Dazu reicht nämlich der normale kleine Adapter für das iPhone oder der Audioanschluss am iPad nicht aus. Voraussetzung ist ein im Kopfhörer eingebauter USB-C Kopfhörerverstärker oder ein spezieller Kopfhörerverstärker, wie wir sie getestet haben . Als Grundlage für unseren Soundcheck füttern wir die Kopfhörer mit unterschiedlichen Genres von Disco, Pop, Jazz bis Rock. Als Audioqualität nehmen wir Highres-Audio aus dem Streaming-Angebot von Qobuz.

Geräuschunterdrückung bei allen Modellen an Bord

Nächster wichtiger Punkt ist eine aktive Geräuschunterdrückung – Noise Cancelling, – die Umgebungsgeräusche reduziert. Dafür haben die Kopfhörer mehrere Mikrophone und analysieren den Sound der Umgebung. Nur gleichmäßige Geräusche, wie die eines Zuges oder Flugzeug, können gut reduziert werden. Bei Personengespräche funktioniert das Verfahren nur eingeschränkt. Hier sorgt aber die Ohrhörerkonstruktion für zusätzliche Abschottung, weshalb wir Over-Ear Kopfhörer empfehlen. Noise Cancelling wirkt sich jedoch negativ auf den Klang aus und ist nur im Zug oder Flugzeug wirklich sinnvoll. Daher ist es wichtig, dass man es abschalten kann.

Schaut man sich auf dem Markt um, gibt es viele Alternativen zu Apples Airpods Max . Viele davon haben wir schon in der Vergangenheit getestet und sind immer noch aktuell. Für unseren aktuellen Vergleich haben wir uns den neuen Soundcore Life 35, sowie den Technics EAH-F70 und den Shure AONIC 50 besorgt und ausgiebig unterwegs getestet.

Shure AONIC 50: Das sauber klingende Schwergewicht

Der AONIC 50 von Shure ist ein großer aber leider auch schwerer Over-Ear Kopfhöhrer. Dafür glänzt er mit einem angenehmen Sitz und einem überzeugenden Klang.
Vergrößern Der AONIC 50 von Shure ist ein großer aber leider auch schwerer Over-Ear Kopfhöhrer. Dafür glänzt er mit einem angenehmen Sitz und einem überzeugenden Klang.
© Thomas Bergbold

Mit dem AONIC 50 feiern die Studio-Spezialisten von Shure ihren Einstand bei Bluetooth-Kopfhörern. Der AONIC 50 hat alles bekommen, was heute ein guter Over-Ear-Kopfhörer mitbringen muss. Noise Cancellation mit Umgebungsmodus und eine hervorragende passive Abschottung durch große Ohrhörer. Natürlich liefert Shure eine passende App für die Einstellungen wie Equalizer und Noise Cancelling. Interessant ist, dass man über die App auch Musik abspielen kann.

Der Shure AOnic 50 ist in den Farben Schwarz oder Braun für ca. 229,- Euro im Preisvergleich oder direkt im Fachhandel erhältlich.

Eine maximale Akkulaufzeit von 20 Stunden ohne Noise Cancelling dürfte für die meisten Nutzer ausreichend sein, automatisch schaltet sich der AONIC 50 erst aus, wenn er mit keinem Bluetooth-Gerät mehr verbunden ist. Geladen wird er über eine USB-C-Buchse.

Die sehr stabile und hochwertige Konstruktion schlägt sich in einem Gewicht von 337 g nieder. Für den Transport kann man die Ohrhörer flach zusammenklappen und in eine gut gemachte Transportbox packen. Hier hat auch das mitgelieferte Zubehör wie das 3,5-mm-Klinkenkabel und das USB-C-Ladekabel Platz.

Shure spendiert seinem AONIC 50 Bluetooth 5, womit er sich bei zwei Geräten gleichzeitig anmelden kann. Ein Wechsel der Audioquelle zwischen iPad und iPhone war so im Test problemlos möglich. Der AONIC 50 unterstützt eine große Anzahl an Codecs, inklusive Qualcomm aptX, aptX HD, aptX Low Latency Audio, Sony LDAC, AAC und SBC. Für macOS- und iOS-Nutzer kommt nur AAC zum Einsatz – oder die Verbindung über Kabel. Zum einen über das mitgelieferte Klinkenkabel und zum anderen über USB-C-Anschluss für hochauflösenden Sound bis zu 32 Bit/384 kHz. Gerade letzteres hebt den Kopfhörer in ungeahnte Soundsphären.

Mit seinen klassischen Tastern kann der AOINIC 50 bei den Testern punkten.
Vergrößern Mit seinen klassischen Tastern kann der AOINIC 50 bei den Testern punkten.
© Thomas Bergbold

Doch beim Klang hören wir erst einmal via Bluetooth hin, weil das die am häufigsten genutzte Verbindungsart beim AONIC 50 sein wird. Wir starten mit dem neuen Pop-Album der Sparks . Gleich beim ersten sehr hellen Lied sind wir überrascht über den frischen Klang des AONIC 50. Weniger komplex ist klassischer Reggae von Bob Marley. Der Rhythmus wird schön vom AONIC 50 getragen, da macht das Zuhören Spaß. Die Partyrunde beenden wir mit elektronischen Disco Sound von Daft Punk. Get Lucky zeigt, wie schön rund der AONIC 50 abgemischt ist, eher neutral mit keinem übertriebenen Bass. Das zeigt sich auch bei Rock von Toto und U2, was angenehm für die Ohren ist. Den Abschluss bildet Jazz-Pop von Norah Jones. Wunderbar zeigen sich in den Live-Aufnahmen die Musiker auf der Bühne und präsent singt Norah mit ihrer markanten Stimme im Vordergrund.

Fazit

Der AONIC 50 ist mit seinen 337 g nicht der leichteste Over-Ear-Kopfhörer. Trotzdem ist er sehr bequem, was nicht nur an der ausgezeichneten Passform, sondern auch an den weichen Polstern liegt. Mit seinem zweistufigen Noise Cancelling bedient der AONIC 50 grundlegende Bedürfnisse und sollte die meisten Störgeräusche ausreichend eliminieren. Das Noise Cancelling ist nicht sehr stark, was sich positiv auf den Klang auswirkt. Über den Schiebeschalter am rechten Ohrhörer lässt es sich einfach aktivieren, inklusive der Umgebungseinblendung.

Generell überzeugt die Bedienung. Die Lautstärketasten sind recht gut, die Wiedergabesteuerung dank der kleinen Erhebung sogar optimal zu ertasten. An Komfortfunktionen ist die Stimme mit der Ansage für Ein und Aus hervorzuheben. Sie ist so laut, dass man es auch hört, wenn man den Kopfhörer nicht aufhat. Dafür fehlt eine automatische Pause-Funktion beim Absetzen des Kopfhörers.

Mit seiner Klangabstimmung ist er eindeutig in der Fraktion feiner Klang und nicht Discoparty zu Hause. Einen extremen Bass sucht man beim AONIC 50 vergebens, dafür glänzt mit einem sehr feinfühligen Equalizer. Im Genre Jazz, Jazz-Pop und Elektro fühlt sich der AONIC 50 richtig wohl. Aber auch gediegenen Old-Rock verschmäht er nicht. Shure gibt eine zweijährige Garantie auf den AONIC 50, der in den Farben Schwarz oder Braun für ca. 229,- Euro im Preisvergleich oder direkt im Fachhandel erhältlich ist.

AONIC 50

Hersteller:

Shure

Note:

4,5 Sterne

Preis:

299 Euro

Vorteile:

fairer Preis, sehr guter Sitz, sehr guter Klang, gute Bedienung, Highres Audio über USB-C

Nachteile:

schwer

Soundcore Life 35: Der Preiswerte

Ein Preisbrecher für einen Highres-Audio-Kopfhörer ist der Life 35 von Soundcore. Ob er das Versprechen auch halten kann?
Vergrößern Ein Preisbrecher für einen Highres-Audio-Kopfhörer ist der Life 35 von Soundcore. Ob er das Versprechen auch halten kann?
© Thomas Bergbold

Highres-Sound für nur 129,99 Euro. Ein Versprechen, das neugierig macht. Kann der neue Life 35 der Anker-Tochter Soundcore das erfüllen? Der Anker Soundcore Life Q35 ist in Rosa oder blau im Preisvergleich oder bei Amazon erhältlich.

Der erste Kontakt zeigt einen soliden Over-Ear-Kopfhörer in der schönen und stabilen Transportbox. Ein Feature, das oft unterschätzt wird, hat man doch den Kopfhörer nicht immer auf dem Kopf, sondern transportiert ihn auch mal im Rucksack.

USB-C-Ladeanschluss ist bei einem modernen Kopfhörer selbstverständlich, alle 40 Stunden Betriebszeit musste der Life 35 an die Ladestation, das ist ein beeindruckendes Ergebnis. Hat man ihn mal vergessen auszuschalten, bleibt er so lange an, wie er mit Bluetooth verbunden ist.

Auf dem Kopf sitzt der Life 35 dank seiner Polsterung gut, die großen Ohrhörer sind weich und angenehm. Wird es aber sommerlich warm, kommt man ins Schwitzen. Ein Problem auch vieler Mitbewerber: Links oder rechts, wie setze ich den Kopfhörer richtig auf? Eine Frage, die der Life 35 mit seinen großen Buchstaben in der Ohrmuschel gut beantworten kann. Sie könnten sich aber farblich noch besser abheben, dann könnte man sie auch bei Dunkelheit besser unterscheiden.

Komfort ist, wenn der Kopfhörer nicht nur leicht zu bedienen ist, sondern auch Hilfe mitbringt. Etwa eine nette weibliche Stimme, die mitteilt, ob Noise Cancelling an ist. Ein anderes Feature ist das automatische Pausieren der Wiedergabe beim Abnehmen des Kopfhörers. Das funktioniert manchmal erst mit Verzögerung, die Wiederaufnahme des Anspielens klappt dann aber wieder direkt.

Soundcore setzt auf richtige haptische Tasten zur Steuerung und Bedienung. Auf der rechten Seite ist es Lautstärke und Wiedergabesteuerung und auf der linken Seite der Ein/Austaster und Noise Cancelling. Gut ist, dass sich der Life Q35 die letzte Einstellung für Noise Cancelling merkt. Eine Touchfläche gibt es auch auf dem rechten Ohrhörer, sie blendet die Umgebungsgeräusche ein. Die Tasten sind gut erreichbar, jedoch kann man die Lautstärke-Wiedergabetasten blind nur schwer unterscheiden.

Das Noise Cancelling ist in drei Stufen wählbar: Transport, Outdoor und Indoor. Abschalten lässt es sich natürlich auch. Über eine passende App wird das Noise Cancelling ebenso wie der Equalizer eingestellt. Wer Vogelgezwitscher oder Regen zum Einschlafen benötigt, findet auch das in der App. 

Kein großer Schnickschnack, klassische Taster und zeitgemäß USB-C zum Aufladen. Leider lassen sich die Taster blind nicht so gut unterscheiden, dafür überzeugt der Akku mit maximal 40 Stunden Laufzeit.
Vergrößern Kein großer Schnickschnack, klassische Taster und zeitgemäß USB-C zum Aufladen. Leider lassen sich die Taster blind nicht so gut unterscheiden, dafür überzeugt der Akku mit maximal 40 Stunden Laufzeit.
© Thomas Bergbold

Kann der Life Q35 jetzt Highres-Audio? Am Mac und iOS leider nein, hier ist nur AAC als Codec möglich. Trotzdem schlägt er sich im Soundcheck gut. Vocal Jazz zeigt sich beim Ersten reinhören sehr angenehm. Was auffällt, ist der volle kräftige Bass. Beim Kontrabass ist es manchmal eine Spur zu dick, wodurch die Spielfreude und Präzision leiden. Stimmen, speziell von Frauen sind leicht verhangen.

Wesentlich besser fühlt sich Elektro-Pop von Yello oder Daft-Punkt an. Hier ist der Life Q35 voll in seinem Element. Bei Rock trägt er wieder richtig fett auf, das kann wie bei Toto oder U2 schon etwas zu viel sein. Gut, dass man den Bass durch den Equalizer zähmen kann.

Fazit

Der 268 g leichte Life Q35 überrascht mit einer guten Verarbeitung und angenehmen Sitz. Das Noise Cancelling macht auch einen guten Job und ist in der höchsten Stellung sehr stark. Auch klanglich hinterlässt der Life Q35 einen guten Eindruck. Sein bevorzugtes Genre ist elektronische Musik wie Pop und Hip-Hop, aber auch bei Rock fühlt er sich wohl. Hier fallen die etwas zurückhaltenden Höhen nicht so sehr auf. Der Bass ist ordentlich und lässt kaum Wünsche nach mehr aufkommen. Gut, dass man mit dem eingebauten Equalizer den Klang nach eigenen Vorlieben optimieren kann. Was er leider nicht kann, ist echtes Highres-Audio über USB-C, er beschränkt sich auf analoges Audio via Klinkenkabel.

Ist bei vielen Over-Ear-Kopfhörern der Trittschall ein Problem, nimmt sich der Life Q35 hier aus. Wer also gerne beim Gang durch die Stadt Musik hört, sollte den Life Q35 mal ausprobieren.

Der Anker Soundcore Life Q35 ist in Rosa oder blau im Preisvergleich oder bei Amazon erhältlich.

Life Q35

Hersteller:

Anker Soundcore

Note:

3,5 Sterne

Preis:

129,99 Euro

Vorteile:

günstiger Preis, guter Sitz, guter Klang, lange Akku Laufzeit

Nachteile:

Tasten schwer zu unterscheiden

Technics EAH-F70N: Großer Tragekomfort

Klassische Hifi-Tugenden erwarten dem Musikfreund bei Technics. Überzeugender Sitz und ein ebenso überzeugender Klang.
Vergrößern Klassische Hifi-Tugenden erwarten dem Musikfreund bei Technics. Überzeugender Sitz und ein ebenso überzeugender Klang.
© Thomas Bergbold

Ein eleganter und zeitloser Kopfhörer ist der EAH-70N von Technics. Große 40-mm-Treiber und eine Faltkonstruktion sind die Komponenten für vollen Klang und Reisetauglichkeit. Die Kopfhörer sitzen dank guter Polsterung angenehm, die bewegliche Aufhängung der Ohrhörer am Kopfbügel sorgt für eine gute Anpassung an die Kopfform. Mit 292 g ist er auch bei längerem Tragen noch angenehm.

In den Farben Braun, Silber und Schwarz ist der Technics EAH-F70N im Preisvergleich oder bei Amazon erhältlich.

Im Lieferumfang enthalten ist neben der praktischen Transportbox auch ein USB-Ladekabel, ein Flugzeugadapter und ein Audio-Klinkenkabel.

Mit eingeschaltetem Noise Cancelling hält der Akku maximal 20 Stunden. Automatisch ausschaltet er sich nur nach fünf Minuten, wenn er nicht über Bluetooth verbunden ist. Ansonsten bleibt er an. Schnellladen lässt sich Akku, dann benötigt nur zwei Stunden anstatt vier Stunden. Dass der Technics EAH-F70N schon länger auf dem Markt ist, merkt man an dem Mikro-USB-Anschluss. An USB-C hat Technics im Jahr 2019 noch nicht gedacht.

Auch Technics gibt sich bei der Bedienung ganz klassisch und setzt auf haptische Tasten. So für den Ein/Ausschalter und das Noise Cancelling. Leider liegen beide recht nah beieinander, was eine Fehlbedienung möglich macht. Für die Wiedergabesteuerung und Lautstärke gibt es einen Druck-Schiebetaster, der sich auch leicht Blind bedienen lässt. Schieben nach oben und unten ändert die Lautstärke und einmal Drücken ist für die Wiedergabe, zwei beziehungsweise dreimal Drücken für den Titelsprung. Setzt man den Kopfhörer ab, schaltet er auf Pause, beim Aufsetzen wieder auf Wiedergabe.

Das Noise Cancelling ist in drei Stufen wählbar und sehr effektiv. In der niedrigsten Stufe ist Beeinflussung des Klangs gering. Praktisch: Eine englische Stimme sagt einem die Stufe oder ob man es ausgeschaltet hat. Die letzte Einstellung merkt sich der EAH-F70N nach dem Ausschalten. Möchte man beispielsweise die Ansage im Flugzeug verstehen, kann man durch Handauflegen auf den rechten Ohrhörer die Umgebungsgeräusche einblenden. Eine extra App zur Konfiguration gibt es zum EAH-F70N nicht.

Der Mikro-USB-Anschluss ist leider nicht mehr zeitgemäß. Dafür geht trotz kleiner Taster die Bedienung voll in Ordnung.
Vergrößern Der Mikro-USB-Anschluss ist leider nicht mehr zeitgemäß. Dafür geht trotz kleiner Taster die Bedienung voll in Ordnung.
© Thomas Bergbold

Gibt es so etwas wie einen Markenklang? Das könnte man bei dem Kopfhörer fast meinen. Elektronische Beats von Yello kommen sehr schnell, direkt und trocken. Das macht richtig Spaß und kaschiert ein wenig die reduzierten hohen Töne. Dass er nicht ganz so spritzig ist, sind wir bei Bluetooth gewohnt, allerdings auch, dass die Hersteller gerne den Bass künstlich anheben, um gerade jüngeren Hörern zu gefallen. Hier macht Technics aber nicht mit. Der Bass ist ausreichend da, aber niemals aggressiv oder übertrieben. Das merkt man speziell bei akustischen Jazz-Pop von Norah Jones. Schlagzeug und Bassgitarre sind wunderbar präsent, als wenn man beim Konzert dabei wäre. Bei Elektropop von Yello und Jazz-Pop von Norah Jones können wir schon mal einen Haken machen. Es ist Abend, die Sonne geht unter, Zeit für Chillout aus der Milchbar. Die sphärischen Klänge des Duos Blank & Jones passen perfekt zum EAH-F70N.

Fazit

Die Erfahrung der Technics-Ingenieure merkt man dem EAH-F70N an. Sehr angenehmer Sitz durch die Polsterung und der Ohrhörer-Lagerung. Ebenso können die Musiksteuerung und die Sprachansagen überzeugen.

Beim Gehen überträgt sich der Trittschall oft bei Over-Ear-Kopfhörern, da macht der EAH-F70N keine Ausnahme. Er ist daher eher zum gemütlichen Musikhören in öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Hause geeignet.

Klanglich bekommt man mit dem EAH-F70N Oberklasse-Sound, der rundum von Pop bis Rock überzeugt. Dafür verantwortlich ist die Spielfreude durch seine schnelle und direkte Art. Wer mehr möchte füttert den EAH-F70N mit Highres Audio und verbindet ihn über das Klinkenkabel und zusätzlich einem Kopfhörerverstärker wie wir sie hier im Test hatten .

In den Farben Braun, Silber und Schwarz ist der Technics EAH-F70N im Preisvergleich oder bei Amazon erhältlich.

EAH-F70N

Hersteller:

Technics

Note:

4,5 Sterne

Preis:

370,- Euro

Vorteile:

Guter Sitz und Bedienung, sehr guter voller Klang

Nachteile:

Mikro-USB-Anschluss, Trittschallempfindlich

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