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Die richtige Fontverwaltung auswählen

07.11.2008 | 12:57 Uhr |

Die richtige Fontverwaltung auswählen

Wer Ordnung in seine Schriften bringen will, sollte drei Dinge beachten: Aufgeräumte Fonts-Ordner im allgemeinen Library-Verzeichnis oder den einzelnen Benutzerverzeichnissen helfen deutlich, die aufgesetzte Schriftverwaltung effizienter zu gestalten.

Ordnerstruktur festlegen Zu beachten sind zwei grundsätzliche Dinge: Zum einen die Frage, ob die gewählte Software die aktuellen Ablageorte für Schriften beibehalten und durch eine eigene Ablageorganisation ersetzen soll.

Bei einer Lösung bleibenDer dritte wichtige Punkt ist die Entscheidung für eine Lösung. Wer heute Suitcase Fusion, morgen Schriftsammlung und übermorgen Font Explorer X einsetzt, hat einen idealen Weg gefunden, das Schriftenchaos nachhaltig zu vergrößern.

Der erste Schritt: Anforderungen prüfen

Schriftverwaltung im privaten Einsatz

Wer an seinem heimischen Mac zehn, zwanzig oder fünfzig Schriften verwaltet, kommt mit dem System-Tool Schriftverwaltung gut zurecht. Sinnvoll ist es, die zahlreichen Zeichensätze für System und Anwendungen bei Bedarf ab- oder zuzuschalten. Das verringert die Ladezeit von Programmen.

Schriften im Pofi-EinsatzHier kommen weitere Anforderungen hinzu wie das Herausfiltern defekter Font-Dateien oder von Dubletten, die kunden- oder jobbezogene Verwaltung unterschiedlicher Schriftfont-Garnituren sowie eine besondere Handhabung der drei Systemschriften Helvetica, Times und Zapf Dingbats.

Universal Type Server

Mit der Client-Server-Lösung Universal Type Server hat Extensis eine Schriftverwaltung speziell für Firmen- und Verlagsnetzwerke auf den Markt gebracht.

Hintergrund der Type-Server-Lösung ist, dass das Aktivieren, Deaktivieren und Verwalten von Schriften in Netzwerken weitaus komplexere Anforderungen stellt als das auf herkömmlichen Einzelrechner-Arbeitsplätzen. Neben den üblichen Schriftverwaltungsfunktionen sind hier auch Softwarefunktionen für das Konfigurieren von Netzwerk und Zugriffsberechtigungen wichtig.

Vielfältige Möglichkeiten

Die eigentliche Konfiguration erfolgt dabei auf der Serverseite. Die zentrale Einheit ermöglicht das Festlegen unterschiedlicher Zugriffsrechte. Die ausgiebigen Check-Funktionen beinhalten umfangreiche Reportanzeigen, unter anderem auch zu den Schriftlizenzen. Die Kontrollfunktionen erlauben darüber hinaus, Zugriffsrechte gestaffelt zu vergeben und so unerwünschte Schriften aus dem Workflow herauszuhalten. Weiterer Vorteil: Da Universal Type Server auf modernen Webtechnologien aufbaut, lassen sich viele Verwaltungsfunktionen sowohl online als auch offline nutzen.

Anlehnung an Suitcase Fusion

Die Benutzeroberfläche orientiert sich stark an derjenigen von Suitcase Fusion. Neben der automatischen oder manuellen Aktivierung und Deaktivierung von Zeichensätzen zählen hierzu auch unterschiedlich konfigurierbare Schriftvorschauen. Preise und Lizenzen dieser Serverlösung sind gestaffelt. Universal Type Server Lite ermöglicht das Installieren von bis zu zehn Clients und kostet inklusive zehn Client-Lizenzen rund 1.400 Euro. Der Preis für die Pro-Variante beläuft sich auf 1.800 Euro.

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