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Test Panasonic Lumix DMC-FZ150

02.11.2011 | 15:54 Uhr | Markus Schelhorn

24-faches Zoomobjektiv, Full-HD-Videos und schwenkbares Display: Die Kamera strotzt vor Kraft. Erfahren Sie, wie Praxistauglich die Kamera ist.

Mit der GehĂ€useform einer Spiegelreflex-Kamera, nur kompakter, wartet die Superzoom-Kamera FZ150 auf. Sie liegt bequem in der Hand, auch wenn ihr gummierte FlĂ€chen hinten und an der Seite gut tun wĂŒrden. Die Ausstattung der Kamera lĂ€sst kaum WĂŒnsche offen: So bietet sie ein 24-faches Zoomobjektiv mit einer Ausgangsbrennweite von 25 Millimeter im Vergleich zum Kleinbild-Format, hier liegt die Blende immerhin bei F2,8. In der höchsten Brennweite von 600 Millimeter im Vergleich zum Kleinbildformat betrĂ€gt die Ausgangsblende F5,2. SelbstverstĂ€ndlich bietet die Kamera einen optischen Bildstabilisator fĂŒr Foto- und Videoaufnahmen. Zudem erleichtert ein drei Zoll großes dreh- und schwenkbares Display das Fotografieren und Filmen aus ungewöhnlichen perspektiven.

Bei Serienaufnahmen ist die FZ150 sehr flott: Bleibt der Fokuspunkt auf das erste Bild fixiert, kann sie bei voller Auflösung zwölf Bilder pro Sekunde aufnehmen, mit FokusnachfĂŒhrung immerhin noch fĂŒnf Bilder pro Sekunde. Im Hochgeschwindigkeitsmodus schafft sie 40 Bilder pro Sekunde bei einer Auflösung von fĂŒnf Megapixel und 60 Bilder pro Sekunde bei 2,5 Megapixel.

Bedienung

Die BedienfĂŒhrung der Kamera unterscheidet sich kaum von einer Spiegelreflex-Kamera. Über das WĂ€hlrad an der Oberseite der Kamera stellt man neben den automatischen Programmen auch die manuellen Programme (PSAM) ein. Die manuelle Wahl von Belichtungszeit und Blende sowei manuellem Fokus gelingt komfortabel, denn durch Druck auf das rĂŒckwertige Einstellungsrad wechselt man zwischen den Optionen. Zudem lassen sich bis zu drei eigene Aufnahmeeinstellungen speichern. Der elektronische Sucher ist mit 200 000 Bildpunkten recht grob aufgelöst und reicht gerade noch fĂŒr eine SchĂ€rfebestimmung. DafĂŒr lassen sich hier wie beim Display auch ein Gitternetz einblenden. Übrigens muss man zwischen Display und elektronischen Sucher umschalten, ein NĂ€herungssensor wĂŒrde mehr Komfort bringen.

Auch die Programmautomatiken sind zahlreich vertreten. So bietet die Kamera einen intelligenten Automatik-Modus, der selbststÀndig verschiedene Aufnahmesituationen erkennt und den passenden szenen-Modus verwendet. In einem Kreaiv-Modus lassen sich verschiedene Effekte anwenden, beispielsweise ein Miniatur- oder Retro Effekt sowie Lochkamera. Zudem gibt es 18 Szenen-Programme, darunter ein Panorama-Assistent und ein Hochgeschwindigkeits-Videomodus mit 478 x 359 Pixel.

Videos

Die FZ150 unterstĂŒtzt das Full-HD-Format auch im Format 1080p, also eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel mit Vollbildern. Dieses Format erkennt iMovie nicht und so muss man hier das qualitativ schlechtere 1080i verwenden, hier erkennt iMovie auch das AVCHD-Format. Allerdings lassen sich die Filme im 1080p-Format am Mac mit Adobe Premiere Elements 10 problemlos importieren und schneiden. Des weiteren kann man die aufgenommenen Videos per HDMI-Anschluss direkt an einem Fernseher betrachten.

Gerade fĂŒr Videofilmer nĂŒtzlich ist eine weitere Zoomwippe an der Seite des Objektivs, die man mit der linken Hand bedient. In Verbindung mit dem dreh- und schwenkbaren Display lassen sich so recht saubere Kamerafahrten und Zooms erstellen. Die FZ150 verwendet ein eingebautes Stereo-Mikrofon mit ausreichend guter QualitĂ€t. Wer höhere AnsprĂŒche hat, kann ein externes Mikrofon wie das Panasonic DMW-MS1 verwenden, das auf dem Blitzschuh befestigt und per Miniklinken-Mikroeingang angeschlossen wird.

Die Videoaufnahmen können mit der VideoqualitÀt eines Full-HD-Camcorders mithalten, bei schwachem Licht ist die VideoqualitÀt noch ausreichend.

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