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Dream Multimedia Dreambox DM 7025

24.01.2007 | 13:47 Uhr |

Dream Multimedia Dreambox DM 7025

Note 2,4 (gut)
Preis ca. 600 Euro ( aktuelle Preise )
web www.dream-multimedia-tv.de

Plus hervorragende Ausstattung, offenes Betriebssystem
Minus Bildqualität nicht optimal

DREAM MULTIMEDIA DM 7025S Das LC-Matrix-Display der Dreambox ist zwar informativ, aber schlecht lesbar
Vergrößern DREAM MULTIMEDIA DM 7025S Das LC-Matrix-Display der Dreambox ist zwar informativ, aber schlecht lesbar

LINUX-RECEIVER: Die Dreambox ist weitgehend frei konfigurierbar und mit Festplatten unterschiedlicher Größe bis 500 Gigabyte sowie in verschiedenen Tuner-Varianten (DVB-T/-C/-S) erhältlich. Die wichtigste Besonderheit an der Dreambox ist das offene Betriebssystem auf Linux-Basis. Dadurch sind neue Software-Features flexibel nachrüstbar. Eine stattliche Fan-Gemeinde im Internet sorgt zudem ständig für neue Funktionen. Inakzeptabel ist der hohe Stromverbrauch von über 20 Watt im Standby-Betrieb.

NETZWERKPROFI Via Ethernet und USB hält die Dreambox Kontakt zu einem PC im Netzwerk. Bis zu vier Karten (2 per CI) für den Empfang von verschlüsseltem Pay-TV nimmt die Dreambox an der Vorderseite auf
Vergrößern NETZWERKPROFI Via Ethernet und USB hält die Dreambox Kontakt zu einem PC im Netzwerk. Bis zu vier Karten (2 per CI) für den Empfang von verschlüsseltem Pay-TV nimmt die Dreambox an der Vorderseite auf

BILD- UND TONQUALITÄT: Die Bildqualität ist brauchbar, auf großen Monitoren fiel die Dreambox aber gegenüber den anderen Set-Top-Boxen ab, die ein schärferes Bild boten. Die Klangqualität bei analoger Tonausgabe ist gut, die unbefriedigende Qualität des Digitaltons (hoher Jitter-Wert) kann aber in Abhängigkeit vom verwendeten AV-Verstärker zu Tonaussetzern führen. Bei unserem Modell war zudem die Festplatte mit surrenden und knisternden Geräuschen permanent deutlich zu hören.

BEDIENUNG: Mit ihrer zum Teil etwas unkomfortablen Handhabung und der verschachtelten Menüstruktur empfiehlt sich die Set-Top-Box nicht für Einsteiger. Erst nach einem Studium der Anleitung, die es zum Download auf der Webseite des Herstellers gibt, durchschaut man die große Funktionsvielfalt und kann alle gebotenen Features nutzen. Angenehm ist auch die flinke Menünavigation und Senderumschaltung, die mit durchschnittlich einer Sekunde schneller als bei den anderen Boxen gelingt. Weniger angenehm: Bei unserem Testgerät fror das Bildschirmmenü während der Tests mehrmals komplett ein.

FAZIT: Die Stärke der Dreambox ist zugleich ihre größte Schwäche: Wegen ihrer großen Anpassungsfähigkeit kommen erfahrene Nutzer und Linux-Fans voll auf ihre Kosten. Der Einsteiger dürfte aber einfacher aufgebauten Modellen den Vorzug geben.

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