969108

Drucken

07.05.2007 | 14:10 Uhr | Markus Schelhorn

Drucken

Vergrößern
© Markus Schelhorn

Die höheren Modelle der Pixma-Serie verwenden zwei unterschiedliche Schwarzpatronen. Eine für den Textdruck und die andere für den Foto- und Grafikdruck. Der Aufwand lohnt sich, denn die für Textdruck optimierte pigmentierte Tinte bringt die Schrift selbst auf normalem Kopierpapier von allen Probanden am besten auf das Blatt – dicht gefolgt vom Lexmark X9350. Beim Epson Stylus Photo RX640 sowie beim Brother DCP-750CW verläuft die Tinte auf Normalpapier sichtbar und sorgt so für ein Schriftbild, bei dem die Buchstaben an den Rändern deutlich ausfransen.

Wie der Lexmark X9350 bietet auch der Canon Pixma MP810 die Möglichkeit des doppelseitigen Drucks. Schnell sind beide in dieser Disziplin nicht, dafür bemerken wir bei beiden Geräten kaum einen Versatz von Vorder- zu Rückseite. Rund eine bis eineinhalb Minuten länger brauchen die Drucker für unser sechsseitiges Dokument gegenüber dem herkömmlichen Druck.

Drehwurm: Per Drehrad wählt man die Funktionen am Canon Pixma MP810. Die Anzeige im Display dreht mit.
Vergrößern Drehwurm: Per Drehrad wählt man die Funktionen am Canon Pixma MP810. Die Anzeige im Display dreht mit.
© Markus Schelhorn

Am besten bringt der Epson Stylus Photo RX640 Fotos zu Papier, nur geringfügig schlechter der dafür deutlich flottere Canon Pixma MP810. Die Unterschiede sind allerdings erst unter der Lupe sichtbar. Die vier Farben reichen selbst für die Fotoausgabe sehr gut aus, hier ist der qualitative Vorsprung von Fotodruckern mit sechs Farben nur noch gering. Dabei reicht beim Pixma MP810 die vom Treiber vorgeschlagene Einstellung „Erstklassiges Foto drucken“, die nicht die volle Auflösung des Druckers verwendet. Denn der geringe Qualitätsvorteil der höchsten Auflösung, den man nur bei sehr genauem Betrachten und im direkten Vergleich sehen kann, rechtfertigt die deutlich längere Wartezeit nicht.

Am Schlauch: Per Schlauch führt der HP Photosmart C6180 die Tinte zum Druckkopf – wie auch der Brother DCP-750CW.
Vergrößern Am Schlauch: Per Schlauch führt der HP Photosmart C6180 die Tinte zum Druckkopf – wie auch der Brother DCP-750CW.
© Markus Schelhorn

Der Druckertreiber des Lexmark X9350 bietet nur wenige Einstellmöglichkeiten, und so lässt sich der zu rotstichige Ausdruck bei der Fotoausgabe nicht korrigieren. Nicht zuletzt deshalb ist der Lexmark X9350 das Schlusslicht beim Fotodruck, den wir im Vierfarbmodus testen. Auch mit sechs Farben kann das Gerät drucken, wenn man die Schwarzpatrone gegen eine Fotopatrone, die drei Tinten enthält, tauscht. Hier verbessert sich der Fotodruck indes nicht wesentlich. Überraschend gut ist dagegen die Fotodruckqualität des Brother DCP-750CW, die im Test sogar einen Tick besser ausfällt als beim HP Photosmart C6180. Bloß die Wahl des richtigen Papiertyps gerät beim Brother DCP-750CW bei manchen Programmen zum Geduldsspiel. Im Test gelingt es uns nur mit Mühe, einen randlosen Druck zu erhalten. Verwirrend ist die Auswahl der Papiergrößen, die zudem teilweise nicht korrekt mit dem tatsächlichen Papier übereinstimmen. So schaffen wir es nicht, mit iPhoto ein komplett randloses 10 mal 15 cm großes Foto auszudrucken. Sämtliche anderen Testkandidaten meistern dies anstandslos.

Macwelt Marktplatz

969108