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ESR Rebound im Test – Angriff auf Apples Magic Keyboard

01.08.2022 | 15:30 Uhr |

Das Design des Magic Keyboards von Apple ist legendär und hat ESR dazu inspiriert, für seine neue Tastatur ein ähnliches Design zu wählen. Was es kann, das haben wir ausprobiert.

Auf den ersten flüchtigen Blick sieht das ESR Rebound in der Tat dem Magic Keyboard zum Verwechseln ähnlich. Vor allem von der Seite mit dem durchgängigen runden Gelenk. Doch im Detail unterscheidet sich das Rebound deutlich.

Nehmen wir zunächst die Tastatur. Sie wird mit Bluetooth mit dem iPad Pro gekoppelt und verfügt über eine zusätzliche Reihe an Sondertasten. Hier finden sich die Mac typischen Tasten zur Mediensteuerung, Helligkeit des Bildschirms, Home, Suchen, dem Schnellzugriff auf Emojis, Ruhezustand und Löschen.

ESR Rebound

Hersteller:

ESR

Preis:

iPad Air 10,9 Zoll und iPad Pro 11 Zoll: 169,99 Euro

Preis

iPad Pro 12,9 Zoll: 189,99 Euro

Note:

3,5 Sterne

Vorteile:

Trackpad, praktische Magnetverbindung, guter Apple Pencil Schutz, gute Tastatur

Nachteile:

Ausschnitt am Objektiv passt nicht perfekt, Trackpad bedarf viel Druck beim Klicken

ESR Rebound bei Amazon

Darüber finden sich unter anderem eine Anzeige für die Feststelltaste und ein Ein/Ausschalter. Den Ein/Ausschalter empfinden wir als sehr praktisch, kann man sich so auch sicher sein, dass die Tastatur nicht unnötig Strom verbraucht.

Das Tastaturlayout ist komplett und die Tasten haben einen guten Anschlag. Praktisch ist der Ein/Ausschalter.
Vergrößern Das Tastaturlayout ist komplett und die Tasten haben einen guten Anschlag. Praktisch ist der Ein/Ausschalter.

Die Tasten selbst sind leise und haben einen deutlichen Anschlag mit einem nicht zu großen Hub, es schreibt sich aber ausgezeichnet und schnell darauf. Gerade bei der großen Version für das iPad Pro 12,9 Zoll ist der Abstand sehr angenehm. Eine zusätzliche Funktionstaste dient in Kombination mit weiteren Tasten beispielsweise zum Aktivieren der Hintergrundbeleuchtung oder dem Ändern der Farbe. Auch für das Koppeln mit iPads dient die Funktionstaste.

Das iPad selbst wird, wie beim Apple-Vorbild, via Magnet befestigt. Der Halt ist sehr gut, das Einzige, was es zu kritisieren gibt, ist der nicht ganz perfekt passende Ausschnitt für die Kameras. Was aber wiederum sehr positiv ist: Durch eine magnetische Lasche wird der Apple Pencil gut an seiner Ladeposition fixiert.

Besser als beim Vorbild: Mit der Lache ist der Apple Pencil gut geschützt und an seiner Ladeposition fixiert.
Vergrößern Besser als beim Vorbild: Mit der Lache ist der Apple Pencil gut geschützt und an seiner Ladeposition fixiert.
© Thomas Bergbold

Empfehlung

ESR hat bei seinem Tastatur-Spitzenmodell vieles richtig gemacht. Die Tasten haben einen guten Druckpunkt und die Reihe Sondertasten nimmt man auch gerne mit. Ein ganz unscheinbares Extra verdient unser Lob, vier kleine Gummiabstandshalter sorgen dafür, dass die Tasten nicht den Bildschirm berühren. Das nächste Lob gibt es für den Schutz des Apple Pencils beim Transport. Die Lasche sieht zwar nicht schick aus, ist aber zweckmäßig. Ebenso ist es praktisch, dass der Akkustand an das iOS weitergeben wird.

Kritik, beziehungsweise Verbesserungsvorschläge haben wir aber auch gefunden. Wenn man schnell schreibt, wackelt das Gelenk mit dem iPad ein wenig. Das passiert vor allem beim schweren iPad Pro 12,9 Zoll. Ebenso muss sich das Trackpad Kritik gefallen lassen. Gesten und Wischen gelingt wunderbar, nur das Klicken bedarf viel Druck, dabei kann man den Mauszeiger verreißen. Es ist also nicht für feine Arbeiten in der Bildbearbeitung geeignet.

Das Rebound ist alles in allem ein Magic-Keyboard-Herausforderer mit Licht und Schatten, aber zu einem im Vergleich zum Apple Magic Keyboard viel günstigeren Preis.

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