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Eine Taste für wechselnde Samples

10.01.2005 | 12:28 Uhr |

Eine Taste für wechselnde Samples

Die bisherigen Mute-Groups nennen sich Voice-Groups und sind jetzt sehr differenziert einzustellen. Mit der ebenfalls neuen Cell Activation lassen sich zum Beispiel ähnlich klingende Samples mit einer einzigen Taste im Wechsel ansteuern. Der nächste Reiter im Menü ist Map. Das Layering der bis zu 128 Velocity-Stufen lässt sich jetzt sehr angenehm über ein grafisches Display editieren. Der nächste Reiter öffnet den Modulationsbereich. Hier sind die Modulationsquellen um einen LFO- und ein Envelope-Generator erweitert worden.

Das Routing hat Native Instruments auf acht erhöht. Die Filtersektion ist gänzlich neu. Uns erwartet auch hier ein grafisches Display mit vier Low-Pass-, drei High-Pass- und ein zwei- und vierpoliger Band-Pass-Filter. Des Weiteren finden wir einen parametrischen Equalizer mit bis zu drei Bändern und drei weitere Effekt-Filtern vor. Ein Preset-Pop-up mit einem gut abgestimmten Sortiment führt schnell zu brauchbaren Resultaten. Differenzierter jedoch lassen sich die Manipulationen direkt im Display realisieren. Auch der Kompressor ist neu. Dieser ist auf perkussive Elemente abgestimmt und leistet hervorragende Arbeit. Auch hier sind die Presets gut gewählt.

Auch der Bereich unter dem letzten Reiter "Loop" wurde erweitert. Statt nur einen Loop können wir jetzt bis zu vier Loops bestimmen. Zudem sind diese einzeln plus/minus einer Oktave zu stimmen und weisen einen einstellbaren Crossfade auf.
In der Mastersektion finden wir als neue Features den direkten Zugriff auf die Library und die zuletzt benutzten Drum-Kits. Auch die Größen- und Darstellungsoptionen sind im Direktzugriff über das View-Pop-up erreichbar. Außerdem erhalten wir nun auch die Informationen über die aktuelle Stimmauslastung und den Verbrauch an Arbeitsspeicher des geladenen Kits.
Die mitgelieferte Library umfasst ca. 3 GB neues Material und die komplette Battery 1 Library. Mit dem neuen Material deckt Native Instruments alle musikalischen Stile und Bereiche inklusive der Klassik ab. Die Acoustic-Kits, die in Battery 1 nur rudimentär vorhanden waren, sind in Battery 2 sehr nuanciert und erweisen sich als wahres Highlight. Neben den Jazz- und Soul-Sets wird bei den Acoustic-Kits vor allem in der Mikrophonierung und in der Wahl der Sticks und Schlegel unterschieden. Bei den elektronischen Kits hat sich Native Instruments mit Recht zum Teil bei den Applikationen aus eigener Herstellung bedient und diese auch so benannt: "Best of Absynth, FM7, Limelite, etc". Die Elektroniker werden im Hinblick auf die Modulations- und Filtermöglichkeiten ihre Freude haben. Die großen Sets sind als Preview ladbar.

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