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Empfehlung

06.12.2010 | 15:33 Uhr | Markus Schelhorn

Mit GehĂ€usemaßen von 28 x 9,5 x 4 cm ist der mobile Einzugsscanner sehr kompakt. Der Deckel uns der Boden ist in schwarzer Klavierlack-Optik gehalten. So sieht man jeden Fingerabdruck und Staubkorn, außerdem ist die OberflĂ€che sehr kratzempfindlich. Damit hören die Nachteile des Einzugsscanners aber auch schon auf.

Klappt man den Deckel auf, schaltet sich der Scanner zugleich ein. Auf der RĂŒckseite befindet sich ein Wahlschalter "Autostart", der Anfangs etwas verwirrt: Schaltet man ihn ein, wird der Scanner vom Mac als Speicher erkannt, vorausgesetzt, man hat auf dem Mac noch nicht den Scantreiber installiert. Wie ein USB-Speicherstick erscheint dann der Speicher von dem Scanner, auf dem sich das selbsterklĂ€rende Scanprogramm auch fĂŒr den Mac befindet. So gelingt es leicht, auf jedem Mac Dokumente zu digitalisieren, ohne zuvor Treiber installieren zu mĂŒssen.

Schaltet man den "Autostart" aus, lĂ€sst sich der Scanner von einem Mac verwenden, auf dem man den Scannertreiber installiert hat. Er erscheint in der MenĂŒleiste links von der Uhrzeit-Anzeige. Der Scannertreiber ist selbsterklĂ€rend und man kann sogar zehn vordefinierte Scanjobs einrichten, von denen man eines per Knopfdruck am Scanner starten kann. Die Scanjobs erscheinen bequem zugĂ€nglich in der Liste, die man ĂŒber die MenĂŒleiste aufrufen kann.

Auch sonst ist die Mac-UnterstĂŒtzung gut. Mitgeliefert sind die Programme Everynote, ein Programm zum sammeln von verschiedensten Dokumenten, sowie Presto Page Manager, das eine einfache OCR-Funktion beinhaltet. Auch dabei ist das durchaus nĂŒtzliche und gut funktionierende Programm Presto Biz Card, das automatisch Visitenkarten scannt und in Textform umsetzt sowie das Ergebnis auf Knopfdruck zu Apple Adressbuch zufĂŒgen kann.

Der P-150M besitzt zwei Scanzeilen, so kann er in einem Rutsch die Vorder- und RĂŒckseite eines Dokuments einlesen. In den Voreinstellungen des Treibers lĂ€sst sich zudem wĂ€hlen, ob er leere Seiten auslassen soll. Das GerĂ€t bietet zwei USB-AnschlĂŒsse. Verbindet man den Scannermit nur einem USB-Anschluss mit dem Mac, arbeitet er laut Canon langsamer als mit zwei USB-AnschlĂŒssen, ĂŒber die er mehr Energie erhĂ€lt. In der Praxis bemerken wir aber kaum einen Unterschied: Ob mit einem oder zwei USB-Kabel verbunden, der Scanner braucht bei 200 lpi zum digitalisieren von drei doppelseitigen BlĂ€ttern 23 Sekunden. Eine A4-Vorlage scannt das GerĂ€t in höchster QualitĂ€t bei 600 dpi innerhalb 50 Sekunden ein, mit einem USB-Kabel verbunden dauert es zwei Sekunden lĂ€nger. Die ScanqualitĂ€t ist fĂŒr Dokumente gut geeignet, allerdings nicht fĂŒr eine höhere QualitĂ€t eines Foto-Scan.

Empfehlung

Der Canon P-150M ist ein sehr komfortabler und kleiner Scanner fĂŒr unterwegs, der eine ausgezeichnete Mac-UnterstĂŒtzung bietet. Ausgestattet mit zwei Scanzeilen fĂŒr gleichzeitiges Einlesen von Vor- und RĂŒckseite sowie den guten mitgelieferten Programmpaket ist er fĂŒr Mac-Benutzer das ReferenzgerĂ€t aller mobiler Scanner.

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