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Ergonomie-Benchmarks

16.03.2010 | 17:28 Uhr |

Ergonomie-Benchmarks

In Sachen Stromverbrauch tut sich der Clone im Vergleich zu den Macs schon schwerer. Apple ist bekannt dafür, sehr Strom sparende Komponenten zu verbauen und im Test ohne Last liegt der Pearc-Clone mit 124 Watt nur wenig besser als der der 27-Zoll-iMac (148 Watt), der zusätzlich noch das große Display versorgen muss. Unter CPU-Volllast schrumpft der Abstand noch weiter. Nur der Achtkern-Mac-Pro braucht hier mit 220 Watt deutlich mehr.

Unschön ist der mit über vier Watt vergleichsweise hohe Verbrauch des Clone im ausgeschalteten Zustand. Hier sollte man den Primärschalter am Netzteil nutzen, der das Gerät komplett vom Netz trennt. Allerdings muss man dazu an die Rückseite des Gerätes gelangen.

Die zusätzliche Schalldämmung des Pearc Pro macht sich angenehm bemerkbar. In fast allen Situationen bleibt der Clone mit 0,5 bis 1,0 Sone kaum hörbar. Lediglich das optische Laufwerk dreht beim Import von Audio-CDs mächtig auf (4,7 Sone) und übertönt selbst einen Mac Pro (2,9 Sone) deutlich.

Was nicht geht

Nach wie vor muss man bei den Clones von Pearc auf einige gewohnte Mac-Funktionen verzichten. Den Firewire -Target-Modus gibt es nicht. Man kann auch nicht von Firewire-Festplatten booten. Per USB-klappt das allerdings schon. Jedoch kann funktioniert zum Umschalten des Boot-Volumes die Mac-OS-eigene Systemeinstellung "Startvolume" nicht. Stattdessen muss man das PC-eigene Bios aufrufen und das Boot-Laufwerk dort auswählen.

Raid -Konfigurationen, die sich dank der vier SATA-Einschübe anbieten, lassen sich zwar über das Festplattendienstprogramm einrichten, booten kann man von einem solchen Raid aber nicht.

Im Test passiert es zudem häufig, dass sich der Clone nicht ausschalten lässt. Er startet meist nach dem Ausschalten-Befehl im Finder wieder durch. Der Ruhezustand funktioniert hingegen zuverlässig.

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