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Fazit

13.04.2007 | 13:51 Uhr | Nikolaus Netzer

Fazit

Dieser Ausschnitt der Aufnahme eines Lokomotiven-Antriebs zeigt besonders die Unterschiede, die bei Bildmaterial einer Nikon D1x auftreten. Die Aperture-Konvertierung auf der linken Seite lässt Detail, Schärfe und Farbbrillianz vermissen.
Vergrößern Dieser Ausschnitt der Aufnahme eines Lokomotiven-Antriebs zeigt besonders die Unterschiede, die bei Bildmaterial einer Nikon D1x auftreten. Die Aperture-Konvertierung auf der linken Seite lässt Detail, Schärfe und Farbbrillianz vermissen.

Abgesehen von Auffälligkeiten bei der Arbeitsgeschwindigkeit, erledigen beide Programme ihre Aufgabe gut und meistern die benötigten Arbeitschritte mit recht ähnlichen Ansätzen.

Aperture greift beim Bildimport auf betriebssystemeigene Konvertier-Routinen zurück. Eine verbesserte Kamerakompatibilität ist nur im Rahmen von Betriebssystemupdates möglich. Adobe kann hier eindeutig schneller agieren und betreffende Plug-Ins in kürzeren Abständen liefern, zumal eine automatische Update-Funktion über das Internet eingebaut ist. Möglicherweise wird sich Apple dieser Verfahrensweise in Zukunft anschließen.

Qualität der Umwandlung

Abhängig vom Motivtyp sind auf den ersten Blick hier keine Unterschiede zu erkennen. Bei dieser Aufnahme einer Nikon D2x ist die Wandlung von Lightroom (links) nicht von der Aperture-Wandlung zu unterscheiden.
Vergrößern Abhängig vom Motivtyp sind auf den ersten Blick hier keine Unterschiede zu erkennen. Bei dieser Aufnahme einer Nikon D2x ist die Wandlung von Lightroom (links) nicht von der Aperture-Wandlung zu unterscheiden.

Besonders wichtig bei der Handhabung von RAW-Daten ist die Qualität der Umwandlung, die in Detailreichtum, Farbbrillianz und Bildschärfe zum Ausdruck kommt. Je nach Kameratyp und Aufnahmesituation schwankt die Qualität mit der beide Programme ans Werk gehen und Bilddetails werden unterschiedlich differenziert wiedergegeben. Die Farben bei Lightroom wirken insgesamt natürlicher, wenngleich eine leichte Tendenz zu einer kühleren Farbinterpretation besteht. Aperture tendiert zu einer wärmeren Farbinterpretation, was für Hauttöne von Vorteil ist. Diese Unterschiede sind nicht bei jedem Kameratyp gleich ausgeprägt. Bilder von einer Nikon D70 werden von beiden Programmen praktisch identisch gewandelt. Auch Aufnahmen einer Nikon D100, und Nikon D200 sind schwer zu unterscheiden. Deutlichere Unterschiede zeigen sich bei Quellmaterial von einer Nikon D1x. Ganz unterschiedlich fallen die Ergebnisse bei RAW-Bildern von einer Nikon D2x aus. Manche Motive werden nahezu identisch ausgelesen, andere mit auffallendem Qualitätsverlust unter Aperture. Möglicherweise sind hier die unterschiedlichen Ansätze bei der RAW-Feineinstellung verantwortlich. Besonders die Anwendung der Bildschärfe basiert auf unterschiedlichen Konzepten.

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