948654

Front Row Bonjour im Macwelt-Test

02.03.2006 | 17:22 Uhr |

Front Row Bonjour im Macwelt-Test

In unserem ersten Test funktioniert das neue Front Row auf einem Intel-iMac und einem Macbook Pro fast reibungslos. Zwei Bugs fallen uns aber auf. Man sollte bei der Installation zuerst die neue iTunes-Version aufspielen, diese dann starten und die Lizenz-Meldung bestätigen. Danach muss man den Mac noch einmal neus tarten.

Erst jetzt erkennt auch Front Row die neue iTunes-Version und lässt den Zugriff auf gemeinsam genutzte Musik im Netz zu. Andernfalls bekommt man eine Fehlermeldung.

Nicht nur Musik kann man mit Front Row über das Netz Abspielen, auch Diashows von anderen Benutzern lassen sich ansehen. Dabei fällt uns auf, dass die Musikuntermalung einer Diashow über das Netz nach ein paar Sekunden Spielzeit aussetzt. Die Show läuft weiter, lediglich ohne Ton.

Noch warten auf Fernsehen via Front Row

Was Apple weder in der Front Row-Software noch im Mac Mini berücksichtigt hat, ist ein TV-Empfänger. Zwar kann man die Hardware als USB 2.0- oder FireWire 400-Empfänger für jeden Mac mit passender Schnittstelle nachrüsten, doch scheitert es derzeit an der Software: „Frontrow lässt sich leider nicht durch Plug-ins erweitern, sondern ist auf die Apple-eigenen Anwendungen iTunes, iPhoto und QuickTime Player/DVD Player beschränkt“, erklärt Lars Felber von Elgato gegenüber unseren Kollegen von macnews.de. Deshalb ist es nur möglich, Bilder aus der iPhoto-Bibliothek und Musik und Videos aus der iTunes-Bibliothek anzuzeigen. Front Row 1.2.1 erlaubt das zwar auch von jedem Rechner im lokalen Netzwerk aus, der iTunes 6.0.4 oder iPhoto 6.0.2 installiert hat, aber eben nicht mit anderen Formaten und Software von Drittanbietern. Dabei wären TV-Lösungen, wie sie Elgato, Formac, Migilia, TerraTec und andere anbieten, das fehlende Stück auf dem Weg ins Wohnzimmer.

Auf der anderen Seite hapert es aber auch noch an den passenden Treibern: Weder Elgatos Eye TV noch Formacs Watchandgo-Software liegen derzeit als Universal Binary vor, so dass beide nicht auf den neuen Intel-Prozessoren der Mac Minis nativ arbeiten. Auch wer auf die kostenlosen Treiber der MMInput-Familie von John Dalgliesh setzt, wird sich wohl noch etwas gedulden müssen. Der Entwickler der freien Software hat seine kostenlosen Treiber zum letzten Mal im August aktualisiert.

Macwelt Marktplatz

948654