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Fujifilm stellt Systemkamera X-A7 vor

12.09.2019 | 15:08 Uhr | Markus Schelhorn

Mit extra großem Touchscreen ist die Fujifilm X-A7 ausgestattet. Erfahren Sie, was die APS-C-Kamera sonst so bietet.

An Einsteiger richtet sich die spiegellose Systemkamera Fujifilm X-A7, die es ab Oktober im Kit mit dem Objektiv XC15-45mm F3.5-5.6 OIS PZ entweder in Silber ( siehe Amazon-Angebot ) oder Dunkelsilber ( siehe Amazon-Angebot ) fĂŒr 749 Euro zu kaufen gibt. Die Kamera wiegt mit dem Kit-Objektiv 455 Gramm. Eine Akkuladung reicht fĂŒr die Aufnahme von 440 Fotos. Das Touch-Display misst 3,5 Zoll in der Diagonale (8,9 Zentimeter) und lĂ€sst sich drehen sowie schwenken. So lĂ€sst es sich auch fĂŒr Selfies nutzen. Neben USB, HDMI Mico und einer 2,5-mm-Buchse entweder fĂŒr einen Fernauslöser oder ein Mikro bietet die Kamera eine Wi-Fi und Bluetooth-Schnittstelle. So lĂ€sst sich die X-A7 von einem Smartphone aus beispielsweise fernsteuern oder die aufgenommenen Fotos mit Ortsinformationen (Geotagging) ergĂ€nzen. Auch Bilder kann man auf diesen Weg mit der App „FUJIFILM Camera Remote“ zu einem Smartphone ĂŒbertragen.

Die Fujifilm X-A7 von oben: Die Bedienführung ist für Einsteiger ausgelegt, die überwiegend die Automatikmodi nutzen. Doch die Kamera lässt sich auch manuell steuern, zudem kann man die Fotos als Raw-Datei speichern.
VergrĂ¶ĂŸern Die Fujifilm X-A7 von oben: Die BedienfĂŒhrung ist fĂŒr Einsteiger ausgelegt, die ĂŒberwiegend die Automatikmodi nutzen. Doch die Kamera lĂ€sst sich auch manuell steuern, zudem kann man die Fotos als Raw-Datei speichern.
© Fujifilm

X-A7 soll einen schnellen Autofokus bieten

Die X-A7 nutzt einen laut Fujifilm besonders schnellen und prĂ€zisen Autofokus, der selbst bei wenig Licht zuverlĂ€ssig auf Gesichter und Augen scharf stellen soll. Möglich mache das unter anderem der APS-C große CMOS Sensor, der mit einer Kupferdrahtschicht und vollflĂ€chig verteilten Phasendetektions-Pixeln ausgestattet ist.

Der Sensor verfĂŒgt ĂŒber 8,5-mal mehr Phasendetektions-Pixel gegenĂŒber der rund 250 Euro gĂŒnstigeren VorgĂ€ngerin Fujifilm X-A5 ( siehe Amazon-Angebot ). Die Kupferdrahtschicht des Sensors soll das Rauschverhalten gegenĂŒber frĂŒheren Sensoren, die beispielsweise die Fujifilm X-A5 nutzt, um rund eine EV-Stufe verbessern. Auch die Empfindlichkeit (ISO) soll höher sein als in dieser Kameraklasse ĂŒblich. Sie reicht im Automatik-Modus von ISO 200 bis ISO 12.800 und lĂ€sst sich auf ISO 100 bis ISO 51.200 erweitern.

Die Fujifilm X-A7 bietet einen ausklappbaren Blitz und einen Systemschuh, an dem man einen Aufsteckblitz anbringen kann.
VergrĂ¶ĂŸern Die Fujifilm X-A7 bietet einen ausklappbaren Blitz und einen Systemschuh, an dem man einen Aufsteckblitz anbringen kann.
© Fujifilm

Komfortable Bedienung

Über eine erweiterte SR AUTO-Funktion lĂ€sst sich nun der Modus „Helligkeit“ wĂ€hlen. Er sorgt auf Knopfdruck fĂŒr helle, lebendige Bildergebnisse, so Fujifilm. Außerdem kann man aus einem Dutzend Motiv-Modi wĂ€hlen: PortrĂ€t, Nacht, Feuerwerk, Sonnenuntergang, Schnee, Strand, Tauchen, Party, Blumen, Text, Mehrfachbelichtung und der neu dazu gekommenen Lichtspur. Diese zeichnet in einer Langzeitbelichtung beispielsweise das Scheinwerferlicht eines Autos als Lichtstreifen auf. Der Effekt wird dabei wĂ€hrend der Aufnahme in Echtzeit auf dem Display angezeigt. Außer den Aufnahmemodi lassen sich aus 15 Bildeffekten wĂ€hlen, beispielsweise Lochkamera, Miniatur-Effekt, Monochrom oder partielle Farben.

Bracketing-Aufnahmen bietet die Kamera fĂŒr Belichtung, einer Filmsimulation, dem Dynamikumfang, ISO sowie Weißabgleich an. So lĂ€sst sich am Rechner beispielsweise mit einer Belichtungsreihe eine HDR-Aufnahme erstellen. Die Möglichkeit eines Fokus-Bracketing fehlt, der vor allem fĂŒr Makrofotografen interessant ist.

Das mit 3,5 Zoll recht große Touchdisplay der Fujifilm X-A7 lässt sich drehen und schwenken. Sogar Selfies sind so möglich.
VergrĂ¶ĂŸern Das mit 3,5 Zoll recht große Touchdisplay der Fujifilm X-A7 lĂ€sst sich drehen und schwenken. Sogar Selfies sind so möglich.
© Fujifilm

Videos bis 4K

Videos nimmt die Kamera bis zum 4K-Modus (3840 x 2160 Pixel) bei maximal 30 Bildern pro Sekunde auf. FĂŒr Aufnahmen in 4K braucht man eine Speicherkarte mit „UHS Speed Class 3“. 4K-Videos lassen sich bis maximal 15 Minuten pro Clip aufnehmen, Full-HD-Videos bis zu einer halben Stunde. Neu ist die Funktion „Countdown Video“, es soll das Erstellen von Videos fĂŒr Social-Media-Plattformen erleichtern. So sind Aufnahmen eines 15, 30 oder 60 Sekunden langen Videoclips möglich, die verbleibende Aufnahmedauer wird auf dem Monitor angezeigt. Zeitlupensequenzen kann man zudem mit bis zu 4-facher Geschwindigkeit aufzeichnen, allerdings lediglich in HD-Auflösung von 1280 x 720 Pixel.

Alle technischen Details zu der Fujifilm X-A7 erhalten Sie auf der Webseite des Herstellers .

 

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