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Generationswechsel

03.08.2007 | 13:00 Uhr |

Noch wesentlich mehr Möglichkeiten bei der Verwaltung und Handhabung der Szenenbestandteile bietet der Ebenen-browser. Mit ihm ist es ein Leichtes, Objekte beliebig zu logischen Gruppen (Ebenen) zusammenzufassen und beispielsweise deren Darstellung im Editor beim Modelling oder deren Auswertung bei der Animation an- oder abzuschalten. Mit dem Solo-Modus lassen sich momentan nicht benötigte Ebenen schnell ausblenden. Die Ebenenfunktionalität zieht sich konsequent durch alle Bereiche des Programms. Der Contentbrowser erlaubt seit Version 10 die Angabe absoluter Pfade. Dadurch ist es nicht mehr notwendig, alle benötigten Kataloge, Presets und deren Elemente auf der Festplatte vorzuhalten.

Als Dokumentation setzt Maxon für seine Produktpalette statt auf einen Handbuchsatz im PDF-Format nun auf eine Online-Hilfe. Der Aufbau entspricht der kapitelweisen Struktur des bisherigen Handbuchs, allerdings lassen sich die Seiten nur einzeln ausdrucken. Über eine Tastenkombination öffnet sich die Hilfe kontextsentitiv zum Begriff unterhalb des Mauszeigers. Die Suchfunktion der Online-Hilfe unterstützt leider keine Volltextsuche, so laufen manche Suchbegriffe ins Leere.

Optischer Sucher: Der Visual Selector bereitet die Kontrollelemente visuell für den schnellen Zugriff auf.
Vergrößern Optischer Sucher: Der Visual Selector bereitet die Kontrollelemente visuell für den schnellen Zugriff auf.

Modelling und Texturing

Zu den Verbesserungen im Bereich Modelling zählt das neue Selektionswerkzeug Phongunterbrechung, das beim Aufspüren kritischer Phongkanten helfen soll. Die lange schmerzlich vermisste Funktion zur Zentrierung der Objektachse hat mit einem komfortablen Optionsdialog endlich Einzug in den Standardwerkzeugkasten von Cinema 4D gefunden.

Die neue Ebenenfunktionalität findet sich natürlich auch im Materialmanager und -editor wieder. Bereits während der Materialerstellung können Sie das Material einer vorhandenen oder auch neuen Ebene zuweisen.

Herausragende Neuigkeit im Texturing-Sektor ist die Einbindung der bislang separat gelieferten Texturing- und Mapping-Umgebung als fester Bestandteil von Cinema 4D. Bodypaint 3D erlaubt ab Versionsnummer 3, in 16 und 32 Bit Farbtiefe zu malen. Die beim Projection Painting erstellten Projektionsebenen speichert während der Bearbeitung zwischen, sodass man sie bei Zufriedenheit anwenden oder bei Nichtgefallen verwerfen kann.

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