974378

Generationswechsel

03.08.2007 | 13:00 Uhr |

Organisationstalent: Ebenen ziehen sich durch alle Bereiche des Programms und helfen bei der Organisation und Konzentration.
Vergrößern Organisationstalent: Ebenen ziehen sich durch alle Bereiche des Programms und helfen bei der Organisation und Konzentration.

Animation und Rendering

Ein weiteres Highlight der Basisversion ist die völlig überarbeitete Zeitleiste. Auch sie hat Maxon zum mächtigen Szenebrowser umgebaut, um die übergreifende Zusammenarbeit von Ebenen, Lesezeichen und Filter zu gewährleisten. Die neue Zeitleiste verzichtet auf Sequenzen, gibt sich dadurch wesentlich flexibler und pragmatischer. Eine stark überholte Animationspalette mit Zeitlineal und Powerslider unterstützt bei der Navigation in der Szene und der Zeitleiste, Masterspuren und -keys verkürzen den Weg bei der Arbeit mit hierarchisch verschachtelten Objekten und Animationen. Zwischen Key- und F-Kurven-Ansicht lässt sich schnell per Mausklick wechseln, zahlreiche neue Werkzeuge vereinfachen die Bearbeitung und Erstellung von Zeitkurven und deren Tangenten.

Das Characteranimations-Kit MOCCA in Versionsnummer 3 löst sich vom Konzept der Bone-Deformatoren und führt ein auf Gelenken (Joints) basierendes IK-System ein. Um die Deformation des Meshes kümmert sich künftig ein Skin-Objekt, auf die Simulation von Muskelverformungen sind Muskel-Objekte und -Deformatoren spezialisiert.

Ein völlig neu entwickeltes Morphing-System ersetzt die überholte Morph-Spur und glänzt mit ungeahnten Freiheiten beim Morphing noch während der Modellierungsphase. Visual Selector ist ein Manager, der die Auswahl von Objekten anhand eines mit Hot Spots versehenen Bildes ermöglicht. Wenn wie so oft die häufig benötigten Kontrollelemente im Editor überdeckt oder im überfüllten Objektmanager unauffindbar sind, lernt man die Vorzüge dieses grafischen Hot-Spot-Managers schnell zu schätzen.

Neue Zeitrechnung: Die Zeitleiste wurde zum mächtigen Animationsmanager befördert.
Vergrößern Neue Zeitrechnung: Die Zeitleiste wurde zum mächtigen Animationsmanager befördert.

Nahezu alle Werkzeuge aus MOCCA sind durch neue, verbesserte Versionen ersetzt und durch praktische Funktionen erweitert. MOCCA 3 fühlt sich zudem wesentlich robuster und toleranter an. Damit der Umstieg auf das neue Animationssystem so reibungslos wie möglich klappt, stehen in einem Unterordner nach wie vor die Bones und Soft-IK-Funktionen der Vorgängerversion bereit. Bestehende Character-Rigs lassen sich über verschiedene Konvertierungsfunktionen weitgehend automatisch auf die neue Joint/Skin-Philosophie umstellen.

Wer bei der Feinjustierung seiner Materialien oder bei der Lichtsetzung häufige Proberenderings braucht, bekommt mit dem interaktiven Renderbereich ein sehr zeitsparendes Werkzeug an die Hand. In einem in Größe, Positionierung und Qualität frei definierbaren Renderrahmen aktualisiert Cinema 4D nach jeder Änderung den darunter liegenden Szenenbereich.

0 Kommentare zu diesem Artikel

Macwelt Marktplatz

974378