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Helligkeit

03.06.2009 | 12:20 Uhr |

Helligkeit

Für einen kräftigen Bildeindruck sind Parameter wie Helligkeit und Kontrast entscheidend. Beide Werte beeinflussen sich: Je heller das Display, desto höher wird der Kontrast. Allerdings nur dann, wenn Schwarz auch Schwarz bleibt, und der Schwarzwert nicht mit der Helligkeit ansteigt.

Genau hier liegt ein Hauptproblem von LCD-Displays. Da die Hintergrundbeleuchtung ständig das volle Licht abstrahlt, müssen die LCD-Zellen möglichst viel Licht verschlucken, wenn sie ein sattes Schwarz darstellen sollen. Das ist in der Praxis nur sehr schwer zu erreichen.

Das hellste Bild im Test liefert der NEC 2490 WUXi. Mit über 440 Candela pro Quadratmetern eignet sich das Display gut für Präsentationen in hellen Räumen. Im Büroalltag, bei grafischen Anwendungen oder daheim sollte man die Helligkeit jedoch auf 200 Candela pro Quadratmeter zurückdrehen. Das spart Energie und sorgt bei blendempfindlichen Anwendern für weniger Kopfschmerzen.

Kontrast

Beim Kontrastverhältnis siegt Samsung mit dem Syncmaster 245T knapp vor Eizo mit dem Flexcsan HD2442W. Beide schaffen ein Kontrastverhältnis von über 1500:1 und zwar ohne technische Tricks einzusetzen, wie etwa eine dynamische Kontrastregelung.

Den größten Farbraum messen wir beim Samsung Syncmaster 245T. Von der reinen Bildqualität her wäre dieser Monitor sicherer Testsieger geworden. Auf Grund des inakzeptabel hohen Stromverbrauchs – vor allem im Ruhezustand – landet er jedoch nur am Ende des Testfelds.

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