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Hintergründiges

26.04.2006 | 14:47 Uhr |

Hintergründiges

Natürlich muss eine neue Version von After Effects auch neue Formate unterstützen, von daher kann der Anwender jetzt unter anderem in 32 Bit Floating Point rendern und HDR- (High Dynamic Range)Material (nur After Effects Professional) sowie das Bildformat Camera Raw verarbeiten. In den Kompositions-Einstellungen finden sich Vorgaben für HDV, DVCPRO und HDTV, und das sogar mit unterschiedlichen Größen/Seitenverhältnissen und Frame-Raten. Verbessert hat Adobe auch den Workflow: Der Anwender kann beispielsweise Photoshop direkt aus After Effects heraus öffnen und ein Bild bearbeiten, woraufhin dieses Dokument automatisch als Footage im Projekt-Browser erscheint und, je nach Änderung, aktualisiert wird. Beim Neuanlegen einer Datei übernimmt Photoshop die aktuellen Kompostions-Einstellungen für Größe und Seitenverhältnis.

Bridge erleichtert das Auffinden und Verwalten von Filmen und Bildern bei nahtloser Integration zu After Effects.
Vergrößern Bridge erleichtert das Auffinden und Verwalten von Filmen und Bildern bei nahtloser Integration zu After Effects.
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Als Goodie liefert Adobe die Medien-Datenbank Bridge mit aus, die als Asset Management innerhalb von After Effects zur Verfügung steht. Ähnlich Canto Cumulus oder iView Media verwaltet Bridge sowohl Bilder als auch Filme und stellt diese als (abspielbare) Piktogramme in stufenloser Vergrößerung dar. Innerhalb von Bridge kann der Anwender Dateien suchen, umbenennen, bewerten oder löschen und erhält gleichzeitig viele brauchbare Informationen wie Dateigröße, Erstellungsdatum sowie alle verfügbaren Quicktime-Metadaten; leider fehlen Informationen zu Frame-Raten oder Codecs. Die Interaktion der beiden Programme ist vorbildlich: So reicht ein Doppelklick auf ein Piktogramm in Bridge aus, um das Footage in After Effects zu importieren, umgekehrt kann man sich jede Datei aus After Effects per Kontext-Menü in Bridge anzeigen lassen.

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