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Hybrid-Festplatten

01.10.2008 | 12:39 Uhr |

Hybrid-Festplatten

Als Bindeglied zwischen den Welten haben sich einige Festplattenhersteller die so genannten Hybrid-Festplatten ausgedacht. Dabei handelt es sich um magnetische Massenspeicher, die zusätzlich über Flash-Speicher verfügen, in dem einige Daten schnell abrufbar vorliegen. Der Nachteil: das Betriebssystem muss dies speziell unterstützen und selbst entscheiden, welche Daten in den Flash-Speicher und welche auf die Magnetscheiben geschrieben werden sollen. Mac-OS X bietet diese Möglichkeit derzeit nicht an und es ist unwahrscheinlich, dass Apple dies nachreicht.

Kaufempfehlung & Fazit

Echte Alternativen zu magnetischen Festplatten liefern derzeit nur Memoright und Intel. Bei allen anderen muss man Abstriche hinnehmen. Viel versprechend und zukunftssicher ist das SD-Karten-Konzept von Photofast. Ohne Cache kann man hier allerdings keine guten Resultate erwarten.

+ Flash-Laufwerke bringen in den meisten Fällen spürbare Geschwindigkeitsvorteile. Dank der kurzen Zugriffszeiten erhöht sich die "gefühlte" Geschwindigkeit des Mac merklich.

- Der nach wie vor hohe Preis und Nachteile wie höherer Stromverbrauch und teilweise niedrige Schreibraten verhindern derzeit noch den Durchbruch der SSD-Laufwerke als Massenprodukt.

Einsteiger : Der CR-9000 von Photofast bietet einen preisgünstigen Einstieg in die Flash-Technologie. Als Bootlaufwerk sollte man den Adapter jedoch nur mit schnellen SLC-Karten bestücken, die den Preisvorteil leider wieder zunichte machen.

Profis : Memoright bietet mit seinem Flash-Laufwerk derzeit die beste Leistung, doch Newcomer Intel holt auf. Wer Wert auf hohe Geschwindigkeit und stabile Funktion legt, bekommt beim Chiphersteller Intel viel geboten.Christian Möller

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