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In der Praxis

15.01.2009 | 12:10 Uhr | Markus Schelhorn

In der Praxis

Erfreulich ist, dass sich alle Druckermodelle einfach Warten lassen. Der Tausch von Tinte beziehungsweise Toner geht sehr leicht von Statten, man muss bloß beim Tonertausch bei Brother und Oki etwas aufpassen, sich nicht mit Tonerpulver zu beschmutzen. Auch das Wechseln der Verschleißteile gelingt bei allen Modellen leicht. Hier sind beim HP-Tintenstrahler die Druckköpfe und bei den Druckern von Brother, Oki und Lexmark die Bildtrommeln und teilweise das Transferband und der Fuser (Heizelement) zum Tausch fällig, je Element nach 15 000 Seiten bis 50 000 Seiten.

Bei den Laserdruckern von Brother und HP befindet sich hinter einer Klappe an der Front des Geräts eine Schublage, die man einfach herauszieht und die darauf sitzenden Toner und/oder Bildtrommeln wechselt. Beim Lexmark C543DN wechselt man den Toner schon beinahe wie bei einem Tintenstrahldrucker: An der rechten Seite klappt man eine Abdeckung hoch, unter der sich die vier Tonerkartuschen befinden. Ähnlich wechselt man die Tinten beim HP Officejet Pro K5400dtn, hier ist die Klappe an der Vorderseite. Die Tinten sitzen hier fest im Gerät, per Schlauch transportiert der Drucker die Tinte zu den beiden Druckköpfen. Wie bei einer Motorhaube klappt man beim Oki C3600n die Oberseite nach oben, hintereinander sind die Toner aufgereiht.

Kein Ruhmesblatt ist die den Druckern beigelegte Dokumentation. Meist liegt eine mehrsprachige Schnellstart-Anleitung bei, das Handbuch befindet sich bei allen Modellen auf CD. Unübersichtlich ist es bei Lexmark mit seinem Rückgabe-Programm. Das so genannte Rewards-Programm, bei dem man Toner und Verschleißteile bei Rücksendung der verbrauchten deutlich günstiger bekommt, ist unübersichtlich und wenig verständlich beschrieben. Man muss schon vorher um dessen Vorzüge wissen, damit die mehrsprachige Broschüre nicht gleich mit ins Altpapier wandert. Dabei lohnt sich ein Blick: Unter www.lexmarkrewards.com bekommt man Toner um 20 Prozent günstiger und wer dies nutzt, bekommt beispielsweise ein kostenloses Image-Kit, das nach 30 000 Seiten fällig wird.

Die Ersteinrichtung am Mac klappt nicht immer reibungslos. Der mitgelieferte USB-Treiber von Brother sowie der von Brothers Support-Seite funktionieren in unserem Test nicht. Erst mit der Brother-Treibersammlung "Brother Printer Driver 1.1" von Apples Supportseite funktioniert es gut und auch durchgängig mit deutschem Druckermenü. Die dem HP Officejet Pro K5400dtn mitgelieferten Treiber sind nur bis Mac-OS X 10.4 geeignet, wir laden den aktuellen Treiber von der Hersteller-Webseite. Dies machen wir übrigens mit allen Geräten im Test. Beim Oki-Drucker finden wir kein Papierformat für das Drucken eines Banner. Vielmehr muss man sich das Bannerpapier selber als Papierformat anlegen, das klappt aber im Test problemlos. Doch um ein vollformatige Fotos auf Banner drucken zu können, müssen wir den Speicher des Oki-Druckers mit einem SO-DIMM-Modul aufrüsten.

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