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Kontrolle für mobile Inhalte

30.05.2007 | 12:22 Uhr |

Kontrolle für mobile Inhalte

Flash: Über den Adobe Media Encoder lassen sich Filme aus Premiere unter anderem in das Flash-Format FLV umwandeln.
Vergrößern Flash: Über den Adobe Media Encoder lassen sich Filme aus Premiere unter anderem in das Flash-Format FLV umwandeln.

Was die Erstellung von mobilem Content beispielsweise für Handys, iPods oder die Sony PSP anbelangt, hat Adobe sich ein ganz besonderes Tool ausgedacht: Einen vollständigen Geräte-Simulator. Da man in Applikationen wie Premiere, After Effects oder Encore auch gleichsam Content in Miniaturgröße erstellen kann, findet man in dem Programm Device Central beinahe alle gängigen Geräte als Simulation wieder. Öffnet man den in Flash, 3GP oder H.264 encodierten Film in Device Central, so kann man sich ein Gerät aus der langen Liste der Handy-Modelle auswählen, und sich via Simulator anschauen, wie der Film auf diesem Mobiltelefon aussieht.

Device Central schließt hierbei nicht nur alle verfügbaren Handy-Knöpfe zur Navigation ein, sondern simuliert die Wiedergabe auch bei geringer Akku-Laufzeit, drinnen und draußen sowie mit Hintergrundbeleuchtung. Wer professionell mobilen Content erstellt, spart sich zukünftig die wachsende Sammlung neuester Handy-Modelle in der Schreibtischschublade. Für die ständige Aktualisierung von Device Central sorgt Adobe durch eine wahrscheinlich vierteljährlich zur Verfügung stehende Download-Option der neuesten Simulatoren.

Fazit

Vergleicht man die Einzelprodukte des CS3-Pakets mit anderen Programmen, beispielsweise Premiere mit Final Cut Pro oder Avid Xpress, Soundbooth mit Soundtrack oder Encore mit DVD Studio Pro, so gibt es eigentlich wenig Argumente, warum man beispielsweise von Avid oder Apple (zurück) zu Adobe wechseln sollte; zu gering sind die Alleinstellungsmerkmale der Adobe-Videoapplikationen, wenn sie überhaupt einen größeren Funktionsumfang bieten als die mittlerweile hochprofessionellen Programme á la Final Cut Pro und Konsorten. Betrachtet man jedoch die CS3 Suite Production Premium als Gesamtpaket und Add-On für eine bestehende Studio-Umgebung auf Basis von Apple oder Avid, so gibt es eigentlich kein Argument, die Suite nicht zu kaufen! Keine auch nur halbwegs professionelle Produktionsfirma kommt heute ohne Photoshop oder After Effects aus. Alleine der Einzelpreis der beiden Programme übersteigt in der Summe schon den Preis der Suite, in der man zusätzlich noch Illustrator, Flash und Encore vorfindet. Ob man Premiere jetzt tatsächlich als Schnittprogramm oder Encore für das DVD-Authoring auf dem Mac einsetzt, mag eher zweifelhaft sein; die fast perfekte Integration aller Adobe Programme sowie die vielfältigen Ausgabemöglichkeiten, vor allem in einer Flash- oder Mobile-Content-Umgebung, sind schon Grund genug für den Kauf der Creative Suite 3 Production Premium.

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