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Koogeek Smart Outlet: Unkomplizierte Steckdose für HomeKit

26.09.2018 | 11:32 Uhr |

Will man nicht smarte Geräte wie alte Lampen oder Zimmerbrunnen per Siri steuern, empfiehlt sich eine schlaue Steckdose. Die von Koogeek tut es, aber mit Abstrichen.

Steigen wir in diesem Testbericht doch gleich mit den negativen Erfahrungen ein. Wir müssen uns in der App Koogeek Home zwar mit E-Mail-Adresse und Passwort (wir verwenden natürlich ein sicheres!) registrieren, das Konto aber nicht verifizieren. Ohne also unsere Adresse zu bestätigen, legen wir gleich los. Auch sehen wir zunächst keinerlei Hinweise auf die Möglichkeit, die Firmware der schlauen Steckdosenleiste mit ihren drei Steckdosen und den drei USB-Ladeports für iPhone/iPad zu aktualisieren. Die Update-Option finden wir erst nach ein wenig Suche in der App und laden gleich die aktuelle Version herunter. Von anderen Smart-Home-Geräten sind wir es gewohnt, dass sofort bei der Ersteinrichtung die letzte Firmware geladen wird.

Überhaupt scheint die App Koogeek Home verbesserungswürdig zu sein, hartnäckig behauptet sie schon bei der Einrichtung, zwei der drei Steckdosen nicht zu finden und auch im Betrieb klagte sie immer wieder einmal, keine Verbindung zu haben. Wir tippen dennoch auf das Symbol und bekommen Zugriff und so zu weiteren Einstellmöglichkeiten.

Mit Apples Home App funktioniert aber alles von Anfang an so, wie wir uns das vorstellen. Tipp auf einer der Dosen: Schon geht der Strom an oder aus. Gruppieren, in Szenen einbinden, alles geht, was das HomeKit verspricht.

Fast alles. Denn Siri auf dem Homepod findet keine Verbindung zu der Leiste und verweigert hartnäckig den Dienst. Dahinter steckt, wie wir schnell herausfinden, offenbar ein Netzwerkproblem: Denn der Homepod hat sich gemütlich in unserem 5-GHz-Netz eingerichtet, während die Koogeek-Leiste nur mit dem 2,4-GHz-Netz zurecht kommt. Immerhin: Siri auf iPhone und Apple Watch können die Dosen steuern, solange die Geräte das 2,4-GHz-Netz nutzen.

Ansonsten ist die Koogeek-Leiste unkompliziert einzurichten und zu bedienen, den Strom können wir auch per Fingerdruck direkt an jeder Dose ein- oder ausschalten. In der App, die uns auch die aktuelle Leistung der angeschlossenen Geräte zeigt, können wir auch Zeitpläne setzen – und damit etwa die Kaffeemaschine morgens eine Viertelstunde vor dem Aufstehen anwerfen. Nicht nur mit Siri versteht sich die smarte Steckdose, sondern auch mit Alexa und dem Google Assistant, was wir in der App konfigurieren können.

Fazit

Wenn der Hersteller die App noch ein wenig verbessern würde, könnten wie die smarte Steckdosenleiste von Koogeek uneingeschränkt empfehlen. Vorteile sind zweifelsohne die drei (nicht schaltbaren) USB-Ladebuchsen – zwei mit 1 A Ladestrom, eine mit 2,1 A – und die Flexibilität bei den digitalen Assistenten. Bei der Sicherheit bleiben leichte Zweifel, den Überspannungsschutz konnten wir nicht testen. Die Koogeek-Leiste bei Amazon für 66 Euro erhältlich.

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