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07.05.2007 | 14:10 Uhr | Markus Schelhorn

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Neben der Fotoausgabe ist der Canon Pixma MP810 auch für klassische Büroanwendungen gut zu gebrauchen. Die Funktionen sind vielfältig, und das Gerät lässt sich angenehm einfach bedienen. Über nur geringfügig weniger Funktionen verfügt der Epson Stylus Photo RX640.

Eine Kopie lässt sich beim Lexmark X9350 und beim Epson Stylus Photo RX640 nicht per Tastendruck als Schwarz-Weiß- oder Farbkopie starten, wie es bei allen anderen Geräten im Test möglich ist. Stattdessen muss man als Voreinstellung im Kopiermenü zunächst festlegen, welche Art Kopie man per Knopfdruck erstellen möchte. Die anderen Testkandidaten bieten dagegen zwei separate Tasten für die direkte Farb- beziehungsweise Schwarz-Weiß-Kopie.

Scannen

Die besten Ergebnisse beim Scannen liefern die Geräte von Canon und Epson, deren Scanner die CCD-Technik verwenden. Zudem nutzen beide Geräte einen Durchlichtstreifen, um Dias oder Negative zu digitalisieren. Die Halterungen für vier gerahmte Dias und für Filmstreifen lassen sich bei Nichtgebrauch hinter einer Abdeckung verstauen. Der Nachteil der CCD-Scanner ist indes, dass sie eine Aufwärmzeit beim ersten Scan brauchen. Die Vorschau erstellt der Pixma MP810 aus dem Stand erst nach knapp 30 Sekunden, der Epson Stylus Photo RX640 nach 17 Sekunden. Erst wenn der Scanner warmgelaufen ist, werden die Geräte bei der Erstellung der Vorschau spürbar schneller – nur noch sechs beziehungsweise sieben Sekunden dauert dann eine Vorschau. Der eigentliche Scan geht flott vonstatten.

Die anfängliche Aufwärmzeit brauchen die Scanner der übrigen Geräte im Test nicht. Deren Scanner verwenden die CIS-Technik, die eine sichtbar schlechtere Qualität als die CCD-Technik liefert. Daher sind sie vor allem für Büroanwendungen interessant. Eben dafür sind insbesondere der HP Photosmart C6180 und der Lexmark X9350 ausgelegt, denn sie bieten zusätzlich einen Dokumenteneinzug für bis zu 50 Blätter.

Mit Apples Hilfsprogramm Digitale Bilder kann man, abgesehen vom Epson Stylus Photo RX640, die Scanner-Treiber der Geräte aufrufen. Das lässt sich beim Epson-Gerät verschmerzen, da man über dem MP Navigator einen eigenen Scanner-Treiber mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten verwenden kann. Nur beim Brother DCP-750CW ist es sinnvoll, den Scanner-Treiber über Digitale Bilder aufzurufen, da über die Schaltzentrale nur vordefinierte Scans automatisch ausgeführt werden.

Faxen

Der HP Photosmart C6180 und der Lexmark X9350 bieten ein eingebautes Fax. Mit beiden ist das Faxen in Farbe oder Schwarz-Weiß möglich. Auch verwenden beide Geräte das Adressbuch von Apple, so braucht man die Adressen nicht doppelt zu organisieren. Ebenfalls komfortabel ist, dass sich die Kurzwahltasten vom Mac aus einrichten lassen.

Kombiniert: Als einziger Vertreter im Testfeld verwendet der Lexmark X9180 eine kombinierte Patrone, die alle drei Farben beinhaltet. Alle anderen Geräte setzen auf einzeln tauschbare Farben.
Vergrößern Kombiniert: Als einziger Vertreter im Testfeld verwendet der Lexmark X9180 eine kombinierte Patrone, die alle drei Farben beinhaltet. Alle anderen Geräte setzen auf einzeln tauschbare Farben.
© Markus Schelhorn

Für die Faxfunktion verwendet der Photosmart C6180 einen eigenen Druckertreiber. Etwas versteckt ist diese beim Lexmark X9350. Hier ruft man sie auf, indem man im Dialogfenster des Druckertreibers im Pop-up-Menü PDF den Eintrag „PDF faxen“ wählt. Schön sind die umfangreichen Funktionen, so lassen sich beispielsweise Faxe auf Wunsch an eine andere Faxnummer weiterleiten oder automatisch ausdrucken. Auch lässt sich eine eigene „Schwarze Liste“ von Nummern erstellen, von denen man keine Faxe empfangen möchte.

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