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Macbook Air im Leistungsbenchmark

27.10.2010 | 09:08 Uhr |

Macbook Air im Leistungsbenchmark

Eine echte Neuerung ist der Verzicht auf eine Festplatte im herkömmlichen Sinn. Schon im Vorgängermodell kam eine flotte 1,8-Zoll-SSD-Platte zum Einsatz, die per SATA angebunden war, doch nun spart Apple diesen Platz auch noch ein und verbaut statt einer SSD-Platte einen Flash-Speicherriegel. Das könnte der Massenspeicher der Zukunft werden, Apple geht hier vollkommen neue Wege. Laut dem Apple System Profiler ist der Flash-Speicherriegel genau wie eine Festplatte per SATA in das System eingebunden. Apple behauptet jedoch, dass man den Speicher nicht austauschen kann. Selbst zertifizierte Apple-Händler können demnach keine Austauschmodule einbauen.

In der Praxis sieht das aber anders aus. Zumindest in der aktuellen Baureihe befindet sich der Flash-Speicher auf einer separaten Platine, die mit einer Schraube befestigt ist und über einen einfachen Steckverbinder Kontakt zum Mac aufnimmt. Man kann den Speicher daher doch austauschen. Es gibt auch schon einen Hersteller, der Flash-Upgrades für das Macbook Air anbietet. Allerdings muss man das Gerät dazu selbst aufschrauben, was nicht ganz einfach ist, da die Schrauben, die Apple verwendet ein Spezialformat aufweisen. Mit handelsüblichen Schraubendrehern lassen sie sich nicht entfernen.

Wer den Flash-Speicher nicht selber aufrüsten möchte, sollte daher schon beim Kauf überlegen, welche Speicherausstattung man benötigt.

Im Test fällt auf, dass das 128-GB-Modul im 11-Zoll-Modell eine spürbar langsamere Zugriffszeit aufweist (0,51 ms), als der 256 GB fassende Riegel im 13-Zoll-Macbook-Air (0,28 ms). Dennoch sind beide Werte um Welten besser, als bei magnetischen Festplatten, die typischerweise zwischen 15 ms und 20 ms pro Zugriff benötigen.

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