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Macbook Pro (Intel) vs. Macbook Pro (M1 Pro/Max): Der Vergleich

01.12.2021 | 10:35 Uhr |

Sie möchten Ihr altes 16" Macbook Pro gegen ein neues tauschen? Dieser Vergleich könnte Ihnen bei der Entscheidung helfen.

Apple hat im Oktober 2021 das 16-Zoll Macbook Pro mit M1 Pro oder M1 Max vorgestellt und viele der beanstandeten Mängel behoben. Im Vergleich zu vielen Konkurrenzmodellen ist aber auch das alte Apple-Modell vielen weit voraus. Daher vergleichen wir das 16-Zoll-Macbook Pro Intel i9 (2019) mit dem 16-Zoll-Macbook Pro M1 Max (2021). Wir prüfen aber auch, ob das 16-Zoll-Macbook Pro mit M1 Pro ein gutes Update wäre und ob das 14-Zoll-Macbook Pro für Ihre Zwecke ausreichend wäre.

16 Zoll Macbook Pro mit M1 Max (2021) im Test

16 Zoll Macbook Pro mit Intel i9 (2019) im Test

Design und Konstruktion

Ausnahmsweise bedeutet ein neues Modell diesmal nicht, dass alles kleiner, schmaler, dünner und leichter geworden ist. Das neue Modell ist auf beiden Seiten ein paar Millimeter größer, einen Millimeter tiefer sowie 150 Gramm schwerer. Da es keine abgeschrägten Kanten hat, wirkt es noch dicker.

Die Bildschirmränder sind hingegen schmaler geworden, weswegen die Kamera in einer Aussparung (Notch) untergebracht wurde, die Nutzer von ihrem iPhone kennen. Auch wenn einige Apple-Fans die Notch als sehr gravierende Änderung wahrnahmen, denken wir jedoch, dass man sich schnell an sie gewöhnt.

Fazit: Kein großer Unterschied

Auch interessant: So unterscheiden sich M1- und Intel-Macs bei der Bedienung

Bildschirm

Das Display ist etwas größer geworden, 16,2 Zoll im Vergleich zu den bisherigen 16 Zoll. Auch die Auflösung ist gestiegen von 3.072 × 1.920 Pixel auf 3.456 × 2.234 Pixel, was wiederum die Punktedichte von 226 ppi auf 254 ppi erhöht. Zudem gibt es Pro Motion mit einer anpassbaren Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz für einen flüssigeren Bildlauf.

Eine wichtige Neuerung ist, dass der Bildschirm von der alten, müden LED-Hintergrundbeleuchtung auf Mini-LED umgestellt worden ist. Es bietet einen besseren Kontrast und lokale Dimmung für HDR-Inhalte. Zudem wurde die Helligkeit von moderaten 500 cd/m² auf 1.000 cd/m² mit lokalen Spitzenwerten von 1.600 cd/m² erhöht. Er hat bereits einen P3-Farbraum. Dank all dieser Verbesserungen ist es viel angenehmer, mit hochauflösenden Bildern zu arbeiten und mehr als akzeptabel, HDR-Material zu bearbeiten, ohne auf einen externen Monitor zurückgreifen zu müssen.

Fazit: Große Verbesserung

Tastaturen und Anschlüsse

Nach dem Desaster mit den Schmetterlingstasturen (Macbook 12'' ab 2015, Macbook Pro von 2016 bis 2018) brachte schon das 16-Zoll-Modell aus dem Herbst 2019 einen zuverlässigen Scherenmechanismus für die Tastatur. Glücklicherweise hat das neue Modell diesen beibehalten, mit einem etwas längeren Hub und einem guten Tippgefühl. Der große Unterschied liegt in der oberen Reihe, wo es keine Touch Bar mehr gibt. Es gibt jetzt „ganz normale“, altbekannte Funktionstasten. Zudem gibt es auch eine Esc-Taste (schon beim 16-Zöller von 2019 zurückgekehrt) und eine größere Touch-ID, um sich per Fingerabdruck zu authentifizieren.

Macbook Anschlüsse
Vergrößern Macbook Anschlüsse
© Apple.com

Was die meisten Leute beim Vorgängermodell jedoch noch mehr störte, war, dass die Anschlüsse aus vier USB-C-Ports mit Thunderbolt 3 bestanden. Das führte dazu, dass man jede Menge Adapter dabei haben musste. Im neuen Modell haben wir endlich einen HDMI-Anschluss und einen Speicherkartensteckplatz. Außerdem gibt es wieder eine Magsafe-Ladebuchse.

Thunderbolt-Adapter: Wie Sie alles an einen USB-C-Mac anschließen

Fazit: Große Verbesserung

Leistung

Einen gewaltigen Unterschied machen die neu entwickelten Chips M1 Pro und Max. Obwohl unser altes Macbook Pro das bestausgestattete Modell mit dem Intel i9 war, wird es vom M1 Max mit 58 Prozent mehr Leistung im Single-Core-Test in den Schatten gestellt. Laut Geekbench 5 zieht das neue System mit 76 Prozent höherer Leistung davon. Am meisten beeindruckt jedoch die stark aufgerüstete Grafikeinheit des M1 Max. Laut GFX Bench Aztec ist der Chip 323 Prozent schneller! Der Cinebench R23 ist nicht so beeindruckend, zeigt aber immer noch eine deutliche Verbesserung von 35 Prozent. Laut Black-Magic-Test ist die Leseleistung mit der neuen SSD um 220 Prozent und die Schreibleistung um 236 Prozent gestiegen.

Um ein Gefühl für die Geschwindigkeit des Computers zu bekommen, haben wir eine Bewertung durch Basemark Web durchführen lassen. Das bewertet, wie schnell der Browser Code auf Webseiten ausgeführt werden kann. Hier erhielten wir doppelt so große Werte!

Benchmarks:

Cinebench R23
Vergrößern Cinebench R23
© Basemark Web
Geekbench 5
Vergrößern Geekbench 5
© Basemark Web
SSD-Prestanda
Vergrößern SSD-Prestanda
© Basemark Web

Die Beurteilung der Akkulaufzeit ist immer schwierig. Apple selbst sagt, dass das neue Modell 14 Stunden beim Surfen in einem drahtlosen Netzwerk durchhält, im Vergleich zu 11 Stunden beim alten Modell. Oder 21 Stunden bei der Wiedergabe von Filmen in der Apple TV App, hier schaffte es das alte Modell nur auf 11 Stunden. Bei der Messung des Batterieverbrauchs für 3D-Grafikspiele in GFX Bench haben wir eine Verbesserung von 64 Prozent festgestellt.

Fazit: eine enorme Verbesserung

Dieser Artikel stammt im Original von unseren schwedischen Kollegen Macworld Sweden .

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