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Welchen Mac soll ich kaufen? – Eine Kaufberatung

23.11.2017 | 16:24 Uhr |

Apples Produktpalette wird stets größer. Mac, iPhone, iPad, iPod, Apple Watch: Was leisten die Geräte in der Praxis? Der Überblick: Was taugen die derzeit angebotenen Geräte?

Apples Geschäftsjahr 2016/17 war das bislang beste für den Mac, mit 19,3 Millionen verkauften Einheiten. Ausweislich Apples Bilanzen war 2014/15 mit 20,4 Millionen verkauften Rechnern noch ein klein wenig besser, was die Stückzahlen betrifft, doch hat der Mac-Hersteller zwischen Oktober 2016 und September 2017 mehr Umsätze mit seinen Desktops und Laptops eingefahren, allein im Septemberquartal waren das 7,2 Milliarden US-Dollar. Das war zwar nur ein Viertel dessen, was Apple mit dem iPhone eingenommen hat, ein unwichtiges Nebengeschäft ist das mit Macbook, iMac und Co deshalb aber noch lange nicht.

Das Jahr 2018 wird für den Mac noch interessanter und womöglich umsatzträchtiger. Denn nach einer längeren Zeit des Stillschweigens hatte sich Apple im April dieses Jahres zum Mac Pro geäußert und im Wesentlichen eingeräumt, mit diesem in einer Sackgasse gelandet zu sein. Man werde aber auf die Entwicklungen vor allem im GPU-Sektor reagieren und schon bald ein modulares Modell herausbringen, das wieder eher in Richtung der Tower gehen wird, die Apple bis 2013 im Profibereich verkauft hatte. Von 2018 war zwar in Apples Statements nie explizit die Rede, doch kann man darauf hoffen, dass wenigstens bis Ende nächsten Jahres der neue Mac Pro real wird. Schon für 2017 hatte Apple aber eine Profivariante des iMac angekündigt und auf den iMac Pro genannten Workstationrechner im Juni einen ersten Blick gewährt. Bis Ende des Jahres ist es nicht mehr lang hin, einen konkreten Termin gibt es noch nicht, aber auch noch keine offizielle Verschiebung, wie sie der Homepod erfahren musste, jener Siri-Lautsprecher den Apple ebenso auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC vor bald einem halben Jahr zeigte.

Die Zukunft des Mac Mini ist und bleibt ungewiss, nach letzten Andeutungen aus Cupertino besteht aber die Hoffnung, dass auch hier Apple einen baldigen Nachfolger plant. Wer weiß, vielleicht würde ja eine Einsteigervariante des Mac Pro diese Lücke füllen?

Erneuert hat Apple hingegen in diesem Jahr seine Erfolgsmodelle Macbook Pro, Macbook und iMac. Das Macbook Pro gibt es seit Oktober 2016 in neuer Form und mit der neuen Touchbar, in diesem Sommer hatte Apple die Prozessoren aktualisiert und setzt seither auf Intels Kaby-Lake-Generation. Leider ist der energiesparende Arbeitsspeicher nach wie vor nur mit maximal 32 GB erhältlich, erst 2018 oder gar später könnte ein Upgrade erfolgen. Das Macbook macht Apple anscheinend nach wie vor Freude, mittlerweile hat es seine dritte Auflage erlebt, während das Macbook Air allmählich auf das Abstellgleis gerät. Denn dieses gibt es nur noch in der 13-Zoll-Fassung.

Der iMac schließlich ist auf dem aktuellen Stand der Technik, beide Varianten, in 27 und 21,5 Zoll hat Apple mit den gleichen Kaby-Lake-CPUs ausgerüstet, vor 2017 hinkte das kleinere Modell eine Generation hinterher. Wer nicht im iMac Pro die Lösung seiner Hardwareprobleme sieht, bekommt mit den aktuellen iMacs gewiss hervorragende Rechner - und diesen noch vor Weihnachten geliefert. Beim iMac Pro weiß man das nicht.

Unser Überblick über Apples Rechner-Angebot:

iMac – der Allrounder

Der iMac ist ein All-in-One-Desktop-Rechner. Nur der Prozessor des Einstiegsmodells rechnet mit zwei Kernen, alle anderen iMacs sind mit Quad-Core-Chips ausgestattet. Außerdem ab Werk: acht Gigabyte RAM (gegen Aufpreis bis zu 32 GB RAM bei 21,5 Zoll und 64 GB bei 27 Zoll), flotte Grafikchips von AMD, drahtlose Tastatur (Magic Keyboard) und Maus (Magic Mouse 2) sowie ein 21,5- oder 27-Zoll-Monitor. Neben dem größeren Bildschirm gibt es noch einige kleinere Unterschiede: Beide Reihen arbeiten mit den Intel-Chips der jüngsten, der siebten Generation: Kaby Lake, i5 oder i7. Die Chips im 27-Zöller haben eine leicht höhere Taktrate und nur das große Modell liefert Apple auch mit 64 GB RAM aus, gegen kräftigen Aufpreis, versteht sich. Die Grafik stammt von AMD, im 21,5-Zöller wahlweise Radeon Pro 555 mit 2 GB VRTAM oder Radeon Pro 560 mit 4 GB VRAM, der große iMac hat drei Konfigurationen zur Auswahl: Radeon Pro 570 (4GB VRAM), Radeon Pro 575 (4GB VRAM), Radeon Pro 580 (8GB VRAM). Da die verfügbare Fläche größer ist, bietet der 27-Zöller auch mehr Pixel, 5120 mal 2880 gegenüber 4096 mal 2304 oder 5K gegenüber 4K. Der Wide-Color-Farbraum P3 ist beiden Monitoren gleich, ebenso die Helligkeit von 500 nits und das Kontrastverhältnis von 1200:1. Noch verbaut Apple keine OLEDs in dieser Größe...

Alle 21,5-Zöller kommen mit Festplatte, gegen Aufpreis gibt es ein deutlich flotteres Fusion Drive. Das ist bei den 27-Zöllern schon in der Grundkonfiguration eingebaut. Der Gesamtspeicher ist ab Werk aber gleich: 1 TB, 2 TB gibt es nur beim 27-Zoll-Modell gegen Aufpreis. Bei diesem ist zu beachten: die 1-TB-Version kommt mit 24 GB nutzbarem Flashspeicher, nur bei der 2-TB-Fassung sind 128 GB Flash verbaut. Natürlich lassen sich auch SSDs mit 256, 512 oder 1024 GB einbauen, diese kosten jeweils mehr als die (Hybrid-)Festplatten-Option.

Das Retina-Display liegt hinter Glas und spiegelt somit bei starkem Lichteinfall. Der Farbraum DCI-P3 kann bis zu 10 Bit pro Farbkanal darstellen.

iMac: Auch ohne "Pro" im Namen für viele professionelle Zwecke geeignet
Vergrößern iMac: Auch ohne "Pro" im Namen für viele professionelle Zwecke geeignet
© Apple

Empfehlung Der iMac ist das Allround-Genie. Er bietet derzeit am meisten Mac fürs Geld, sehr gute CPU- und Grafikleistung. Das Retina-5K-Modell eignet sich besonders als Videoschnittplatz, auch Fotografen und Grafiker schätzen das extrem scharfe Display, auch das des iMac Retina 4K . Vor allem dürfte die Investition in einen neuen iMac für längere Zeit sinnvoll sein, neue Modelle erwarten wir für 2018 nicht.

iMac Pro: Das Versprechen

Den iMac Pro hingegen erwarten wir für 2018. Oder sogar noch die letzten Tage des Jahres 2017. Vielleicht sogar noch ein wenig vorher, denn auf seiner Website nennt Apple den Dezember als Termin, wenn auch keinen genauen Tag. Wir erinnern uns an den Mac Pro, den Apple auch im Sommer 2013 für das Ende des Jahres angekündigt hatte. Die größere der beiden Varianten war am 27. Dezember in den Apple Stores zu haben …

Der neue iMac Pro hat es in sich und soll nicht nur die Wartezeit auf den modularen Mac Pro überbrücken. Als Workstation für Videoschnitt, Audioproduktion, Architektur und CAD im Allgemeinen sowie für wissenschaftliche Berechnungen positioniert sich der iMac Pro in einem Preissegment jenseits der 6000 Euro, bringt dafür ein hochwertiges Display – das 5K-Display des iMac 27 Zoll – aber auch gleich mit. Überzeugen will der iMac Pro vor allem mit bis zu 18 Rechenkernen des Xeon-Prozessors und 10Gbit-Ethernet. Varianten mit 8 und 10 Kernen werden auch im Angebot sein. Preise nennt Apple bisher keine konkreten, der 18-Kerner könnte mit maximal RAM aber durchaus in die Dimensionen eines voll ausgestatteten Mac Pro kommen. Unter 32 GB RAM macht es die Maschine nicht, optional wird es 64 und 128 GB geben - DDR4 ECC. Festplatten würden da nur bremsen, die Grundkonfiguration wird eine 1-TB-SSD mitbringen, 2 TB und 4 TB gibt es gegen Aufpreis. Die Grafik stammt auch hier von AMD, nur handelt es sich um die Vega 56 mit 8 GB Videospeicher (HBM2), aufrüstbar auf Vega 64 mit 16 GB.

Neben dem erwähnten 10-Gbit-Ethernetport kommt der iMac Pro auch mit Thunderbolt 3 und USB 3 sowie einem Slot für SDXC-Cards (UHS-II). Damit man auch gleich erkennt, dass da ein Pro auf dem Schreibtisch steht und kein herkömmlicher iMac, gibt es die neue Maschine nicht in Silber, sondern in Space Grau. So eingefärbt sind auch drahtlose Tastatur und Maus.

iMac Pro: Da kommt etwas auf uns zu
Vergrößern iMac Pro: Da kommt etwas auf uns zu
© Apple

Empfehlung: Können wir natürlich nur anhand der Spezifikationen geben, da wir auch die Preise nicht genau kennen. In der Vollausstattung kommt man da gewiss über 10.000 Euro, dafür bekommt man in der Kleinwagenklasse einen Neuwagen. Wenn Ihnen der Sinn aber nicht nach einem neuen fahrbaren Untersatz steht, sondern nach einer wahren Höllenmaschine, die auch noch todschick aussieht, dann wäre der iMac Pro das richtige für Sie. Vor allem Profis könnten an der Workstation der gehobenen Klasse über Jahre hinweg ihre Freude finden. Kleiner Haken dabei: Aufrüsten dürfte allenfalls mit dem RAM einigermaßen sinnvoll  gehen, Speicher, CPU und Grafik müssen eben halten, bis die Maschine abgeschrieben ist und man sich in drei, vier oder fünf Jahren den Nachfolger anschafft. Oder einen modularen Mac Pro.

Mac Pro – das Arbeitspferd in der Sackgasse

Bis zu zwölf Rechenkerne, zwei Grafikkarten und ein Terabyte SSD-Massenspeicher sorgen im Mac Pro für eine enorme Leistung. Das stabile Gehäuse und die speziellen Innereien machen diesen Mac zum Arbeitspferd. Der Nachteil ist, dass der Mac Pro Erweiterungen nur extern annimmt, dafür stehen aber sechs Thunderbolt-2-Ports bereit. Wie Apple aber selbst eingeräumt hat, genügt der Mac Pro nicht mehr allen professionellen Ansprüchen, vor allem in Sachen GPU. Man hatte vor gut fünf Jahren unterschätzt, wie diese sich weiterentwickeln. Moderne Chips würden im schlanken und eleganten Gehäuse schnell den Hitzetod sterben. Deshalb der Ausweg modularer Mac Pro, über den wir freilich noch nicht viel wissen. Immerhin hatte Apple im Frühjahr die Chips aus dem Jahre 2013 mit ihren aktuellen Nachfolgern ausgetauscht, für viel Einsatzzwecke ist der Mac Pro auf der Höhe der Zeit. Angesichts seines unverändert stolzen Preises und seines Status als Auslaufmodell sollte man sich die Anschaffung aber genau überlegen.

Schön ist er schon, und auch leise: Mac Pro, wahlweise mit 6 oder 8 Kernen erhältlich
Vergrößern Schön ist er schon, und auch leise: Mac Pro, wahlweise mit 6 oder 8 Kernen erhältlich
© Apple

Empfehlung Starke Leistung und eine geniale Konstruktion machen den Mac Pro in vielen Bereichen zum Rechner der Wahl. Da er auch unter Last kaum zu hören ist, findet er gern in Tonstudios Anklang und in anderen Umgebungen, in denen laute Lüfter stören würden. Für Privatanwender ist er jedoch zu teuer, wer besonders Wert auf Grafikleistung legt, hat am Mac Pro von 2017 auch keine besondere Freude.

Mac Mini – der Zwerg-Computer

Der kleinste und preisgünstigste Mac ist der Mac Mini. Er ist kaum größer als ein Stapel DVDs und ist doch ein Mac. Seine einst erstaunliche Leistung verblasst aber immer mehr: Denn der Mac Mini bleibt auf seinen Stand von 2014 stehen, während alle anderen Modelle an ihm vorbeiziehen. Immerhin kann man auch den Mac Mini mit einem Fusion Drive bestellen. Die Kombination aus schneller SSD und großer Festplatte lohnt sich. Achtung: Alle Mac-Mini-Modelle kommen ohne optisches Laufwerk, Maus und Tastatur.

Auslaufmodell, aber immer noch gut für Einsteiger: Der Mac Mini
Vergrößern Auslaufmodell, aber immer noch gut für Einsteiger: Der Mac Mini
© Apple

Empfehlung Der Mac Mini ist immer noch der Mac für den Einstieg, aber schon gewaltig veraltet. Er eignet sich für einfache Büroarbeiten aber auch als Zweitgerät im Wohnzimmer zum Anschluss an den Fernseher. Da Apple keinen echten Server im Programm hat, lässt sich der Mac Mini auch als Heim- oder Arbeitsgruppen-Server nutzen. Ob Apple dem Mac Mini noch ein Upgrade spendiert, ihn auslaufen lässt, durch einen Nachfolger ersetzt oder einen einfachen modularen Mac als neuen Mini anbietet, ist mit Stand vom November 2017 völlig ungewiss. Mit einem Mac Mini würde man sich also einen älteren Mac auf den Schreibtisch oder ins Wohnzimmer stellen, den man nicht aufrüsten kann.

Macbook – Die Flunder

Mit dem 2015 wieder aufgelegten Macbook beschreitet Apple einmal mehr neue Wege. Das Gerät ist kleiner und leichter als jedes Apple-Notebook zuvor. Der Intel Core-M-Prozessor benötigt so wenig Strom, dass das Gerät komplett ohne Lüfter auskommt. Allerdings gibt es als Schnittstelle nur einen einzigen USB-Port vom Type C. Im Frühsommer 201z hat Apple die Leistung mit der neuesten Generation der Core-M-Chips weiter verbessert, auch der Akku hält nun länger .

Macbook
Vergrößern Macbook
© Apple

Empfehlung Kleiner geht es nun wirklich nicht mehr. Deswegen ist das 12-Zoll-Macbook der ideale Begleiter für unterwegs. Besonders Schüler und Studenten werden das geringe Gewicht schätzen. Der Preis ist aber auch nicht ohne.

Macbook Air – Leichtgewicht

Das Macbook Air ist Apples preisgünstigster mobiler Mac, aber klar als Auslaufmodell definiert. Das 11-Zoll-Modell gibt es nicht mehr, sondern nur noch die Fassung mit 13-Zoll-Bildschirm - und der ist der letzte Non-Retina-Screen in Apples Portfolio. Dank Intel-Core-i5-Prozessor aus der Broadwell-Serie und schnellen SSD-Laufwerken fühlt sich das Macbook Air dennoch wie ein erwachsenes System an. Allerdings fehlt allen Macbook-Air-Modellen ein optisches Laufwerk. Wer CDs oder DVDs abspielen oder brennen will, muss hier auf ein externes Laufwerk zugreifen. Immerhin beginnt der Preis bei erschwinglichen 1100 Euro, wenn auch nur mit sehr mageren 128 GB Speicher.

Empfehlung Die Macbook-Air-Modelle eignen sich besonders für Vielreisende, bei denen unterwegs jedes Gramm Gewichtsersparnis zählt. Außerdem sind die Geräte bei Bildungseinrichtungen sehr beliebt. Aber schon bei einer großen iCloud-Fotomediathek muss man erhebliche Abstriche machen. 128 GB sind nicht mehr zeitgemäß und selbst 256 GB nicht üppig.

Macbook Pro – der vielseitige Profi

Seit Oktober 2016 ist das Macbook Pro  in einer neuen Generation auf dem Markt, und im Apple Store nur noch mit Retina-Display erhältlich. Schon im Sommer 2017 hat es das erste Update gegeben, den Grund dürfte Intel geliefert haben. Respektive vor einem guten Jahr nicht geliefert, nämlich einen Vierkern-Notebook-Chip der Skylake-Generation. Apple hat diese dann auch gleich übersprungen und in die neuen Macbook Pro gleich Kaby-Lake-Chips eingebau t, sonst änderte sich nicht viel.

Die Geräte der neuen Bauart bieten bei gleicher Auflösung einen helleren Bildschirm als die Modelle von 2012 bis 2015 an, auch die Prozessoren hat Apple nun auf den aktuellen Stand gebracht.

Der besondere Clou des Macbook von 2016/17 ist aber die Touch Bar genannte Multitouch-Leiste, die sogar einen Fingerabdrucksensor integriert hat, mit dem man sich entweder am Rechner anmeldet oder in den Ländern, in denen das möglich ist, per Apple Pay auf Websites bezahlt. Die Touch Bar ersetzt indes nicht das Trackpad sondern ergänzt es.

Dieses ist sogar von der Fläche her doppelt so groß geworden, auch weil Apple bei der Tastatur Platz sparen konnte, der vom Macbook bekannte Schmetterlingsmechanismus hält Einzug. Insgesamt ist das Macbook noch dünner und leichter geworden, das 13-Zöller ist jetzt sogar schlanker als das gleich große Macbook Air. Eine diskrete Grafikkarte von AMDs neuer Polaris-Reihe hat indes nur das 15-Zoll-Macbook Pro zu bieten, dessen Preise beginnen aber auch bei satten 2700 Euro. Etwas günstiger kommt der 13-Zöller daher, mit Touch Bar ab 2000 Euro und in einer Version mit den herkömmlichen Funktionstasten für 1700 Euro. Das Modell von 2015 ist noch in einer Variante  erhältlich, 15 Zoll, mit Quadcore i7 ab 2250 Euro zu haben. Allen Macbook Pro ist auch die SSD gemeinsam, Festplatte und DVD-Laufwerk haben in mobilen Macs im Jahr 2016 endgültig ausgedient.

Gibt es auch in 13 Zoll, und das sogar auch ohne Touchbar
Vergrößern Gibt es auch in 13 Zoll, und das sogar auch ohne Touchbar
© Apple

Empfehlung Die Macbook-Pro-Modelle eignen sich für kreative Profis. Das Retina-Display ist vor allem bei Fotografen beliebt, denn es ist besonders für die Darstellung von Fotos aber auch für HD-Videos geeignet. Ob man den Aufpreis für die Touch Bar zahlen möchte, bleibt einem selbst überlassen. Die Generation von 2015 (Design von 2012) bleibt vermutlich nicht mehr lange im Angebot für diejenigen, die nicht auf bewährte Schnittstellen verzichten oder dafür Adapter kaufen wollen.

Refurbished Store

Rabatte gibt Apple nicht einmal rund um den Schwarzen Freitag, die unverbindlichen Preisempfehlungen des Apple Store sind in der Regel verbindlich und auch Händler können nur in einem geringen Rahmen Preisnachlässe geben. Eine gute Anlaufstelle für günstige Macs ist aber Apples Refurbished Store. Oder wie die Site im Apple-Sprech auf deutsch einlädt: " Apple zertifiziert und generalüberholt – Generalüberholte Produkte kaufen ". Auf Garantie zurück gegebene oder in Zahlung gegebene Hardware wirft Apple natürlich nicht weg, sondern repariert sie wo nötig und möglich und stellt sie in den Gebrauchtwarenladen wieder ein. Auch ältere Geräte, die schon vor ein paar Jahren vom Band liefen, sich aber mit ein paar neuen Komponenten fast wieder wie neu fühlen, bietet Apple hier feil. So sind doch etliche immer noch gute Geräte für anständige Preise zu haben, das Angebot ändert sich aber ständig. Da Apple auch in diesem Jahr keine Rabatt-Aktion bietet, ist das beinahe die einzige Möglichkeit, kräftig zu sparen.

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