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Massenspeicher-Ausstattung

01.08.2007 | 14:46 Uhr |

Massenspeicher-Ausstattung

Info: Neue Prozessoren von Intel
Vergrößern Info: Neue Prozessoren von Intel

Das Basismodell kommt wie vorher mit einer 120 Gigabyte fassenden Festplatte, die beiden Top-Modelle verfügen über 160 Gigabyte. Wem das noch nicht reicht, der kann als BTO-Option eine 250 Gigabyte-Festplatte im Apple-Store (plus 150 Euro) auswählen. Unsere Testgeräte sind sämtlich mit 2,5-Zoll-SATA-Platten von Fujitsu ausgestattet. Dabei erweist sich (wie schon bei den Macbooks) besonders die 160-Gigabyte-Platte als sehr schnell. Anwendungen, die häufig auf die Festplatte zugreifen, profitieren von der höheren Datenrate und arbeiten flüssiger.

Bei den optischen Laufwerken hat sich nichts getan. In den 15-Zoll-Modellen arbeitet nach wie vor ein ultraflaches Matsushita UJ-857, im 17-Zoll-Macbook-Pro findet sich ein UJ-85J, ebenfalls von Matsushita/Panasonic. Alle Modelle brennen DVDs nominell mit achtfacher Geschwindigkeit. In der Praxis liefert das Laufwerk im 17-Zoll-Macbook-Pro jedoch geringfügig bessere Ergebnisse. Die Geräuschentwicklung der Laufwerke hält sich in Grenzen, am lautesten sind sie erwartungsgemäß beim Importieren von Audio-CDs.

Akkulaufzeit und Lautstärke

In Sachen Ergonomie gibt es trotz der LED-Hintergrundbeleuchtung bei den 15-Zoll-Modellen nur geringe Änderungen. Die Akkulaufzeit liegt in unserem Standard-Test bei um die drei Stunden. Das sind etwa 10 Minuten mehr als bei den Vorgängern. Auch in Puncto Geräuschentwicklung gibt es keine Verbesserungen. Im Normalbetrieb bleiben die Macbooks Pro mit 0,1 bis 0,2 Sone so gut wie unhörbar. Sobald allerdings die CPU oder der Grafikchip gefordert sind, drehen die zwei internen Lüfter ordentlich auf. Nach etwa 10 Minuten Volllast messen wir bis zu 2 Sone. Das ist aber etwas weniger als die Vorgänger, die mit mit bis zu 2,4 Sone die Ohren strapazierten.

Kaufempfehlung

Macbook Pro: Ausstattung und Bewertung
Vergrößern Macbook Pro: Ausstattung und Bewertung

Die beste Leistungsnote erreicht im Test das 15-Zoll-Macbook Pro mit 2,4 Gigahertz. Es bietet die höchste Geschwindigkeit bei sehr guter Ausstattung. Doch die anderen Modelle liegen nur eine Zehntelnote dahinter. Besonders gut gefällt uns hier das Hires-Display des 17-Zoll-Modells, das die 100 Euro Aufpreis allemal wert ist. Einsteiger oder Aufsteiger können sich mit dem 2,2 Gigahertz schnellen 15-Zoll-Modell zufrieden geben. Der Abstand zur 2,4-Gigahertz-Version ist nicht so groß, dass er volle 500 Euro Mehrpreis rechtfertigen würde.

Fazit

Schritt für Schritt arbeitet sich Apple mit seinen mobilen Profi-Macs weiter voran und bleibt dabei am oberen Ende der Leistungsskala. Mit dem neuen Chipsatz erfährt man zwar keinen gewaltigen, aber einen messbaren Geschwindigkeitszuwachs. Der Wechsel zum Nvidia-Grafikchip wirkt sich bei komplexen 3D-Spielen spürbar aus. Die Displays sind insgesamt noch einmal besser geworden. cm

Feedback: christian.moeller@macwelt.de

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