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Pinsel für lokale Bearbeitungen

18.11.2009 | 14:35 Uhr |

Pinsel für lokale Bearbeitungen

Mit den Smart-Pinseln gibt es schließlich auch Neues unter den Werkzeugen. Smart-Pinsel kombinieren eine Maskierung (der Bereich, über den man mit dem Pinsel malt) mit einer Bildkorrektur oder einem Effekt, der auf den Bildbereich unter der Maske angewendet wird. Zur Maskierung arbeitet der Smart-Pinsel wie das Schnellauswahl-Werkzeug, auf die so erstellte Auswahl werden einer von über 50 Effekte und Bildkorrekturen angewendet. Die Maske lässt sich leicht ergänzen oder einschränken. Wie Smart-Pinsel arbeiten auch drei neue Pinsel im Schnell-Editiermodus, sie dienen weißeren Zähnen, blauerem Himmel und dem Schwarzweiß-Wandeln von Bildteilen.

Bilder sichten und RAW-Entwicklung

Statt wie unter Windows mit einem eigenen Organizer ausgestattet zu sein, verwendet Elements 8 in der Mac-Version das Programm Bridge CS4 aus der professionellen Creative Suite im vollen Funktionsumfang. Mit Bridge lassen sich übrigens nicht nur Bilder organisieren und sichten, sondern auch andere Mediendateien wie Videos oder PDF-Dateien. Allerdings hat Bridge CS4 keine automatische Gesichtserkennung oder Tag-Clouds wie der Elements-Organizer in der Windows-Ausgabe. Hier verweist Adobe mehr oder weniger offen auf iPhoto, dem sich Elements einfach als dessen Bildbearbeitungsprogramm zuweisen lässt. Mit Bridge CS4 wird auch automatisch ein Elements-Script installiert, das den direkten Aufruf von Elements-Funktionen wie den Photomerge-Anwendungen aus der Bridge erlaubt. Auch das Camera-Raw-Zusatzmodul für Raw-Aufnahmen lässt sich aus der Bridge aufrufen - allerdings ist der Funktionsumfang gegenüber Photoshop CS4 eingeschränkt.

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