988896

Plastik neben Alu

01.03.2007 | 10:46 Uhr | Markus Schelhorn,

Plastik neben Alu

Die Bandbreite der Gehäusebauformen reicht von kleinen unauffälligen Vertretern wie dem Eye Home über den billig wirkenden Activy Media Player von Fujitsu Siemens bis hin zu einem hochwertigen mit Alu-Front versehenen Show Center SC1000 von Pinnacle – übrigens das günstigste Gerät im Test. Unverständlich ist, dass Hersteller wie Philips, Elgato und Fujitsu Siemens wenig Wert auf ein hochwertiges Äußeres legen, zumal das Gerät auch optisch zu der Unterhaltungselektronik im Wohnzimmer passen sollte. Audiophile werden sich darüber hinaus an den Steckernetzteilen des Eye Home, des SLM5500 und des Activy Media Players stören. Diese sind ein Zugeständnis an die kleinen Gehäuse, sorgen aber für ärgerlichen Kabelsalat. Eine Besonderheit leistet sich der EVA700, der über eine Kaltgerätebuchse verfügt und sich daher auch mit einem High-End-Stromkabel ausstatten lässt.

Lieblos: Der UPnP-AV-Modus des Snazio SZ1350 - hier mit Blick auf den Viedeo-Ordner - ist schlicht gestaltet.
Vergrößern Lieblos: Der UPnP-AV-Modus des Snazio SZ1350 - hier mit Blick auf den Viedeo-Ordner - ist schlicht gestaltet.

Sehr schön ist die Anzeige der Spielzeit bei den Playern von Buffalo und Snazio mit ihrem integrierten DVD-Laufwerk. Auf die Dauer nervig ist hingegen das Blinklicht des DSM-520 und des Activy Media Players, die damit Netzzugriffe anzeigen.

Ton ab

Die Audioqualität ist dank digitaler Anschlüsse durchweg gut, nur das Eye Home bietet ausschließlich den empfindlicheren optischen Anschluss. Die Integration in die iTunes-Bibliothek gefällt uns bei den Syabas-Servern (Eye Home, Buffalo Link Theater, Neuston Media Server und Snazio) besser als mit Eye Connect, da man über Eye Connect nicht auf einzelne Interpreten, Alben oder Genre der iTunes-Bibliothek zugreifen kann. Ansonsten hat keiner der Media Player Probleme, Musik aus der Bibliothek abzuspielen.

Musikinformation: Die Informationen der Musikwiedergabe der Geräte von D-Link und Fujitsu Siemens (Abgebildet D-Link) sind sehr umfangreich.
Vergrößern Musikinformation: Die Informationen der Musikwiedergabe der Geräte von D-Link und Fujitsu Siemens (Abgebildet D-Link) sind sehr umfangreich.

Leider unterstützt kein Player die Wiedergabe von DRM-geschützten Musikstücken aus dem iTunes-Store, was aber an der Politik von Apple liegt. Hier muss man entweder die gekaufte Musik als Audio-CD brennen und als MP3 rippen oder zur Wiedergabe ein Apple-Produkt wie Airport Express oder Apple TV verwenden.

Sehr gute und umfangreiche Titel-informationen inklusive Interpret, Album, Genre, Spielzeit und dem nächsten zu spielenden Titel bieten die Modelle EVA700, SLM5500, sowie der DSM-520 und identisch der Activy Media Player. Die anderen Testteilnehmer liefern hier meist lieblos gestaltet nur Titel und Spielzeit.

Dia-Abend digital

Die beste Integration von iPhoto 6 und den Alben inklusive Hintergrundmusik gelingt Eye Home und Snazio. Da beim Player von Buffalo die Entwicklung stehen geblieben ist, wird iPhoto 6 von der mitgelieferten Serversoftware nicht unterstützt. Hier kann man auf andere Serverprogramme wie dem Avel Link Server ausweichen. UPnP-AV-Player zeigen nur Bilder an, Überblendungen sind nicht möglich und die Hintergrundmusik stellt man entweder im Setup oder zuvor aus dem Musikordner ein.

Die Anzeige der Bilder erfolgt bei JPEG in der Regel ausreichend schnell innerhalb einer Sekunde. Etwas länger brauchen sehr große Bilder, wie die einer Canon 5D. Verwaltet man seine Bilder in eigenen, speziellen Ordnern auf dem Mac, kann man sie nur mit Eye Connect von den Media-Playern anzeigen lassen.

Macwelt Marktplatz

988896