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Plus und Minus: das neue Display

28.02.2006 | 17:12 Uhr |

Plus und Minus: das neue Display

Apple verspricht in den Infos zum neuen Macbook Pro ein wesentlich besseres Display. Wir gehen der Sache nach und lassen das 15,4-Zoll-Display unseren üblichen Messparcour bewerkstelligen. Und tatsächlich, das Display ist um Längen besser als beim Vorgänger. Die maximale Helligkeit konnte der Mac-Hersteller mehr als verdoppeln. Sie liegt nun bei 292 cd/qm. Ein Wert, den an sonst nur bei Desktop-Monitoren messen kann. Bei der Anzahl der maximal darstellbaren Farben muss man allerdings einige Abstiche machen. An einen Desktop-Monitor kommt das Display nicht heran und auch gegenüber dem G4-Powerbook verliert das Macbook spürbar an Farbraum.

Akkulaufzeit

Der 2-GHz Dualcore-Chip von Intel liefert auf dem Papier etwa die vierfache Leistung des G4-Prozessors, dennoch braucht das Macbook Pro nicht mehr Strom als der Vorgänger, ja sogar etwas weniger. Unser Test belastet beide CPU-Kerne mit etwa 30 bis 35 Prozent, das entspricht ungefähr dem Abspielen eines MPEG-Videos. Das Display ist dabei auf volle Helligkeit gedreht und die Festplatte führt von Zeit zu Zeit Schreib- und Lesezugriffe aus. Unter dieser Konfiguration hält das Macbook pro 2 Stunden und 51 Minuten durch, das sind genau fünf Minuten mehr als beim Vorgänger-Modell.

Zum Vergleich leihen wir uns von unserer Schwesterzeitschrift PC-Welt ein Windows-Notebook von Acer (Travel Mate 8200) aus. Beide Systeme müssen im Praxistest zeigen, was sie leisten. In den ersten Tests stellen wir fest, dass bei der reinen CPU-Leistung (3D-Rendering in Cinema 4D) beide Systeme beinahe gleichauf liegen. In puncto Akkulaufzeit geht Apples Gerät als Sieger hervor. Es läuft etwa 20 Minuten länger. Allerdings muss sich das Macbook im Bereich 3D-Echzteit-Anwendungen via Open GL deutlich geschlagen geben. Obwohl beide Notebooks mit identischen Grafiksystemen ausgestattet sind (ATI Mobility Radeon X1600), erreicht das Windows-Notebook fast die dreifache Bildrate des Macbook Pro. Einzige Erklärung: Die OpenGL-Treiber sind unter Windows wesentlich besser optimiert.

Eine Tabelle im PDF-Format mit den ersten Ergebnissen finden Sie hier . Genaue Resultate und weitere Ergebnisse aus dem Duell mit dem Windows-Notebook erfahren Sie in der kommenden Macwelt-Ausgabe. Sie erscheint am 5. April 2006.

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