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Präzise navigieren

11.07.2008 | 15:45 Uhr |

Präzise navigieren

Auch die zweite große Neuerung des iPhone 3G unterziehen wir einem Praxistest: Apple stattet das iPhone ab sofort mit einem GPS-Empfänger aus. Vorausgesetzt, das Signal der Satelliten ist empfangbar, lässt sich damit der Standort bis auf wenige Meter genau bestimmen - ein Riesenvorteil gegenüber dem bislang verwendeten System, das WLAN-Netze und Funkmasten zur Ortsbestimmung verwendet und in den meisten Fällen praktisch unbrauchbar ist.

Punktgenau: Dank GPS-Modul lässt sich der Standort mit dem iPhone auf wenige Meter genau bestimmen.
Vergrößern Punktgenau: Dank GPS-Modul lässt sich der Standort mit dem iPhone auf wenige Meter genau bestimmen.

In unserem Test in München funktioniert das hervorragend. In drei Stufen ermitelt das iPhone 3G den Standort. Erst wird der Bereich eingekreist per Ortung der Funkmasten, danach verwendet das iPhone WLAN-Netze in der Nähe und zuletzt bestimmt es die Position bis auf wenige Meter genau per Satellitenortung. Das klappt teilweise sogar in geschlossenen Räumen, ein Zeichen dafür, dass die Antennen des iPhone sehr empfindlich sind. Zudem kann man mit dem neuen iPhone 3G mitverfolgen, in welche Richtung man sich bewegt. Der blaue Punkt auf der Karte bewegt sich auch im Auto in Echtzeit mit. Ein echtes Navigationsgerät ist das iPhone damit allerdings noch nicht - denn noch fehlt die Möglichkeit, sich Routen per Sprache ansagen zu lassen. Hier sind Dritthersteller gefragt, die sich, wie der Hersteller Tom Tom, bereits für eine iPhone-Lösung interessieren.

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