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Pro und Contra

20.09.2006 | 12:00 Uhr | Peter Müller

Pro und Contra

Im Bereich der Rechen- und Grafikleis-tung liefert das 17-Zoll-Modell erwartungsgemäß keine signifikant anderen Ergebnisse, als das gleich schnelle 15-Zoll-Modell. Über alle Tests hinweg summiert, liegt das Flaggschiff einen Hauch vorne, was in erster Linie der schnelleren Festplatte und der flotteren DVD-Brenner zu verdanken ist. Doch im Vergleich zum 15-Zoll- und sogar zum 13-Zoll-Macbook verliert das High-End-Notebook wichtige Punkte, wenn es um das Display geht. In Sachen maximaler Helligkeit muss es sich dem 15-Zoll-Modell deutlich geschlagen geben. Wir messen 225 Candela pro Quadratmeter, das 15-Zoll-Macbook Pro liefert hier mit 321 Candela pro Quadratmeter ein deutlich helleres Bild. Selbst das Macbook erreicht mit knapp 270 Candela pro Quadratmeter einen besseren Wert. Noch größer ist der Unterschied bei der Helligkeitsabweichung. Während das 15-Zoll-Macbook Pro und das 13-Zoll- Macbook mit einer Standardabweichung von 11 bis 15 Candela pro Quadratmeter ein recht homogenes Bild liefern, liegt der Wert beim 17-Zoll-Modell mit 19 Candela pro Quadratmeter deutlich höher. Diese Abweichungen erkennt man auch mit bloßem Auge, besonders am oberen Rand rechts leuchtet das Display sichtbar heller. Es kann sich hierbei allerdings auch um eine Fertigungsstreuung handeln und andere Modelle dieses Typs könnten besser abschneiden. Tatsache bleibt jedoch, dass sich das Display des 15-Zoll-Modells deutlich besser schlägt. Wer häufig Grafik- und Layouttätigkeiten für die Druckvorstufe durchführt, sollte besser zum 15-Zoll-Modell greifen.

Immerhin: im Vergleich zu den alten Powerbook-Modellen ist auch das Display des 17-Zoll-Macbook Pro deutlich besser.

Fazit

Apples Macbook-Reihe, ob mit oder ohne „Pro“ ist eine runde Sache. Vom Einsteiger bis zum High-End-Profi ist für jeden etwas dabei. Schade nur, dass man für die schwarze Gehäusefarbe des Macbook ungerechtfertigt viel Aufpreis zahlen muss.

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