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Ruhige Hand

09.11.2005 | 15:30 Uhr |

Ruhige Hand

In langen Brennweiten, also bei maximaler Vergrößerung des Motivs, kann man die Hand nicht ruhig genug halten. Verwackelte Bilder sind oft die Folge, gerade wenn die Kamera bei widrigeren Lichtbedingungen etwas länger belichten muss. Eine eigenwillige Bildstabilisierung Namens Anti Shake verwendet die Konica Minolta Dimage Z6, die durch eine Gegenbewegung des Bildsensors Wackler ausgleicht. Bewegliche Linsenelemente verwenden dagegen die Kameras von Canon, Sony und Panasonic zum Ausgleichen von Verwacklungen. Canon nennt die Technik Image Stabilizer, Panasonic Mega O.S.I. und Sony wohlklingend Super Steady Shot. Alle Bildstabilisatoren arbeiten im Test gut und funktionieren auch bei Videoaufnahmen.

Nur der Fujifilm Finepix S5600 fehlt der Bildstabilisator. Da sie die günstigste Kamera im Test ist, ist dies ein Tribut an den niedrigen Preis. Immerhin mildert die Kamera den Nachteil mit der Möglichkeit, die Empfindlichkeit auf bis zu ISO 1600 zu stellen und so Verwacklungen durch kürzere Verschlusszeiten entgegen zu wirken. Die anderen Kameras im Test bieten nur eine Empfindlichkeit bis ISO 400, die Konica Minolta Dimage Z6 sogar nur bis ISO 320. Zwar steigt mit zunehmender Empfindlichkeit das Farbrauschen einer Aufnahme, doch auch bei ISO 800 ist das Rauschen sichtbar geringer als beispielsweise bei einer Aufnahme mit ISO 400 der Canon Powershot S2 IS, die bei hohen Empfindlichkeiten besonders zum Farbrauschen neigt.

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