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Shadow Gamestreaming: Umfangreiches System-Update und iOS-Version

10.07.2019 | 15:55 Uhr | Thomas Hartmann

Mit Shadow von Entwickler Blade lassen sich aktuelle Windows-Spiele auch auf dem Mac streamen. Das Update Copperfield bringt neue und bessere Funktionen.

├ťber den Game-Streamingdienst Shadow haben wir schon ausf├╝hrlich berichtet, unter anderem hier . Dieser stellt nicht nur die Option zum Spielen auf grafischer H├Âchststufe zur Verf├╝gung, sondern liefert gleich eine komplette (online und virtuell) Windows-10-Umgebung, und zwar sowohl auf Windows-Rechnern wie auch Macs und inzwischen auch f├╝r iOS (iPhone und iPad). Durch eine hohe Bandbreite, entsprechendes Netz beim Empf├Ąnger vorausgesetzt, gehen Downloads und Installationen auch von Gigabyte-lastigen Spielen in der Regel beeindruckend schnell, und wenn man will, kann man mit dem Windows von Shade auch ganz normal arbeiten, samt Office & Co.

Ärger mit Update für Grafikkartentreiber

Dabei kann man den Client ├╝ber verschiedene Rechnern laufen lassen, wenn auch nicht gleichzeitig, aber alle Windows-Umgebungen sind immer synchron. Was man also auf dem einen installiert, erscheint bald auch auf dem anderen ÔÇô inklusive iPad oder iPhone ( App im App Store ). Dennoch, obwohl es sich um ein gestreamtes Windows ├╝ber den Anbieter Blade handelt, muss man Windows 10 wie eine normale PC-Version aktualisieren (angezeigter Ausgangsstand im Windows-Update: 25.8.18!), was aber flott geht (bei uns bis zu 76 MB/s im Download). Auch f├╝r den Grafiktreiber respektive die virtuelle Grafikkarte Nvidia Quadro P5000 wird uns eine neuere Version als die gelieferte aufgezeigt. Diese Aktualisierung bekommt uns allerdings nicht gut, denn anschlie├čend l├Ąsst sich Shadow beziehungsweise Windows 10 auf s├Ąmtlichen Plattformen nicht mehr starten. Zum Gl├╝ck kann man im Client selbst alles l├Âschen und Windows neu aufsetzen lassen. Benutzt man es f├╝r die t├Ągliche Arbeit und hat wichtige Daten dort, oder muss seine(n) Spieleclient(s) wie Steam & Co. neu installieren, ist das nat├╝rlich ├Ąrgerlich. Doch nach etwa einer halben Stunde Wartezeit funktioniert wieder alles, diesmal wird nur Windows aktualisiert, den Grafikkartentreiber lassen wir lieber vorl├Ąufig unber├╝hrt. Die Spiele laufen auch so sehr gut, allerdings sollte man auch die Nvidia-Grafiktreiber schon aus Sicherheitsgr├╝nden besser auf dem neuesten Stand halten.

Shadow jetzt auch f├╝r iOS

Hintergrund f├╝r unsere neue Nachricht ├╝ber Shadow ist zum einen die von uns erst jetzt bemerkte iOS-Version. Zum anderen hat der Entwickler ein stark ├╝berarbeitetes Update bekannt gegeben, mit dem sich der Streamingdienst komfortabler und besser einrichten l├Ąsst. Es lautet auf den Namen Copperfield (in Anlehnung an den ber├╝hmten Magier) und bietet laut Blade verbesserte Stabilit├Ąt und Leistung, eine Weiterentwicklung und Bereitstellung neuer Funktionen sowie das Quickmen├╝ statt dem bisherigen Control Panel. Dies ist ein Button in der rechten oberen Ecke des Bildschirms, der sofortigen Zugriff auf die wichtigsten Shadow-Einstellungen erm├Âglicht und der sich bedienen l├Ąsst, ohne Shadow, und was gerade aktuell l├Ąuft, beenden zu m├╝ssen. Er l├Ąsst sich auch ├╝ber die nach Plattform unterschiedlichen Tastaturk├╝rzel aktivieren. Hier stellt man etwa die Bandbreite ein, kann den Vollbildmodus wechseln oder das Streaming neu starten und anderes mehr.

Eine kurze Bemerkung zum Spielen auf dem iPad oder iPhone. Wir haben "Shadow of the Tomb Raider" tats├Ąchlich auf unserem iPad Pro (10,5 Zoll) starten k├Ânnen, und es machte dabei grafisch einen ausgezeichneten Eindruck. Wir konnten auch auf dem Display mit dem Spielgeschehen schwenken, Fortbewegungen oder gar Action waren uns aber nicht m├Âglich, hier ben├Âtigt man ein externes Steuerger├Ąt wie einen iOS-kompatiblen Controller. Die Qualit├Ąt war jedenfalls ├╝berraschend gut.

Kostenpflichtiger Probe-Monat und Jahresabonnement

Zur Homepage von Shadow geht es hier , die aktuellen technischen Details des virtuellen PCs mit Prozessor, Grafikkarte und anderen Angaben stehen an dieser Stelle . Nach wie vor zahlt man f├╝r ein zw├Âlfmonatiges Abonnement 30 Euro pro Monat, wobei man f├╝r diesen Preis auch zun├Ąchst einmal einen Monat lang testen kann, das hei├čt ohne Vertragsbindung.

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