967728

So testet Macwelt

13.04.2007 | 13:51 Uhr | Nikolaus Netzer

So testet Macwelt

Testkonfigurationen

Wir testen die beiden Programme auf einem Power Mac G5 Dual mit 2,5 Gigahertz unter Mac-OS X 10.4.9 mit 4 Gigabyte RAM.

Testverfahren

Beide Programme bieten einen ähnlichen Arbeitsablauf. Dabei spielen besonders Kameraerkennung, Bildimport, Geschwindigkeit der Bildvorschauerstellung, Handhabung und Arbeitsgeschwindigkeit bei der Bildbearbeitung sowie Export und Zusammenarbeit mit anderen Programmen eine Rolle. Besonderes Augenmerk gilt der Qualität der RAW-Entwicklung, die wir anhand von Bildmaterial verschiedener Kameras prüfen. Zum Einsatz kommen eine Nikon D70, D100, D200, D1x und D2x.

Testkriterien

Wir bewerten 6 Kriterien. An erster Stelle steht die Qualität der RAW-Konvertierung, die mit 30 Prozent in die Gesamtnote einfließt. Dann folgen Ausstattung und Bedienungskomfort, die mit 20 Prozent in die Gesamtnote einfließen. Jeweils 10 Prozent erhalten die Programme für Geschwindigkeit, Stabilität, Datenaustausch und Preis-Leistungs-Verhältnis.

Info: Unterstützung für Kameras

Ein wesentlicher Aspekt der Leistungsfähigkeit eines digitalen Fotolabors ist die Kompatibilität zu diversen Kameraherstellern. Der Schwerpunkt liegt bei den beiden Testkandidaten auf der professionellen digitalen Spiegelreflexfotografie. Konsumer-Kameras bleiben aber nicht außen vor. Denn mittlerweile nutzen auch zunehmend ambitionierte Fotoamateure die Vorteile dieser Technik.

Gute Werkzeuge

Alle Kamerahersteller bieten unterschiedlich gut gemachte Werkzeuge, um Bilder von den Kameras auf die Festplatte zu laden und sie anschließend in gewünschte Zielformate zu wandeln. Ein Beispiel sei mit Nikon Capture NX genannt, dessen RAW-Wandlung von Nikon-Dateien hervorragend ist, aber eine derart schleppende Arbeitsgeschwindigkeit aufweist, dass man gerne nach Alternativen wie Aperture oder Lightroom sucht.

Arbeitsablauf

Der typische Arbeitsablauf professioneller Digitalfotografen bei der Verwendung des RAW-Formates, gestaltet sich folgendermaßen: Entweder gelangen die Bilder auf Datenträgern wie Compact-Flash-Karten, Microdrive, Memory-Sticks oder Secure-Digital-Karten über Adapter in den Rechner oder sie werden direkt per USB oder Firewire auf die Festplatte geladen. Anschließend generiert die Fotolabor-Software aussagekräftige Vorschaubilder der importierten Bilder. Verschiedene Sichtungs- und Sortier-Mechanismen helfen nun dem Fotografen, eine rasche Übersicht des importierten Bildmaterials zu bekommen. Eindeutige Bewertungs- und Markierungsoptionen helfen bei der Kategorisierung von Bildern und deren Verschlagwortung zu Themenkomplexen. Ebenso wichtig ist das Auslesen der Kameradaten, die mit jedem Digitalfoto gespeichert werden (EXIF, IPTC). Das hilft später, Aufnahmesituationen anhand des verwendeten Objektivs, Brennweite, Blende und deren Verschlusszeit zu analysieren.

Macwelt Marktplatz

967728