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Sonnet Fusion D400Q

20.04.2009 | 10:49 Uhr

Test: Sonnet Fusion D400Q

Ein Festplatten-RAID ist ein Arbeitsgerät für Profis und Arbeitsgeräte müssen solide gebaut sein. Das Fusion D400Q von Sonnet ist ganz im Stil des Hauses solide gefertigt. Macwelt testet das Gerät im Praxiseinsatz.

Das Vollmetallgehäuse ist mit einer verschließbaren Tür versehen, die über kleine Fenster für die LED-Anzeigen der Festplatten verfügt. Somit lassen sich die Zustände Ein, Zugriff und Fehler direkt von außen ablesen.

Stabiles Gehäuse

Die vier internen SATA-Festplatten sind hinter einer gut zugänglichen Klappe verborgen.
Vergrößern Die vier internen SATA-Festplatten sind hinter einer gut zugänglichen Klappe verborgen.

Das würfelförmige Gehäuse steht auf ordentlichen Gummifüßen und wird auf der Rückseite von zwei Lüftern - deutlich hörbar - mit Kühlung versorgt. Der eine, größere versorgt die vier SATA-Festplatten und der kleinere die Elektronik im Unterteil. Hier zeigt sich auch eine Besonderheit: Neben dem eSATA-Anschluss verfügt das Fusion auch über je einen USB-2.0- und Firewire-400-, sowie zwei Firewire-800-Anschlüsse. Wer diese und nicht den eSATA-Anschluss verwenden möchte, muss ein Überbrückungskabel, vom eSATA-Ausgang zum eSATA-Eingang, stecken.

Angenehm ist das im Gehäuse integrierte Netzteil, das spart Platz auf dem Schreibtisch. Die Festplatten werden mit soliden Schlitten in das Gehäuse geschoben und mit einer gut funktionierenden Verriegelung gesichert. Die Konfiguration der RAID-Modi übernimmt nicht, wie bei den meisten Mitbewerbern ein im Gehäuse integrierter RAID-Kontroller, sondern das Betriebssystem des Rechners - also das Festplatten-Dienstprogramm. Dies hat zum einen den Vorteil, dass eine sehr viel flexiblere Konfiguration möglich ist - beispielsweise zwei Festplatten im Spiegel- (RAID 1) und zwei Festplatten im schnellen Modus (RAID 0). Und zum anderen kann sich die Unterstützung mit jedem Mac-OS-X-Update verbessern.

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