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Sound Blaster Roar SR20 - Tausendsassa im Buchformat

21.10.2014 | 12:59 Uhr |

Dass der Sound Blaster Roar SR20 etwas anders als die Masse an Bluetooth-Lautsprechern ist, zeigt sich schon beim Aufstellen – beziehungsweise hinlegen. Der Roar ist geformt wie ein Buch und kann entweder aufrecht stehen oder flach auf dem Tisch liegen.

Dabei geht es nicht nur um flexible Aufstellmöglichkeiten, sondern flach kann er sein Lautsprecherkonzept im Inneren und damit seinen Klang voll entfalten. Unter dem schlichten wie schönen MetallgittergehĂ€use findet sich nicht nur ein Subwoofer, den man deutlich hören und spĂŒren kann, sondern mit drei Treibern und zwei VerstĂ€rkern eine Menge Power. Seitlich arbeiten noch zwei passive Radiatoren. Der Roar bringt jedenfalls einen Klang auf den Tisch, der eigentlich nach einem deutlich grĂ¶ĂŸeren Soundsystem klingt. DrĂŒckt man die „Roar“-Taste gibt es noch einen Schub auf LautstĂ€rke, Tieftöne und Reichweite. Das reicht schon mal fĂŒr eine kleinere Party und zum GlĂŒck beschallt der Roar auch bei höheren Einstellungen verzerrungsfrei. ZusĂ€tzlich sorgt der aptx-Bluetooth-Standard, dem man fast verlustfreie Übertragung nachsagt, fĂŒr raumfĂŒllend guten Klang.

VergrĂ¶ĂŸern
© Creative

Das ist aber lĂ€ngst nicht alles: Drinnen steckt ein 6000mAh-Akku der bei Bedarf auch mal iPhone oder iPad wieder auflĂ€dt.  Dazu steckt man das Ladekabel einfach an den USB-Port an der RĂŒckseite. Auch als Freisprecher ĂŒberzeugt der Roar. Dank eingebautem Mikrofon kann er nicht nur Telefonkonferenzen verstĂ€rken, um sie aufzunehmen (oder fĂŒr andere Audioaufnahmen) drĂŒckt man einfach den roten Knopf an der RĂŒckseite. Dazu braucht man allerdings eine MicroSD-Karte in dem dafĂŒr vorgesehenen Slot. Die Investition lohnt sich aber sowieso, denn auf die Karte (bis zu 32 GB) kann man einfach MP3-Musik packen und der Roar wird zum tragbaren Ghettoblaster ohne angeschlossene Soundquelle. Zwar sind mit dem fehlenden Display die Steuermöglichkeiten der Musik begrenzt, aber mit der Möglichkeit, seine Lieblingsalben im Dauerdurchlauf zu hören verfĂŒgt er ĂŒber eine simple wie geniale Zusatzfunktion, die sicher dazu beigetragen hat, dass der Roar den Red Dot –Designpreis erhalten hat. Die Bedienung erleichtern ĂŒbrigens hilfreiche Audiosignale und eine Sprachausgabe. Einzig wer einen wirklich portablen Bluetooth-Speaker sucht, wird den Sound Blaster Roar SR20 vielleicht zu schwergewichtig im Rucksack finden. Mit ĂŒber 1 Kilogramm wiegt er fast schon so viel wie ein zusĂ€tzliches Macbook.

Fazit: Mit dem Roar zeigt Creative, dass es noch wirklich praktische Zusatzfunktionen fĂŒr Bluetooth-Lautsprecher gibt, die man bald nicht mehr missen möchte. Aber auch ohne Akku-Funktion, SD-Slot und Aufnahme ĂŒberzeugen allein der volle Klang und das gelungene Design des Roar.

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