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Synology DS420+: Der ideale Server für Fotografen und Heimanwender

01.03.2021 | 15:00 Uhr |

Medienserver und Speicher für das Time-Machine-Backup: Ein NAS hat viele Vorteile für Familien und kleine Arbeitsgruppen.

Ein Netzwerkspeicher auch NAS genannt, ist eine perfekte Ergänzung für Familien oder sogar kleine Agenturen. Sie bieten viel gemeinsam nutzbaren Speicher, dienen als Medienserver fürs hausinternes Streaming und können sogar die Zentrale fürs Smarthome sein. So ganz nebenbei sind sie auch Partner für die Time-Machine-Backups .

Mit der DS420+ stellt Synology eine professionelle Lösung parat, die durch eine ausgezeichnete Erweiterbarkeit und viel Leistung überzeugen möchte. Wir haben uns die Hardware genauer angesehen und beschreiben exemplarisch die wichtigsten Funktionen für Heimanwender, Content Creator und Fotografen.

Im dezenten Schwarz kommt die DS420+ daher. Ganz zum professionellen Einsatz passenden, mit einfach zugänglichen Laufwerksfächern.
Vergrößern Im dezenten Schwarz kommt die DS420+ daher. Ganz zum professionellen Einsatz passenden, mit einfach zugänglichen Laufwerksfächern.
© Thomas Bergbold

Die Hardware

Da ein NAS im Prinzip nichts anders ist als ein Computer, verfügt er auch über eine vergleichbare Hardware. Die CPU ist ein Dual Core 64-Bit Intel Celeron J4025 mit 2 GHz, dem 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der Arbeitsspeicher lässt sich auf 6 GB erweitern.

Die vier Laufwerksfächer der DS420+ sind leicht von vorne zugänglich und nehmen 3,5-Zoll- und 2,5-Zoll-Festplatten oder SSDs auf.
Vergrößern Die vier Laufwerksfächer der DS420+ sind leicht von vorne zugänglich und nehmen 3,5-Zoll- und 2,5-Zoll-Festplatten oder SSDs auf.
© Thomas Bergbold

Vier Laufwerksfächer sind leicht von vorne zugänglich und nehmen 3,5-Zoll- und 2,5-Zoll-Festplatten oder SSDs auf. Um Datenzugriffe zu beschleunigen, lässt sich die DS420+ mit einem Cache in Form von zwei M.2 2280 NVMe SSD ebenfalls selbst aufrüsten. Vor dem Aufrüsten wird dringend empfohlen, einen Blick auf die Kompatibilitätsliste zu werfen. Synology führt auf der eigenen Webseite sehr ausführliche Listen.

Die Montage der 3,5-Zoll-Laufwerke erfolgt ohne Schrauben, ein ausgeklügeltes Klemmsystem macht es möglich.
Vergrößern Die Montage der 3,5-Zoll-Laufwerke erfolgt ohne Schrauben, ein ausgeklügeltes Klemmsystem macht es möglich.
© Thomas Bergbold

Die eingebauten Laufwerke lassen sich auf verschiedenen Arten miteinander kombinieren. So unterstützt die DS420+ neben Einzellaufwerken auch die RAID Modi 0, 1, 5 und 10, sowie die eigene Variante von Synology: Synology Hybrid Raid (SHR). Das einfache Verbinden der Laufwerke, JBOD wird auch unterstützt.

SHR ist ein automatisiertes RAID-Verwaltungssystem, welches je nach Anzahl der eingesetzten Festplatten den Speicher hinsichtlich der Redundanz optimiert. Mit immer mehr Laufwerken sorgt SHR also dafür, dass automatisch mehr Speicher für eine Ausfallsicherheit zur Verfügung steht. Somit muss sich der Anwender nicht vorher Gedanken über die richtigen RAID-Modi machen und bei einer Erweiterung muss dieser auch nicht von Hand geändert werden. SHR nimmt die Arbeit ab.

Der Speicher-Manager ist für die Verwaltung der Festplatten zuständig. Ob Erstellen und Erweitern von RAIDs oder die Zustandsprüfung. Das übersichtliche Tool ist nach kurzer Beschäftigung mit der verständlichen Hilfe, leicht zu bedienen.
Vergrößern Der Speicher-Manager ist für die Verwaltung der Festplatten zuständig. Ob Erstellen und Erweitern von RAIDs oder die Zustandsprüfung. Das übersichtliche Tool ist nach kurzer Beschäftigung mit der verständlichen Hilfe, leicht zu bedienen.

Interessant ist auch, dass man unterschiedliche große Laufwerke miteinander kombinieren kann. Beides zusammen bietet eine große Flexibilität beim Speicherausbau.

Eine sehr praktische Funktion ist der Speicheranalysator. Er erstellt einen Bericht über die Ausnutzung, zeigt doppelte Dateien auf und gibt dem Nutzer direkt die Möglichkeit Dateien zu löschen und damit Speicher freizugeben.
Vergrößern Eine sehr praktische Funktion ist der Speicheranalysator. Er erstellt einen Bericht über die Ausnutzung, zeigt doppelte Dateien auf und gibt dem Nutzer direkt die Möglichkeit Dateien zu löschen und damit Speicher freizugeben.

Neben den vier internen Festplatten lassen sich an den zwei USB-3.0-Anschlüsse auch externe Laufwerke wie Festplatten, USB-Sticks und Speicherkarten über einen Speicherkatenleser anschließen. Diese erweitern entweder den internen Speicher, dienen als Backup Medium oder für den Dateitransfer.

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Zur Einrichtung und Verwaltung der Funktionen wird das Betriebssystem, Synology DiskStation Manager oder auch DSM genannt, über einen beliebigen Webbrowser bedient. Der Look ist einem modernen Betriebssystem mit Fenstern nachempfunden und lässt sich ebenso einfach bedienen. Die aktuelle Version des DSM ist die 6.2.3.

Das Herz ist das Betriebssystem DSM 6.2.3. Wie jedes andere moderne Betriebssystem arbeitet es mit Fenstern und Programmen.
Vergrößern Das Herz ist das Betriebssystem DSM 6.2.3. Wie jedes andere moderne Betriebssystem arbeitet es mit Fenstern und Programmen.

Nach dem Einbau der Laufwerke wird beim ersten Start das Betriebssystem automatisch installiert und über einen Assistenten vom Nutzer eingerichtet. Synology stellt entsprechende Anleitungen und Tutorials zur Verfügung.

Zusatzprogramme, sogenannte Pakete lassen sich nachinstallieren. Zum Beispiel für den Einsatz als Medien- oder Webserver.
Vergrößern Zusatzprogramme, sogenannte Pakete lassen sich nachinstallieren. Zum Beispiel für den Einsatz als Medien- oder Webserver.

Diskstation als Fileserver

Reicht der mit dem Mac verbundene Speicher auf den Laufwerken nicht aus oder sollen sich mehrere Nutzer einen Speicher teilen, ist ein Netzwerkspeicher eine einwandfreie Möglichkeit. Die Diskstation bietet hierfür eine Vielzahl an Möglichkeiten, sowohl für Mac- und Windows-Rechner als auch für iOS-Geräte.

Die Diskstation unterstützt nicht nur den Zugriff über das veraltete AFP Protokoll, sondern auch über FTP, NTFS, WebDAV und SMB. Für Mac User ab macOS Sierra empfiehlt es sich nur auf SMB zu setzen. Die neueste Version SMB 3 wird vom aktuellem DSM unterstützt.

Die Dateien kann man dann entweder manuell wie mit einem externen Laufwerk verwalten oder automatisiert über eine Erweiterung mit dem Namen Synology Drive. Synology Drive funktioniert ähnlich wie Dropbox oder One Drive und synchronisiert ausgewählte Ordner automatisch mit der Diskstation.

Die Synchronisierung mit Synology Drive kann man auch perfekt einsetzen, um ausgewählte Daten auf mehreren Macs synchron zu halten. So bei uns zwischen einem stationären Mac Mini mit einem mobilen Macbook Pro. iPhone und iPad bleiben aber nicht außen vor, mit der iOS App Synology Drive hat man auch über iOS Zugriff auf die Daten der Synchronisation. iOS-Nutzer können aber auch via WebDAV auf die Diskstation zugreifen, dafür reicht die iOS-App Dateien.

Synology Drive ist eine tolle macOS-Systemerweiterung, um Ordner zu synchronisieren. Damit kann man sogar mehrere Macs synchron halten.
Vergrößern Synology Drive ist eine tolle macOS-Systemerweiterung, um Ordner zu synchronisieren. Damit kann man sogar mehrere Macs synchron halten.

Diskstation für Backups

Wichtig für Mac User ist natürlich die Kompatibilität zu Time Machine. Und hier hat die Diskstation eine Besonderheit zu bieten, die gerade beim Einsatz mit mehreren Macs von großem Vorteil ist: Quoten. Mit Quoten lässt es sich vermeiden, dass das komplette Volumen nur von Time Machine vollgeschrieben wird und kein Platz mehr für andere Dateien bleibt. Dabei kann man Quoten für den Time-Machine-Ordner setzen, als auch für jeden einzelnen Nutzer. Für die Konfiguration gibt es von Synology ein informatives Video-Tutorial.

Wichtig für Mac-User ist die Kompatibilität zu Time Machine.
Vergrößern Wichtig für Mac-User ist die Kompatibilität zu Time Machine.

Mit dem Paket Hyper Backup lässt sich auch von den Daten auf der Diskstation ein Backup anlegen. Das kann entweder ein über USB angeschlossenes Laufwerk sein oder eine andere Diskstation. Die andere Diskstation darf dabei auch an einem anderen Standort stehen und muss nur über das Internet erreichbar sein.

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Clouddienste

Mit dem Paket Synology Drive wird die Diskstation zur eigenen Cloud. Aber auch Clouddienste wie Dropbox und One Drive können genutzt werden. Entweder für Backups oder zum Synchronisieren von Dateien.

Mit dem Paket Cloud Sync ist eine Synchronisierung mit Cloud Dienstleister wie Dropbox können zum Synchronisieren möglich.
Vergrößern Mit dem Paket Cloud Sync ist eine Synchronisierung mit Cloud Dienstleister wie Dropbox können zum Synchronisieren möglich.

Diskstation als Medienserver

Bilder und Videos fallen bei jeder Familie oder in Teams an. Die Diskstation bietet hier neben einem Medienserver auch eine spezielle Backupfunktion an. Der Medienserver der Diskstation ist kompatibel mit DLNA und kann daher mit vielen Smart TVs und Medienplayern zusammenarbeiten. Wer etwas mehr Funktionen als die Standard-Medienverwaltung benötigt, bekommt drei spezialisierte Anwendungen als Paket mit dem DSM mitgeliefert.

Das ist erstens Audiostation für die Verwaltung und das Abspielen von Musik. Audiostation ist eine vollwertige Musikverwaltung und arbeitet mit DLNA und AirPlay-Playern zusammen.

Dazu kommen die beiden Bildverwaltungslösungen Moments und Photo Station. Während Photo Station klassisch die Ordner verwaltent, analysiert Moments mit KI die Bilder und sortiert die Bilder in Alben nach Kategorien wie Personen, Orte und Themen.

Mit dem anstehenden Wechsel zur neuen DSM Version 7 werden beide Anwendungen zu Synology Photo verschmolzen.

Die Diskstation ist ein flexibel einsatzbarer Medienserver. Ob klassisch DLNA oder über die spezialisierten Anwendungen wie die Audio Station.
Vergrößern Die Diskstation ist ein flexibel einsatzbarer Medienserver. Ob klassisch DLNA oder über die spezialisierten Anwendungen wie die Audio Station.

Für Videos ist die Videostation zuständig, die nach den Kategorien Filme, TV-Serien und Heimvideos die Videodateien sortiert. Das Besondere an der Videostation ist, dass für die abgelegten Videodateien nach Filminformationen und Untertiteln im Internet gesucht wird. Somit hat man nicht nur zu den abgelegten Videos eine Beschreibung, sondern auch ein passendes Filmplakat. Mit der passenden App auf iOS-Geräten oder Smart TVs hat man so einen Zugriff, der vergleichbar zu einem Streaming Anbieter oder einer Mediathek ist.

Die Videostation verwaltet das private Filmarchiv und kann sogar nach passenden Filmplakaten und -infos suchen. Mit der passenden App auf iOS-Geräten oder Smart TVs hat man so einen Zugriff, der vergleichbar zu einem Streaming Anbieter oder einer Mediathek ist.
Vergrößern Die Videostation verwaltet das private Filmarchiv und kann sogar nach passenden Filmplakaten und -infos suchen. Mit der passenden App auf iOS-Geräten oder Smart TVs hat man so einen Zugriff, der vergleichbar zu einem Streaming Anbieter oder einer Mediathek ist.

Sowohl für die Audio Station, Moments, Photo Station und Video Station gibt es passende Apps für den leichten Zugriff. Dabei kann das iPhone oder iPad nicht nur zum Anschauen verwendet werden, sondern auch als Controller, der die Ausgabe an einen passenden Streaming Player wie Smart TV oder Audio Streamer umleitet.

Es gibt aber auch den umgekehrten Weg, vom iOS-Gerät auf die Diskstation mit den Apps für die Photo Station und Moments. So sorgt die integrierte Backupfunktion dafür, dass Bilder und Videos vom iPhone oder iPad automatisch (oder manuell) auf die Diskstation kopiert werden und in den entsprechenden Anwendungen zur Verfügung stehen. Die Verwaltung der Medien erfolgt über einen Webbrowser und dem DSM heraus.

Mit den iOS Apps wie DS Video wird das iPad zum Video Player oder einer Steuerzentrale. Leider tut sich die Video Station bei deutschen Serien schwer die richtigen Filminformationen zu finden. Hier muss man von Hand nachhelfen.
Vergrößern Mit den iOS Apps wie DS Video wird das iPad zum Video Player oder einer Steuerzentrale. Leider tut sich die Video Station bei deutschen Serien schwer die richtigen Filminformationen zu finden. Hier muss man von Hand nachhelfen.

Performance

Um die Geschwindigkeit besser einordnen zu können, haben wir zum Vergleich eine ältere DS414j mit den gleichen Festplatten und dem gleichen System DSM 6.2 herangezogen. Als Festplatten kamen Seagate IronWolf zum Einsatz. Damit die Werte mehr der Praxis entsprechen, wurden auf beiden Diskstations einige zusätzliche Pakete installiert. Zum Beispiel der Medienserver mit allen Zusätzen wie Audio Station, Photo Station und Video Station.

Zunächst haben wir die Datenrate zwischen einem Mac Mini 2018 und den Diskstations mit dem Tool Helios LanTest gemessen: Mit großen Dateigrößen kamen wir auf Datenraten von rund 100 MB/s, sowohl für das Schreiben als auch für das Lesen. Dabei war es unerheblich, ob wir ein Einzellaufwerk oder eine Laufwerkskombination aus zwei Laufwerken (SHR) zum Test genommen haben.

Während des Dateitransfers über das Netzwerk haben wir uns die CPU-Auslastung im DSM angesehen. Das DSM hat hierfür eine entsprechende Anzeige. Bei der DS420+ lag die CPU-Auslastung zwischen 7 und 29 Prozent bei einem Einzellaufwerk und zwischen 12 bis 48 Prozent bei einem SHR aus zwei Laufwerken.

Im Vergleich dazu lag die Auslastung der DS414j bei bis zu 90 Prozent und die Datenrate bei gleicher Dateigröße mit 47 MB/s beim Schreiben und 74 MB/s beim Lesen sehr viel niedriger.

Zum Abschluss haben wir die Datenrate innerhalb der Diskstation von einer Festplatte auf eine andere Festplatte gemessen. Die DS420+ erreicht hier mit rund 230 MB/s in etwas die angegebene Datenraten des Herstellers Seagate. Ein Transfer von der DS414j auf die DS420+ erfolgte mit rund 100 MB/s.

Beim Kopieren bleibt die Bedienbarkeit der DS420+ erfreulich hoch. Die DS414j liegt hier teilweise bei über 80 Prozent Prozessorlast. Dementsprechend reagiert das DSM der DS414j kaum noch auf Bedienung. Dagegen ist die DS420+ mit rund 20 Prozent Auslastung erfreulich entspannt.

Was bringt der Cache?

Die DS420+ kann, wie viele andere Modelle von Synology auch, mit einem Cache in Form von zwei NVMe-SSDs ausgestattet werden.

Die Installation der NVMe SSDs ist sehr einfach und erfolgt von der Unterseite des Gehäuses. Die beiden kleinen Abdeckungen für die Speicherbausteine sind ohne Werkzeug zu öffnen. Wichtig ist vor der Anschaffung nach der Kompatibilität zu schauen.

Wie auch bei Festplatten muss der Cache erst im Speicher-Manager eingerichtet werden. Das ist recht einfach und wird auch in der Hilfe beschrieben. Da der Cache nur für ein einziges Volume eingerichtet werden kann, sollte man sich genau überlegen, bei welchem Volumen das sinnvoll ist.

Dazu hilft es auch zu verstehen, bei welchen Einsatz ein Cache überhaupt wirkt. Er kann nämlich nur die Leistung auf einen kleinen Datenbestand erhöhen, auf den häufig zugegriffen wird. Große Dateien wie bei einem Backup oder Videostreaming gehören nicht dazu. Es ist also eher die Arbeit mit Dokumenten, bei der die Diskstation als Arbeitslaufwerk am Mac eingebunden ist.

Im Speicher-Manager wird nicht nur der Cache eingerichtet, sondern hier kann man auch live die Auslastung als Grafik sehen.
Vergrößern Im Speicher-Manager wird nicht nur der Cache eingerichtet, sondern hier kann man auch live die Auslastung als Grafik sehen.

Empfehlung

Synology arbeitet stetig an der Weiterentwicklung seiner Diskstation. Wobei die Hauptarbeit hier nicht in der Hardware, sondern in der Software geleistet wird. Die Hardware wird alle zwei Jahre auf den aktuellen Stand gebracht und bietet wenige Überraschungen. Die Innovationen stecken in der Software. Ob Virtualisierung, Medienverwaltung oder Backup. Die Möglichkeiten sind riesig und dabei sind wir noch gar nicht detailliert auf die Office-Funktionen eingegangen.

Einen spannenden Sprung kann man von der im kommenden Sommer neuen Version DSM 7 erwarten. Damit könnte das Betriebssystem noch runder und einfacher werden. Ebenso kommt dann die Kompatibilität zu AirPlay 2. Und das Schöne daran, auch Nutzer älterer Geräte profitieren davon. Eben das ist es, was ein modernes nachhaltiges Produkt ausmacht. Man muss nicht alle paar Jahre neue Hardware kaufen, sondern holt sich die nötigen Funktionen mit einem kostenlosen Softwareupdate.

Diesen Service erkauft man sich durch einen etwas höheren Preis als bei den Mitbewerbern, zahlt sich aber am Ende durch eine längere Laufzeit der Hardware wieder aus. So wie in unserem Artikel die zum Vergleich herangezogene DS414J von 2014, die immer noch mit dem aktuellen Betriebssystem läuft. Die Power des DS420+ zeigt sich in einer schnelleren Reaktion beim DSM und beim Transfer über das Netzwerk. Greift man dann noch mit mehreren Anwendern gleichzeitig auf die Diskstation zu oder muss diese viele Aufgaben gleichzeitig abarbeiten, schlägt die Stunde der Plus Modelle zu denen die DS420+ gehört.

 Die DS420+ ist quasi der Einstieg in die professionellen NAS-Systeme. Warum Einstieg? Weil ein NAS mit vier Laufwerksschächte selbst im privaten Umfeld kein Luxus ist. Selbst wenn man nur zwei Laufwerke zu Beginn einsetzen möchte, ergibt es Sinn, für den späteren Ausbau zwei freie Laufwerksschächte zu haben.

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